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Silvesterlauf Sao Paulo & Madrid Paul Tergats Bestzeit fällt in Sao Paulo

Beim 95. Silvesterlauf in Sao Paulo brach Kibiwott Kandie den 24 Jahre alten Streckenrekord. Weltmeisterin Chepngetich musste sich in Madrid geschlagen geben.

Neben vielen kleineren, familiäreren Silvesterläufen zum gemeinsamen sportlichen Ausklang des Jahres locken manche Veranstaltungen traditionell viele internationale Top-Läufer an ihre Startlinien. Besonders im Südtiroler Bozen, Peuerbach in Oberösterreich sowie Madrid und Sao Paulo geht es auf internationaler Bühne heiß her.

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Sao Paulo: Kibiwott Kandie bricht Paul Tergats Streckenrekord

Der Silvesterlauf-Klassiker schlechthin findet jährlich in Sao Paulo statt: Das 15-km-Rennen wurde am 31.12.2019 zum 95. Mal gestartet. Im Rennen der Männer fiel dabei der fast 25 Jahre alte Streckenrekord des früheren kenianischen Superstars Paul Tergat. Er war 1995 in Sao Paulo 43:12 Minuten gelaufen. Sein Nachfolger bezüglich des Kursrekordes heißt Kibiwott Kandie. Der 23-jährige Kenianer gewann den Silvesterlauf in 42:59 nach einem Sprint-Duell mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Crosslauf-Vize-Weltmeister Jacob Kiplimo (Uganda/43:00). Dritter wurde mit deutlichem Rückstand der Kenianer Titus Ekiru mit 43:54.

Im Rennen der Frauen setzte sich die große Favoritin klar durch: Brigid Kosgei, die im Oktober in Chicago den Marathon-Weltrekord auf 2:14:04 Stunden verbessert hatte (siehe Bild), siegte in 48:54 Minuten. Die Kenianerin verpasste dabei den Streckenrekord um nur 19 Sekunden. Zweite wurde ihre Landsfrau Sheila Chelangat in 50:10 Minuten vor der Äthiopierin Alem Nigussie, die nach 50:10 Minuten im Ziel war.

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Madrid: Helen Tola schneller als Ruth Chepngetich

Auch beim Silvesterlauf in Madrid über zehn Kilometer lief es nicht ohne eine Überraschung: Im Rennen der Frauen musste sich die im Vorfeld favorisierte Ruth Chepngetich (Kenia) mit Rang zwei begnügen. Mit Helen Tola setzte sich über die 10-km-Distanz eine Läuferin durch, die ebenfalls in erster Linie Marathon läuft. Die Äthiopierin löste sich kurz vor der 5-km-Marke von Chepngetich, die nach dem heißen WM-Marathon in Doha noch nicht in Topform war, und gewann in 30:50 Minuten vor der Kenianerin, die nach 30:57 im Ziel war. Rang drei belegte mit deutlichem Abstand die Portugiesin Carla Salomé Rocha mit 31:52 Minuten.

Schnelle Zeiten zum Jahresende gab es auf der leicht abfallenden und daher nicht rekordkonformen Strecke in Madrid einmal mehr auch im Rennen der Männer. Hier setzte sich der aus Somalia stammende Belgier Bashir Abdi in 27:47 Minuten knapp vor Mande Bushendich (Uganda/27:51) und Toni Abadía (Spanien/27:56) durch.

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