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Heuschnupfen

Pollen-Allergie

Es ist Frühling, es zieht Sie hinaus ins Freie, Sie wollen laufen, jedoch liegt da etwas in der Luft: Pollen. So laufen Sie trotz Pollen-Allergie.

Wer an einer Pollen-Allergie leidet und bei Pollenflug hinausgeht, dem vergeht der Spaß am Laufen meist ziemlich schnell. Inzwischen reagiert jeder fünfte Bundesbürger auf Pollen von bestimmten Gräsern, Blumen und Bäumen. Die Pollen-Allergiker sind in ihrer Lebensqualität oft erheblich eingeschränkt.

Die Symptome einer Pollen-Allergie

Bei einer Pollen-Allergie läuft und kitzelt die Nase, die Augen tränen das Atmen fällt durch die entzündeten Atemwege schwer. Schleimhautreizungen oder Hautausschlag sind auch Zeichen einer Pollen-Allergie, ebenso wie Niesattacken.

Welche Ursachen hat eine Pollen-Allergie?

Die Ursachen allergischer Krankheiten wie der Pollen-Allergie sind noch nicht endgültig geklärt. Es wird ein Mix aus Erbanlagen, Umweltfaktoren und persönlichem Lebensstil als Ursache für eine Pollen-Allergie und andere allergische Krankheiten angenommen. Forscher fanden heraus, dass Frauen mit unregelmäßiger Periode häufiger an Heuschnupfen und Asthma leiden als Frauen mit regelmäßig einsetzender Periode. Daher wird vermutet, dass das weibliche Sexualhormon Östrogen eine Rolle bei der Entstehung einer Pollen-Allergie spielen könnte.

Wie kann man eine Pollen-Allergie behandeln?

ie WHO (World Health Organisation) empfiehlt bei einer Pollen-Allergie die spezifische Immuntherapie (auch bekannt als Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung), da die Pollen-Allergie sich von der Nase auf die Bronchien ausweiten kann und man zusätzlich zur Pollen-Allergie noch ein allergisches Asthma entwickeln kann. Neuesten Studien zufolge kann chronischer allergischer Schnupfen das Risiko erhöhen, an Morbus Parkinson zu erkranken. Daher sollten Sie nicht zu lange abwarten, denn umso früher Sie mit der Behandlung beginnen, desto größer sind die Heilungschancen.

Falls Sie an einer Pollen-Allergie leiden, laufen Sie sich im Rahmen Ihres Trainings zuerst sehr langsam warm und steigern Sie das Tempo erst nach und nach. Laufen Sie bei Pollenbelastung im Niedrig-Pulsbereich und meiden Sie anaerobe Läufe unter Belastung. Nach Trainingseinheiten im Freien muss sich der Körper von der allergenen Belastung erholen. Duschen Sie deshalb direkt nach dem Lauftraining, um die Pollen aus den Haaren und von der Haut zu spülen. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Wohnung möglichst pollenfrei bleibt und lassen Sie die Fenster tagsüber geschlossen, damit sich Ihr Körper in einer möglichst allergenfreien Umgebung vom Laufen erholen kann.

Antihistaminika helfen zwar gegen die Symptome, jedoch wird die Pollen-Allergie im nächsten Jahr wiederkehren. Bei der sogenannten Hyposensibilisierung wird die Ursache der Pollen-Allergie behandelt, indem der Patient die Allergene in verdünnter Form verabreicht bekommt. Dadurch wird der Körper langsam an die an sich harmlose Substanz gewöhnt und reagiert nicht mehr mit einer verstärkten Abwehrhaltung auf die Allergene. Bei vier von fünf Pollen-Allergikern hilft diese Methode.

Wenn bei Ihnen gegen die Pollen-Allergie eine Hyposensibilisierung nicht hilft, können Sie auf sanfte Heilmethoden wie Akupunktur oder Homöopathie zurückgreifen.

So können Sie mit Pollen-Allergie trainieren

Als Pollen-Allergiker sollten Sie sich am Trainingstag informieren, welche Pollen gerade besonders stark herumfliegen. Achtung: Wind begünstigt den Pollenflug. Nehmen Sie gegebenenfalls präventiv Antiallergika bzw. Antihistaminika ein und seien Sie mit dem Laufen etwas zurückhaltender als sonst.

Meiden Sie mit einer Pollen-Allergie bei Problemen mit Gras- und Blütenpollen Wiesen, Äcker und Mischwälder und gehen Sie stattdessen lieber in Nadelwäldern laufen.Sie sollten in den Hochphasen des Pollenflugs möglichst wenig in Parks und Wäldern trainieren und sich alternative Laufstrecken suchen. Trainieren Sie möglichst bei Regen oder direkt danach, da Regen die Pollen aus der Luft wäscht.

In Problemzeiten und vor großen körperlichen Belastungen wie Wettkämpfen sollten Pollen-Allergiker präventiv Antiallergika einnehmen, um das Histamin zu blockieren, das die Symptome auslöst. Lassen Sie sich gegebenenfalls von Ihrem Arzt oder in der Apotheke beraten.

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