iStockphto.com

Reines Elite-Marathon in Valencia Richard Ringer vor Marathondebüt

In Valencia soll es im Dezember ein reines Marathon-Eliterennen geben. Richard Ringer will sich dort für die Olympischen Spiele qualifizieren.

Während der für den 6. Dezember geplante Valencia-Marathon als Massenrennen aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt wurde, soll es an diesem Tag einen Lauf für die Topathleten geben, in den auch regionale Meisterschaften integriert werden. Am 4. Oktober wollen bereits die Veranstalter des London-Marathons ein reines Eliterennen mit voraussichtlich rund 75 Läufern sowie Tempomachern starten. Die Spanier möchten nun einer größeren Anzahl von Topläufern die Chance bieten, einen Marathon laufen zu können und dabei auch die Normen für die Olympischen Spiele 2021 zu unterbieten.

Elite-Halbmarathon ebenfalls am 6. Dezember

Parallel planen die Organisatoren auch einen Elite-Halbmarathonlauf am 6. Dezember, nachdem auch der für Ende Oktober geplante Valencia-Halbmarathon abgesagt werden musste. Es bleibt sicherlich abzuwarten, wie sich die Coronavirus-Situation weiter entwickelt, da die Fallzahlen in Spanien zurzeit sehr deutlich ansteigen.

Richard Ringer will unter 2:10 Stunden bleiben

Ein Feld von maximal 300 Läufern, davon 50 Halbmarathon-Athleten, soll in Valencia an den Start gehen. Die beiden Rennen werden am selben Tag zu separaten Zeiten stattfinden. Etliche Eliteathleten aus europäischen Nationen setzen auf das Marathonrennen in Spanien, um dort die Olympia-Qualifikationszeiten von 2:11:30 (Männer) beziehungsweise 2:29:30 Stunden (Frauen) zu unterbieten. Auch einige Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hoffen, dass sie in Valencia starten können.

Der Veranstalter hat zwar noch keine Athletenliste veröffentlicht, doch Richard Ringer, der bislang vor allem über die 5.000-Meter-Distanz auf der Bahn antrat und in dieser Disziplin auch bei den Olympischen Spielen in Rio (2016) dabei war, verriet RUNNER’S WORLD, dass er mit seinem Marathon-Debüt in Valencia plant. Dabei wird der mehrfache deutsche Cross- sowie 5.000- und 10.000-Meter-Meister versuchen, nicht nur die Norm für die Olympischen Spiele (2:11:30 Stunden) zu laufen, sondern schneller zu sein als Hendrik Pfeiffer (2:10:18 Stunden) und Amanal Petros (2:10:29 Stunden), die sich mit ihren Zeiten bereits für zwei der maximal drei deutschen Marathon-Tickets empfohlen haben. "Ich habe mir eine sub 2:10 Stunden als Ziel gesetzt", so Ringer.

Dieser Artikel kann Links zu Anbietern enthalten, von denen RUNNER'S WORLD eine Provision erhält. Diese Links sind mit folgendem Icon gekennzeichnet:
Zur Startseite