Senior woman looking smart watch with female coach iStockphoto

Mehr Motivation, mehr Bewegung Das bringen Activity-Tracker

Activity-Tracker zählen mehr als nur Schritte. Wir erklären, was die Sportarmbänder können und wie Sie sie am besten nutzen, um Ihren Alltag aktiver zu gestalten. Plus: die besten Modelle in der Übersicht.

Activity-Tracker (auch Fitness-Tracker oder Sportarmbänder genannt) sind weit mehr als simple Schrittzähler. So nutzen moderne Fitness-Tracker verschiedene Sensoren, um alle möglichen Daten über den Träger zu sammeln und Auskunft über das Bewegungsverhalten (zurückgelegte Distanzen und erklommene Stockwerke), den Kalorienverbrauch, die Herzfrequenz, die Schlafqualität und den Kalorienverbrauch zu geben. Wichtig: Gerade beim Kalorienverbrauch berechnen Algorithmen anhand der Angaben des Nutzers (Alter, Geschlecht, Körpergröße und -gewicht) meist nur Näherungswerte, die je nach Modell doch sehr unterschiedlich ausfallen können. Gleiches gilt auch für die Genauigkeit bei der Bewegungsanalyse. Bei einem Test der Stiftung Warentest im Jahr 2015 erhielten nur zwei von zwölf Trackern die Bewertung „gut“. Bemängelt wurden meist die eher ungenauen Messergebnisse der Sportarmbänder. Dennoch haben sie ihre Berechtigung. Neuere Modelle erkennen dabei weit mehr als nur Schritte und zeichnen auch Radfahrten und Einheiten im Fitnessstudio auf, ohne, dass der Nutzer dafür etwas tun muss.

Activity-Tracker sorgen für mehr Motivation und Bewegung

In der Regel lassen sich Activity-Tracker mit einer App des jeweiligen Herstellers auf dem Smartphone verbinden, über die Sie Auswertungen und Statistiken zu Ihren Aktivitäten erhalten. Hier können Sie Ziele (etwa die Anzahl der Schritte oder den Kalorienverbrauch pro Tag) festlegen. Fortschrittsbalken oder Benachrichtigungen erinnern den User, wenn das Ziel (noch nicht) erreicht ist. Ein Inaktivitätsalarm – das kann ein Vibrationsalarm, ein kurzer Ton oder einfach ein Aufblinken des Trackers sein – macht bei vielen Modellen darauf aufmerksam, wenn man zu lange an einem Stück gesessen hat und es mal wieder Zeit für etwas Bewegung ist. Dann heißt es: aufstehen und sich die Beine vertreten.

Damit erklärt sich auch gleich eine häufige Frage: Was bringen Acitivity-Tracker eigentlich? Sie motivieren und helfen, die festgelegten Ziele zu erreichen. Wer weiß, dass er noch 1000 Schritte gehen muss, steigt vielleicht eher mal eine Haltestelle eher aus der U-Bahn oder nimmt die Treppe statt des Aufzuges. Auch die extrinsische Motivation, also die, die von außen kommt, kann helfen. Wer seine Aktivitäten in sozialen Netzwerken postet, bleibt Untersuchungen zufolge eher motiviert, da er den Druck der Öffentlichkeit spürt. Auch die Coaching-Funktion vieler Fitnessarmbänder, die Sie täglich an Ihre Ziele erinnert, kann dabei helfen, dass mehr Bewegung und regelmäßiges Training zur Gewohnheit wird.

Activity-Tracker vs. Smartwatch vs. Sportuhr

Da auch das Self-Tracking, also das Sammeln und Analysieren von persönlichen Daten, gerade voll im Trend liegt, gibt es eine große Auswahl an Geräten, mit denen man seine Aktivität und bestimmte Körperdaten messen kann. Die Grenzen zwischen Activity-Trackern, Smartwatches und Sportuhren verschwimmen dabei immer mehr. All diese Gadgets verfügen oft über ganz ähnliche oder sogar identische Funktionen. So ist ein optischer Herzfrequenzssensor quasi Standard. Auch die Aktivitätsaufzeichnung im Alltag ist bei neuen Multisportuhren, die eigentlich für ambitionierte Läufer und Triathleten entwickelt wurden, Usus. Gleichzeitig bieten viele Sportuhren und Fitnessarmbänder Smartwatch-Funktionalitäten. GPS-Sensoren, die beim Aufzeichnen des Lauf- und Radtrainings wichtig sind, haben wiederum ihren Weg aus teuren Sportuhren in Smartwatches und sogar einige Activity-Tracker gefunden.

Da stellt sich die Frage: Welches Gadget ist das richtige für mich – Activity-Tracker, Smartwatch oder GPS-Sportuhr? Hier hängt es ganz von Ihren ganz individuellen Bedürfnissen ab. Activity-Tracker sind im Prinzip für jeden interessant, der Wert auf einen aktiven Lebensstil legt. Selbst Läufer, die täglich laufen, werden schnell merken, dass auch sie sich zwischendurch mehr bewegen sollten. Zur kontrollierten Trainingsgestaltung und -steuerung eignen sich Activity-Tracker allerdings nur bedingt. Sportuhren überzeugen durch die Bedienung mittels Knöpfe, die oft deutlich längere Akkulaufzeit, die genauere Herzfrequenz- und Distanzmessung sowie die detaillierten Auswertungsmöglichkeiten des Trainings. Smartwatches wiederum sind für viele ein guter Kompromiss. Grundsätzlich gilt: Liegt ihr Schwerpunkt beim Sport, greifen Sie auch lieber zu einer Sportuhr (Hier finden Sie passende Infos und Testberichte). Geht es Ihnen um mehr Bewegung im Alltag, ist ein Activity-Tracker ideal.

Tipp: Wenn Sie erst einmal ausprobieren wollen, ob das Messen Ihrer Aktivität überhaupt etwas für Sie ist, nutzen Sie etwas, was viele eh meist bei sich tragen: ein Smartphone. Mit Hilfe von Apps und den integrierten Bewegungssensoren wird aus dem Smartphone nämlich ganz leicht ein Activity-Tracker. Wer ein iPhone sein eigen nennt, kann dafür die vorinstallierte Health-App nutzen. Android-Nutzer wiederum finden ebenfalls oft eine bordeigene Aktivitäts-App auf ihrem Gerät. Wem das nicht genügt, findet in App-Stores zahlreiche weitere Apps.

Hier finden Sie eine Übersicht der derzeit besten Activity-Tracker

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