Die ASICS Runkeeper-App bietet gute Möglichkeiten, Läufe zu tracken und im Nachhinein auszuwerten. Sie macht genaue Angaben zur zurückgelegten Distanz, Zeit, Pace und Höhenmetern. Das Besondere an ASICS Runkeeper ist, dass sie sich nicht nur als Lauf-App sieht, sondern auch als generelle Sport-App zur umfangreichen Aufzeichnung und Analyse von Aktivitäten wie Radfahren, Wandern oder Skifahren. Auch ausgefallenere Sportarten wie Cross-Country-Ski oder Plogging haben es in die App geschafft.
Über Trainings und Ziele kann man sich unterschiedliche Ziele setzen, auf die man mithilfe der App hinarbeitet, wie Gewichtsreduktion, Training für einen bestimmten Wettkamof oder einfach nur das Ziel, fitter zu werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Freunde hinzuzufügen, sich mit ihnen zu messen und gegenseitig zu motivieren. Auf Wunsch können Aktivitäten im Handumdrehen bei Instagram und Facebook geteilt werden.
Was ist neu in der ASICS Runkeeper-App? (Stand: Dezember 2025)
- Indoor-Training: eigene Modi für Laufband und Indoor-Work-outs – Zeit-/Intervallbasiert, ohne GPS.
- Streak-Funktion: wöchentliche Serien halten die Motivation hoch und werden im Profil hervorgehoben.
- Herausforderungen: regelmäßige Challenges (allein oder mit Freunden) mit Fortschrittsbalken und Badges.
ASICS Runkeeper im Praxistest
Die Startseite der Runkeeper-App ist übersichtlich und stellt unterschiedliche Funktionen bereit. Vor Beginn der Aktivität kann man zunächst auswählen, welche Sportart man ausübt, und kann dementsprechend auf Wunsch verschiedene Vorgaben einstellen, wie Tempo, Zeit und Distanz. Außerdem enthält die App einen integrierten Musikplayer, den man mit Spotify und Apple Music verbinden kann.
Mit einem einfachen Klick auf „Start“ lässt sich die Aufzeichnung starten. Während des Laufs sind die Angaben über Zeit, Distanz und Pace in großer Schrift deutlich sichtbar auf dem Display. In etwas kleinerer Schrift sieht man die durchschnittliche Geschwindigkeit (in min/km) sowie den Kalorienverbrauch. Mit einem Klick auf das Foto-Icon können während der Aktivität sogar Fotos gemacht werden, die anschließend gemeinsam mit der Aktivität gespeichert werden.
Bei der Messgenauigkeit schneidet Runkeeper in unserem Test gut ab. Die Datenaufzeichnung war stets sehr solide und die App schont die Ressourcen des Smartphones in Bezug auf Akku und Speicher.

Community & Logbuch: Aktivitäten im Feed teilen und absolvierte Läufe sammeln.
Was lässt sich in der Runkeeper-App alles einstellen?
Das Audio-Feedback macht alle fünf Minuten Angaben zu Zeit, Durchschnittsgeschwindigkeit und Distanz und kann ebenfalls komplett frei eingestellt werden, um auch andere Informationen zu liefern. Mit wirklich sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten lässt sich Runkeeper komplett auf die eigenen Wünsche anpassen. Darunter leidet aber an mancher Stelle die intuitive Bedienbarkeit.
Man sollte sich also etwas Zeit nehmen, um die teilweise etwas in Untermenüs versteckten Funktionen zu entdecken und so den vollen Umfang der App zu nutzen. Nach Beendigung des Laufs werden alle Daten übersichtlich zusammengefasst. Darüber hinaus kann man angeben, mit wem man die Aktivität gemeinsam absolviert hat.

Aktivität & Workout: Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten vor dem Lauf.
Challenges & Wochenrückblick: Dranbleiben leicht gemacht
Runkeeper hält die Motivation mit Challenges und einem Wochenrückblick hoch: Du kannst allein oder mit Freunden an laufenden Herausforderungen teilnehmen, deinen Fortschritt per Balken verfolgen und virtuelle Badges für erreichte Ziele sichern. Ideal, um regelmäßig dranzubleiben. Am Ende jeder Woche fasst die App alle Aktivitäten kompakt zusammen (Kilometer, Tempo, Trainingshäufigkeit) und zeigt, ob dein Streak weiterläuft. Das macht Erfolge sichtbar und motiviert für den nächsten Lauf.

Badges & Challenges: Erfolge sammeln und an öffentlichen Herausforderungen teilnehmen, der Fortschritt bleibt im Blick.
Trainingsplanung: freie Basics, persönliche Pläne per Abo
Runkeeper bietet zwei Wege: Individuelle, auf den Läufer zugeschnittene Trainingspläne gibt’s mit dem Premium-Abo (Runkeeper Go). Kostenlos bekommt man das Programm „Win the Long Run“ mit 6 Work-outs – super für einen strukturierten Einstieg. Zusätzlich können eigene Work-outs gebaut werden (z. B. Zeit-/Distanz-Intervalle mit Wiederholungen und Pausen). So kombiniert man Gratis-Bausteine mit Abo-Komfort, wenn mehr Personalisierung gewünscht ist.

Planung & Wochenrückblick: kompakte Wochenstatistiken und ein Trainingsbereich mit Plänen.
Runkeeper GO Premium: Lohnt sich das?
Auch bei ASICS Runkeeper gibt es mit Runkeeper GO eine Premium-Version, die es ambitionierten Athleten ermöglicht, noch mehr aus ihrem Training herauszuholen. Dazu zählen Trainingspläne, noch mehr Daten wie Wetter und das Vergleichen von verschiedenen Einheiten. Für datengesteuerte Sportler lohnt sich ein Abo sicher. Wer nur sehen will, wie weit und wie schnell er oder sie unterwegs war, kommt mit der Basis-Version klar. Runkeeper GO kostet monatlich 12,99 Euro oder 44,99 Euro für ein ganzes Jahr. Die Funktionen können 7 Tage gratis getestet werden.
ASICS Runkeeper-App: Für wen eignet sich die App?
- Einsteigende und Wiedereinsteigende: klarer Aufbau, geführte Einheiten, sanfter Einstieg.
- Laufband- und Indoor-Fans: eigene Modi für Laufband und Indoor-Workouts.
- Streak- und Challenge-Motivierte: Serien, Wochenrückblick und regelmäßige Herausforderungen.









