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Erste Hilfe bei Bronchitis Schluss mit Husten!

Eine Entzündung der Bronchien heilt meist nach 10 bis 14 Tagen ab. Eine chronische Bronchitis kann weitaus länger andauern. So wird man sie los.

Bei der Entzündung der Bronchien oder Bronchitis unterscheidet man die akute Bronchitis und die chronische Bronchitis. Ein meist durch Erkältungsviren ausgelöste akute Bronchitis heilt im Normalfall innerhalb von zehn bis 14 Tagen ab. Wird eine akute Bronchitis jedoch nicht rechtzeitig behandelt oder bekommt der Körper in dieser Phase nicht die nötige Ruhe, um sich zu erholen, kann eine akute Bronchitis in eine chronische Bronchitis übergehen. Sie entsteht, wenn zu einem viralen Infekt eine zusätzliche bakterielle Infektion der Atemwege kommt.

Aus einer chronischen Bronchitis kann sich die chronisch-obstruktive Bronchitis entwickeln. Sie gehört zu den chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD: Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Betroffene leiden schon bei mäßiger körperlicher Anstrengung wie Treppensteigen oder Bergaufgehen unter Atemnot und haben ein erhöhtes Risiko, zusätzlich an Asthma Bronchiale zu erkranken.

Bronchitis – die Symptome

Durch eine Entzündung der Bronchien schwillt die Schleimhaut der Atemwege an und es kommt zur Bildung von zähem Schleim. Dieser löst einen schmerzenden Hustenreiz, Fieber und ein beklemmendes Gefühl in der Brustgegend aus. Starker Husten, der vor allem im Liegen oder zu Beginn einer körperlichen Anstrengung zunimmt, gilt als führendes Symptom. Bei der chronischen Bronchitis tritt der Husten am Morgen besonders stark auf und kann mit schleimigem Auswurf einhergehen.

Wie entsteht eine Bronchitis?

In der Regel wird eine Bronchitis durch eine normale Erkältung ausgelöst, aber auch Schadstoffe aus der Luft wie Dämpfe, Gase und Feinstaub oder Reizstoffe wie Tabakrauch können zu einer Entzündung in den Bronchien führen. Im Frühjahr und im Herbst tritt eine Bronchitis am häufigsten auf, besonders bei kaltem und feuchten Wetter. Man kann sich auch bei einer erkrankten Person anstecken.

Wer zu Nebenhöhlenentzündungen neigt, bekommt meist häufiger eine akute Bronchitis. Betroffene leiden drei bis viermal pro Jahr an dem anhaltenden Hustenreiz.

Was hilft bei Bronchitis?

Inhalieren Sie mit Salz. Die feuchte salzhaltige Luft dringt bis tief in die Bronchien ein und die Schleimhäute werden mit einem feinen Film ausgekleidet, festsitzender Schleim wird gelöst und die Schleimhäute werden auf natürliche Art befeuchtet. Dadurch werden die Krankheitserreger abtransportiert. Die Heiße Rolle kann unterstützend zur Steigerung der Durchblutung im Lungenbereich und zur Entspannung der Atemmuskulatur eingesetzt werden. Eine akute Bronchitis dauert in der Regel nicht länger als 14 Tage und klingt spätestens nach vier Wochen wieder ab.

Bei chronischer Bronchitis sollten Sie regelmäßig Atemtherapie durchführen. Wie die speziellen Dehnlagen und Atemübungen funktionieren, kann Ihnen ein Physiotherapeut zeigen. Machen Sie außerdem an drei bis vier Tagen pro Woche mindestens eine halbe Stunde Ausdauersport. Geeignete Sportarten sind Walken, Bergwandern, Radfahren oder Schwimmen. Viele Vereine bieten spezielle Lungensportgruppen an.

Allgemeine Bewegungsübungen können die Belüftung der Lunge verbessern und zu einer Linderung der Beschwerden beitragen. Geeignete Übungen sind das Rumpfdrehen, das Seitrollen oder die Schulterblattrolle.

So können Sie einer Bronchitis vorbeugen

Bewegung ist das A und O! Nehmen Sie die Treppe anstatt mit dem Fahrstuhl zu fahren, gehen Sie ein paar Schritte zu Fuß und lassen Sie das Auto öfter stehen und bauen Sie in Ihren Arbeitstag am Schreibtisch Bewegungsübungen ein, die die Aufrichtung des Oberkörpers trainieren und damit die Lungenfunktion positiv beeinflussen. Laufen an der frischen Luft steigert die Fitness und stärkt das Immunsystem. Wenn Sie regelmäßig laufen gehen, beschäftigen Sie sich doch einfach mal damit, wie Sie beim Laufen richtig atmen.

Wenn Ihr Immunsystem intakt ist, kann Ihr Organismus sich besser gegen Viren und andere Erreger wehren. Kneipp-Güsse, Wechselduschen und regelmäßige Saunabesuche trainieren das Immunsystem zusätzlich. Meiden Sie im Alltag Tabakrauch, denn dieser enthält zahlreiche Substanzen, die das Lungengewebe schädigen und Entzündungsreaktionen in den Bronchien auslösen.

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