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Die besten Schuhe bei Laufverletzungen

Laufschuhe bei Verletzungen Verletzt? Wie die richtige Schuh-Auswahl helfen kann

Falsche Laufschuhe können Verletzungen verursachen. Andererseits können geeignete Schuhe den Heilungsprozess unterstützen.

Verletzungen gehören dazu. Das gilt für jeden Sport, auch für das Laufen. Typische Laufverletzungen erfolgen am Bewegungsapparat, in erster Linie an den unteren Extremitäten, sprich Füßen, Beinen und Hüfte. Die Ursachen können vielfältiger Natur sein – oft sind es Anpassungsprobleme und Überlastungsphänomene. Die Formel ist oft einfach: Wer die Laufumfänge zu schnell steigert und nicht ausgewogen trainiert, riskiert eine Verletzung.

Schuhe und Laufverletzungen

Eine andere, oftmals unbemerkte Verletzungsursache stellen die Laufschuhe dar. Das Problem: Wenn Fehlbelastungen durch Laufschuhe provoziert werden, wird die Ursache oft nicht erkannt. Beziehungsweise gibt es auch kaum einen sicheren Weg, die Laufschuhe als Übeltäter zu identifizieren. Insofern ist es schwierig, eine Analyse durchzuführen. Aber man kann durch bewusste Laufschuhwahl einige Fehlerquellen umgehen.

Deshalb zählen wir hier typische Laufverletzungen auf und zeigen, welche Schuh-Modelle wir zur Prophylaxe oder nach dem Erleiden der Verletzung empfehlen. Achtung: Die Schuhe an sich sind kein Allheilmittel, sondern immer nur eine unterstützende Maßnahme. Vor allem sollten Läuferinnen und Läufer individuell überprüfen, ob die zuletzt genutzten Laufschuhe die Ursache für individuelle Beschwerden sind.

Laufpausen gehören zur Heilung

Bei jeglichen durch das Laufen ausgelösten Beschwerden ist die Reduzierung des Trainings oder gar eine Laufpause das beste Mittel zur Genesung. Beschwichtigungen à la „ist ja nicht so schlimm“ oder „wird schon wieder weggehen“ sind nicht selten Ankündigung einer längeren Verletzungspause. Auftretende Beschwerden müssen unbedingt ernst genommen werden. Gehen Sie der Ursache ihrer Verletzung auf den Grund – dabei ist fremde Hilfe (Physiotherapeuten, Mediziner, aber auch Beobachtung durch andere, erfahrene Läuferinnen und Läufer) sehr wertvoll. Gerade zur Erkennung von Asymmetrien oder muskulären Dysbalancen ist eine fachliche Meinung wichtig.

Laufschuh-Regeln zur Vermeidung von Verletzungen

Nicht nur für verletzungsanfällige Läuferinnen und Läufer gelten allgemeine Laufschuh-Regeln, wie:

    Laufschuhe regelmäßig wechseln. Im Idealfall werden mindestens zwei Modelle abwechselnd genutzt.Die richtige Größe: In jedem Laufschuh sollte vor der längsten Zehe noch eine Daumenbreite Platz im Schuh sein.Fersenschale prüfen: Zu eng sitzende Fersenschalen können unbemerkt Druck auf den Fuß ausüben und Reizungen (vor allem der Schleimbeutel) verursachenAchillessehne: Wenn die Fersenkonstruktion des Schuhs zu hoch abschließt, kann sie an der Achillessehne reiben. Das führt zur Reizung der empfindlichen Sehne und ihrer Faszien.Fußbett: Ein zu wenig ausgeformtes Fußbett in Verbindung mit flachem Fußgewölbe kann zu einer Überanstrengung der großen Fußsehne führen (Plantar Fasziitis).Dämpfung: Ausgelatschte Laufschuhe oder unangepasste Dämpfung kann zu Überlastungserscheinungen führen, insbesondere Shin-Splints (Schienbeinkantensyndrom).

Schuhe bei Laufverletzungen

Hier finden Sie die Übersicht zu Schuhen bei Beschwerden.

Schuhe bei Achillessehnen-Beschwerden

Die Achillessehne ist die stärkste und dickste Sehne des menschlichen Körpers, leider ist sie aber auch besonders anfällig für Verletzungen. Schmerzen an der Achillessehne sind unter Läuferinnen und Läufern eine der häufigsten Beschwerden. Wie kann ein Schuh nun dazu beitragen, Beschwerden an der Achillessehne möglichst schnell wieder loszuwerden? In erster Linie ist die Verarbeitung der Fersenschale relevant. Hier hat die Sehne direkten Kontakt zum Schuh. Die Fersenschale sollte nicht zu stark auf die Sehne drücken, aber dennoch genug Halt bieten. Zu empfehlen sind weiche Fersenschalen, die den Druck von der Sehne nehmen.

Hier geht's zum ausführlichen Artikel zum Thema Achillessehnen-Beschwerden.

Adidas Ultraboost 22

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Kröger&Gross

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Auch in der neuesten Version garantiert das erfolgreiche Adidas-Modell maximalen Komfort bei effizienter Energierückführung. Dafür sorgt die altbewährte Boost-Dämpfung in der Zwischensohle, die aus winzigen gepressten eTPU-Kügelchen besteht. Ganz besonders unter der Ferse ist der Ultraboost 22 sehr weich, sodass Läuferinnen und Läufer, die auf der Ferse landen, hier in den Genuss einer komfortablen Dämpfung kommen.

Der Ultraboost ist ein neutraler Schuh für lange Läufe und moderates Tempo, büßt dabei aber nicht an Dynamik ein. Läuferinnen und Läufer mit Achillessehnen-Problemen werden sich an der weich und flach konstruierten Fersenschale erfreuen.
Eine Neuheit: Erstmals gibt es eine speziell entwickelte Frauenversion des Schuhs, die an die weibliche Fuß-Anatomie zugeschnitten ist.

Gewicht: 283 Gramm (Frauen), 338 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
Preis: 180 Euro

Hoka Kawana

Hoka Kawana
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Auch wenn der Hoka Kawana als Alltagsschuh beworben wird, ist er vor allem ein Laufschuh – und zwar einer mit Fokus auf viel Komfort und Dämpfung. Beim ersten Hineinschlüpfen fällt sofort auf, dass der Schuh nicht so weit ausfällt, wie es die massive Optik zunächst vermuten lässt. „Wenn ich ihn anziehe, verschmilzt mein Fuß förmlich mit dem Schuh“, urteilt ein Testläufer mit eher schmalen Füßen. Doch auch jene Testläufer mit breiteren Füßen lobten die Passform. Auffällig ist überdies die Konstruktion des anatomisch nach hinten gebogenen Bereichs rund um die Achillessehne. Hier entsteht keinerlei Druck auf die Achillessehne, was diese spürbar entlastet. Gleichzeitig wird die Ferse durch zwei Wülste im inneren Bereich des Rückfußes sicher gehalten.

Beim Blick von oben fällt auf, wie ausladend der Schuh rundherum ist. Der Kawana bietet in der Tat eine enorme Standfläche, was beim Abrollvorgang viel Sicherheit vermittelt. So liefert der Schuh ganz ohne Stützelemente viel Stabilität. Das liegt auch auch den der eher festen Mittelsohle, die vor allem für schwere Läuferinnen und Läufer eine gute Option ist. Die Mittelsohle hat übrigens eine leicht gebogene Rocker-Geometrie, wodurch der Schuh harmonisch abrollt.

Gewicht: 237 Gramm (Frauen), 283 Gramm (Männer)
Sprengung: 5 Millimeter (Frauen: 27/22 Millimeter, Männer: 30/25 mm Millimeter)
UVP: 140 Euro

Altra Rivera

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Schuhe der Marke Altra zeichnen sich einerseits durch ihre Nullsprengung, andererseits durch ihre breite Zehenbox aus. In der „FootShape Toe Box" hat der Vorfuß ausreichend Platz. Abgesehen von diesem Vorteil ist der Altra Rivera ein komfortabler Trainingsschuh, der aber ähnlich leicht und flexibel ist wie ein Wettkampfmodell. Die Mittelsohle selbst ist durch die Null Sprengung sehr ausbalanciert, das Dämpfungsniveau ist sehr homogen, egal, mit welchem Teil des Fußes man zuerst aufsetzt. Dazu kommt beim Rivera ein sehr direkter Bodenkontakt: Die Außensohle ist durchzogen von Flexkerben – und zwar nicht nur quer zur Laufrichtung sondern auch in Längsrichtung. Die große Stärke des Rivera: Er füllt die Lücke zwischen einem Dämpfungs- und Wettkampfschuh und lässt sich damit sowohl fürs Training wie auch für schnelle Läufe gut einsetzen.

Gewicht: 257 Gramm (Männer), 198 Gramm (Frauen)
Sprengung: mm
Preis: 130 Euro

Schuhe bei Gelenkbeschwerden

Gelenkbeschwerden können oft durch zu geringe Dämpfung der Laufschuhe verursacht werden; oder durch eine Fuß-Fehlstellung, die sich in den oberen Gelenken fortsetzt. Wer an Gelenkschmerzen leidet, greift am besten zu Laufschuhen mit hoher Dämpfung.

Hier geht's zum ausführlichen Artikel zum Thema Läuferknie und zum Artikel

Brooks Glycerin 19

Brooks Glycerin 19
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In der Support-Variante Brooks Glycerin GTS 19 löst er den Brooks Transcend ab. Komfortable Dämpfung steht beim Brooks Glycerin dabei an allererster Stelle. Die Mittelsohle besteht aus DNA Loft, Brooks softestem Dämpfungsschaum. In der 19. Version ist abermals mehr davon verbaut als je zuvor. Es soll einerseits eine super-softe Dämpfung über die ganze Länge des Schuhs bieten, andererseits aber auch eine gute Haltbarkeit, sodass das softe Laufgefühl während der ganzen Lebenszeit des Schuhs anhält. Eine Testerin: "Der Glycerin ist ein absoluter Wohlfühlschuh. Das Laufgefühl ist weich, wolkig und federnd." Trotz der Dicke ist die Sohle und dem weichen Auftritt ist das Laufgefühl niemals schwammig. Die Sohle ist sehr flexibel, bietet einen weichen Abrollvorgang. Er ist ein Trainingsschuh für nahezu jedes Training vom Tempodauerlauf bis zum langen Lauf. Das Gewicht liegt er in der Gruppe der gut gedämpften Neutralschuhe im Mittelfeld. Die Passform ist gewohnt geräumig, vor allem in der Zehenbox ist viel Platz. Doch auch an schmalen Füßen sitzt er dank der dicken, weichen Zunge und der guten, klassischen Schnürung hervorragend. Zum ausführlichen Test.

Gewicht: 255 Gramm (Frauen), 289 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 170 Euro

New Balance Fresh Foam 1080v11

New Balance 1080 V11
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Den Fresh Foam 1080 v11 bezeichnet Hersteller New Balance als "luxuriösen Komfortschuh für lange Läufe". Und das nicht zu Unrecht, wie wir finden. Auffällig beim 1080 v11 ist der Ultra-Heel genannte Fersenbereich: Die stark vorgeformte Fersenkappe ist in der unteren Hälfte fest, während die obere Hälfte flexibel und nach hinten aufgebogen ist. Das soll die Ferse sicher im Schuh halten und den Druck von der Achillessehne nehmen: Und das funktioniert in der Praxis gut prima. Charakteristisch für den Schuh ist ein komfortables, ausgewogenes Dämpfungsverhalten, sodass er zu den komfortabelsten aller aktuellen Laufschuhe gehört. "Dabei fühlt sich die Sohle nie schwammig an", betont eine Testläuferin. Schwerfällig ist der 1080 ebenfalls nicht: "Ich spüre die Rückstellkräfte der Mittelsohle, andererseits rolle ich durch die Rockersohle zügig ab", so ein Testläufer. Damit ist der FF 1080 V11 gleichermaßen für Fersen- wie Mittelfußaufsetzer geeignet.

Also: Wer Komfort sucht, macht mit dem 1080 alles richtig. Hinsichtlich der Distanzen gibt es keinerlei Einschränkungen. Obermaterial und Dämpfung sind durchaus Marathon-geeignet. Achtung: Die Passform des Fresh Foam 1080 ist in der Zehenbox eher etwas weiter.

Gewicht: 263 Gramm (Herren) / 225 Gramm (Damen)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 170 Euro

Mizuno Wave Rider 25

Mizuno Wave Rider 25
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Der Mizuno Wave Rider 25 kombiniert das softe, dynamische Laufgefühl des Mizuno-Enerzy-Schaums mit einer stabileren und größeren Mizuno Wave. Somit läuft sich der Rider nun weich und bouncy, aber zugleich stabil im Rückfußbereich. „Der Rider trifft das richtige Maß zwischen weich und fest, genau richtig für Läufe auf harten Untergründen,“ beschreibt es eine Testläuferin.

Gewicht: 230 Gramm (Frauen), 275 Gramm (Männer)
Sprengung: 12 Millimeter
Preis: 150,00 Euro

Schuhe bei Plantarfasziitis

Die Plantarfaszie ist eine Sehnenplatte, die unter dem Fuß von der Ferse zum vorderen Fußballen zieht. Ist diese Platte gereizt oder entzündet, kommt es zu Schmerzen direkt unter dem Fußballen, die das Auftreten zu einer unangenehmen Aufgabe machen können. Zunächst sollte geprüft werden, ob die Schuhe zu klein sind, und ob die Großzehe genügend Raum in der Zehenbox hat. Darüber hinaus sollte das Fußbett (oder eine extra Einlage) der Schuhe eine entsprechende Modellierung aufweisen, damit die Fußgewölbe unterstützt werden.

Hier geht's zum ausführlichen Artikel zum Thema Plantarfasziitis.

Asics Gel Nimbus 23

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Der Nimbus gehört zur Spitzengruppe der Komfortklasse. Prompt merkt ein Testläufer an: „Asics hat es hier auf die Spitze getrieben in punkto weichem Abrollverhalten, dafür bleiben das Lauffeeling oder der Wunsch nach Tempo auf der Strecke!“ Aber wer schnell laufen will, greift also lieber zu anderen (Asics-) Modellen. Der Komfortkünstler Nimbus kümmert sich um das sanfte Verwöhnprogramm für Läuferfüße und eignet sich bei neutralem Abrollverhalten auch sehr gut für schwerere Läufer. Unbedingt erwähnenswert: Die Damenversion ist „gender specific“, was nicht nur die Passform betrifft, sondern auch die Sohlenkonstruktion: Die Ferse steht höher, der Vorfuß ist flexibler. „Ein Wohlfühlschuh für lange Läufe, Genussläufe und Plauder-Runden,“ bringt es eine Testläuferin auf den Punkt. Komfort auch für Mittel- und Vorfußläufer: Auch im Vorfußbereich ist unter dem Ballen GEL-Dämpfung plus die Flytefoam Propel-Mittelsohle.

Gewicht: 250 Gramm (Frauen), 309 Gramm (Männer)
Sprengung: 13 Millimeter (Frauen), 10 Millimeter (Männer)
Preis: 180 Euro

Saucony Triumph 19

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Beim Saucony Triumph ist die Abstimmung der Mittelsohle und der damit verbundene Abrollkomfort auf maximalen Komfort ausgelegt, auch bei höherem Körpergewicht. Saucony setzt auf den vom Vorgänger bekannten Mittelsohlenschaum („PWRRUN+“) in der Mittelsohle, der ein weiches Dämpfungsgefühl und einen sanften Abrollkomfort liefert, „der selbst für Vor- und Mittelfußaufsetzer soft ist“, so ein Testläufer. „Aber bei ruhigem Trainingstempo läuft er sich sehr bequem“ Das neue, Obermaterial ist auch spürbar luftiger: „Der Schuh fühlt sich damit leichter an“, so ein Testläufer, „sitzt aber nicht so stramm im Mittelfußbereich.“

Gewicht: 258 Gramm (Frauen), 290 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 170,00 Euro

Lunge Integer Run Rebound

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Der Integer Run Rebound ist konzipiert als komfortabler und effizienter Laufschuh mit hoher Rückfederung der Mittelsohle. Die Mittelsohle, das Kernstück des Integer Run Rebound, ist eine Eigenentwicklung der Lunge-Manufaktur. Sie besteht aus einem PU-Material, das in punkto Elastizität den Vergleich mit der Laufschuhkonkurrenz besteht. Die Stärke des Integer Run – und dies betont die Modellbezeichnung „Rebound“ – ist die hohe Energierückgabe der Mittelsohle.

Die leicht elastischen Senkel werden durch beidseitig sechs Ösen geführt und bieten zusammen mit der leicht gepolsterten Lasche sehr sicheren Halt im Mittelfußbereich. Die durchgängige Außensohle bietet vergleichsweise eine große Aufsatzfläche – Traktionsprobleme sind kein Thema. Die Sohle ist ballig geformt, man hat das Gefühl, dass der Fuß gerade quer- und längs im Fußgewölbe besonders unterstützt wird. Die „Feetality“-Einlegesohle verleiht spürbar mehr Stütze als in vergleichbaren Laufschuhen. „der breite Sohlenauftritt sorgt für ein sehr sicheres Abrollgefühl, man ist gut mit dem Untergrund verbunden“, berichtet eine Testläuferin.

Gewicht: ca 300 Gramm (Herrenversion, US 9)
Sprengung: 9 Millimeter
Preis: 180 Euro

Schuhe bei Hallux Valgus

Der Hallux Valgus ist eine der häufigsten Fußfehlstellungen, bei der sich der große Zeh nach innen neigt, während der Ballen des Grundgelenks sich nach außen wölbt. Der Ballen kann unangenehm schmerzen und findet in vielen Schuhen nicht genug Platz. Bei Laufschuhen ist es daher umso wichtiger, auf eine geräumige Zehenbox zu achten.

Hier geht's zum ausführlichen Artikel zum Thema Hallux Valgus.

Topo Fli-Lyte 4

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„Ich würde dem Fli-Lyte eine Urkunde für einen soliden Trainingsschuh verleihen“, beginnt eine Testerin ihren Bericht. Eine solide Figur macht der Schuh vor allem in Sachen Komfort und Gewicht: Die breite Zehenbox bietet großzügigen Platz, während die ZipFoam-Dämpfung für ein weiches Laufgefühl sorgt. Das Obermaterial ist anschmiegsam, und der Schuh bleibt für ein Trainingsmodell sehr leicht.
Dank der geringen Sprengung und responsiver EVA- und TPU-Mischung in der Mittelsohle ist der Fli-Lyte ein reaktiver, aber bequemer Schuh, der sich vor allem auf der Straße wohlfühlt.

Gewicht: 238 g (Männer), 196 g (Frauen)
Sprengung: 3 Millimeter
Preis: 150 Euro

Asics GT 2000 9

Asics GT-2000 9
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Der stabile GT-2000 passt hier genau in die Lücke zwischen dem Brooks Adrenaline - der ein ganzes Stück schwerer ist und höhere Sprengung hat - und den Saucony Guide - der etwas weniger Sprengung hat, aber noch mehr stützt als der Asics. In der neuen Version ist der GT spürbar dynamischer: Der Vofußbereich ist flexibler, dazu erhält die Dämpfung durch das reaktive FlyteFoam-Material einen Spritzer Dynamik. Ein kritischer Testläufer merkte erstaunt an, „oh, ein Stabilschuh in dem ich mich bei ruhigen Läufen sehr wohl fühle und sicher abrolle ohne eingezwängt zu werden.“ Ansonsten bleibt der GT seiner Modelltradition treu als ein allzeit verlässlicher Trainingsschuh. Die Passform des Schuhs ist eher breit und bietet genug Platz für Zehen und Mittelfuß. Und er ist auch für schwerere Läufer eine Empfehlung. Obendrein verbessert das neue, nahtfreie Upper die Passform. Der weiche „Flytefoam“-Schaum sorgt für einen sanften Abrollvorgang, „Gel“ im Fersenbereich dämpft beim Aufsatz.

Gewicht: 221 Gramm (Frauen), 280 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
Preis: 140,00 Euro

Saucony Ride 14

Saucony Ride 14
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Saucony bleibt beim Ride 14 seiner Modelltradition treu und bietet einen Neutralschuh im besten Sinne: Der Abrollkomfort ist geprägt von der sehr flexiblen Sohle, der Dämpfungskomfort ist sehr hoch. „PWRRUN“ (sprich: Powerrun) nennt Saucony diese sehr leichte Mischung, die für ein weiches Laufgefühl sorgt – auch für Mittel- und Vorfußläufer. Damit ist der Ride eine haus­eigene Konkurrenz zu dem deutlich schwereren Triumph und eine Alternative zu Modellen wie Adidas Ultraboost oder Brooks Glycerin.

Gewicht: 238 Gramm (Frauen), 266 Gramm (Männer)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 140 Euro

Schuhe bei Schienbeinkantensyndrom

Das Schienbeinkantensyndrom, also eine Reizung oder Entzündung der Knochenhaut am vorderen Unterschenkel, ist auch unter dem englischen Begriff „Shin Splints" bekannt. Die Schmerzen an der Schienbeinkante treten zunächst meist nur in der Belastung auf, im späteren Stadium auch in Ruhephasen. Wer es mit dieser Überlastungserscheinung zu tun hat, sollte auf Schuhe zurückgreifen, die über hohe Dämpfungseigenschaften verfügen. Werden Sie beim Aufkommen von einer weichen Mittelsohle aufgefangen, ist die Belastung auf die Wade und die Knochenhaut weniger massiv.

Hier geht's zum ausführlichen Artikel zum Thema Shin Splints.

True Motion U-Tech Aion

True Motion Aion
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Da, wo „normale“ Laufschuhe in der Vergangenheit und bis heute mit ausgeklügelten Polstern, High-Tech Komponenten oder schlicht Luftkissen im Zentrum der Mittelsohle den Aufprallschock des Läufers beim Aufkommen dämpften, da hat der Aion eine Aussparung. Umgeben wird diese Aussparung von der nach vorne offenen Hufeisenkonstruktion aus „U-Foam“, wie der Hersteller seine ihm eigene Schaumstoffkreation nennt. Es ist eine jener hochmodernen TPU-Verbindungen, die die ganz neue Generation der Komfort-Laufschuhe begründet haben.

Der Laufeindruck ist sehr komfortabel; das Gefühl beim Aufsetzen mit der Ferse ist äußerst weich und gut gedämpft. "Der Abrollvorgang wird äußerst sanft eingeleitet“, berichtet ein Testläufer. Nach den bisherigen Testbeobachtungen ist der Aion besonders für Fersenläuferinnen und -läufer sehr gut geeignet – Dämpfung und Konstruktion des Schuhs funktionieren sehr komfortabel und funktionell.

Gewicht: Männer 290 Gramm in US 9,5 (43); Damen 250 Gramm in Größe Damen EUR 40 (US 8,5)
Sprengung: 10 Millimeter
Preis: 180 Euro

Brooks Ghost 14

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Der Ghost ist immer noch ein beliebter Klassiker unter den Schuh von Brooks. Die Passform hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert, aber das neue Obermaterial ist atmungsaktiver und sorgt für besseren Sitz. Die Zwischensohle ist jetzt aus „DNA Loft“-Material, das ein noch aus­geglicheneres Abrollverhalten vermittelt und die segmentierte Außensohle unterstützt. Diese wird aber bei Nässe schnell rutschig. Auch in seiner 14. Ausführung setzt der Ghost die Tradition als universell einsetzbarer, neutraler Trainingsschuh fort. Übrigens wird der Ghost jetzt zu 60 Prozent aus recycelten Materia­lien hergestellt und ist trotzdem ein paar Gramm leichter geworden.

Gewicht: 281 Gramm (Männer), 255 Gramm (Frauen)
Sprengung: 12 Millimeter
UVP: 140 Euro

Nike Air Zoom Pegasus 38

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Der Pegasus ist der Inbegriff eines guten Dämpfungsschuhs. Wie der 37er im letzten Jahr hat auch die aktuelle Version ein Luftkissen („Zoom Air“) im Vorfußbereich, übrigens mit höherem Druck in der Männerversion. Die Mittelsohle besteht über die volle Länge aus „React“-Schaum, einer Spezialität der Nike-Köche, die sehr rückfedernd und gleichzeitig sehr komfortabel und flexibel ist. Das Zoom Air-Dämpfungselement, welches sich früher über die gesamte Zwischensohle zog, sitzt nun nur noch im Vorfußbereich. Dafür ist es dicker und größer. Im Ober­material bietet der 38er etwas mehr Platz und besseren Fersenhalt als der Vorgänger.

Gewicht: 252 Gramm (Frauen), 260 Gramm (Männer)
Sprengung: 10 Millimeter
UVP: 120 Euro

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