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Wenn die Nase blutet Nasenbluten

Nasenbluten kann in jedem Lebensalter und zu jeder Tageszeit, sogar beim Laufen, auftreten. Meist hört die Blutung von selbst wieder auf.

Die Nase ist im Inneren mit der Nasenschleimhaut überzogen. Diese verfügt über ein dichtes Netz von Blutkapillaren. Normalerweise kommt es beim Nasenbluten lediglich zu einem unbedeutenden Blutverlust. Wie Sie die Blutung stoppen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten, lesen Sie hier.

Was sind die Ursachen von Nasenbluten?

Durch trockenes Raumklima, vor allem im Winter bei Heizungsluft, aber auch wenn Sie bei klirrender Kälte laufen gehen, kann es zu einer trockenen Nasenschleimhaut kommen. Diese ist dann sehr anfällig für Verletzungen, die zum Nasenbluten führen. Weitere Gründe für das Auftreten von Nasenbluten können eine Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Blutgerinnungsstörungen (Vitamin-K-Mangel), die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten oder Nierenerkrankungen sein. Bei Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung oder Pollen-Allergie kann Nasenbluten ein Symptom sein.

Wer das Nasenbohren liebt, sollte sich nicht wundern, wenn durch selbiges die oberflächlich liegenden Blutkapillaren der Nasenschleimhaut mitunter verletzt werden und die Nase mit Nasenbluten reagiert. Das Gleiche gilt für starkes Ausschnauben.

Wie behandeln Sie Nasenbluten?

Halten Sie sich so aufrecht wie möglich, wenn die Nase blutet, und heben Sie, falls Sie sich in einer liegenden Position befinden, zumindest den Kopf an. Lassen Sie das Blut auf jeden Fall aus der Nase herauslaufen. Versuchen Sie nicht, das Nasenbluten zu lindern, indem Sie den Kopf in den Nacken legen. Dadurch verstopfen Sie möglicherweise die gesamten Nasenlöcher, sobald das Blut gerinnt und zu trocknen beginnt.

Gewöhnliches Nasenbluten lässt sich gut behandeln, indem Sie sich einen kalten feuchten Lappen in den Nacken und in die Stirn legen. Dadurch nimmt die Durchblutung in den angrenzenden Arealen der Nase vorübergehend ab, die Blutzufuhr zur Nase sinkt und das Nasenbluten wird schwächer. Wenn Ihre Nase mitten auf der Laufstrecke zu bluten anfängt, können Sie im Winter Schnee zum Kühlen nutzen, im Sommer hilft mitunter schon ein wenig kühles Wasser aus einem See, Fluss, Bach oder Brunnen. Bei starkem Nasenbluten können Sie ihr Laufshirt oder Ihr Sportunterhemd im Wasser tränken und auf die Stirn oder in den Nacken legen.

Bei wiederholt auftretendem Nasenbluten sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen und eine eventuell notwendige Therapie einzuleiten. Wenn Sie nur beim Laufen unter Nasenbluten leiden, sollten Sie von einem Experten Ihre Atemtechnik sowie die Nasenschleimhäute und Ihr Blutbild untersuchen lassen.

So beugen Sie Nasenbluten vor

Wer unter einer trockenen Nasenschleimhaut leidet, kann diese mit speziellen Nasensalben versorgen und so Nasenbluten vorbeugen. Außerdem helfen reizlindernde Nasenspülungen, Inhalation oder ein Luftbefeuchter in den Räumen, in denen Sie sich am häufigsten aufhalten bzw. im Schlafzimmer.

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