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Muskeln der Körpermitte Rumpfmuskulatur

Die Rumpfmuskulatur bezeichnet alle Muskeln der Körpermitte. Beim Laufen überträgt sie die Energie zwischen den Körperbereichen.

Dass die Rumpfmuskulatur für einen ökonomischen Laufstil und eine aufrechte Körperhaltung wichtig ist, wissen die meisten Läufer. Welche Muskeln dahinterstecken und wie man sie trainieren kann, lesen Sie hier.

Welche Muskeln gehören zur Rumpfmuskulatur?

Die Rumpfmuskulatur umfasst alle Muskeln der Körpermitte. Dazu gehören der gerade Bauchmuskel (Rectus Abdominis), die schrägen Bauchmuskeln und die Muskulatur der Lendenwirbelsäule (z. B. der Rückenstrecker). Nach oben begrenzt das Zwerchfell (Diaphragma) die Rumpfmuskulatur und nach unten der Beckenboden, der sich wie eine Hängematte aus Muskeln im Becken befindet.

Was macht die Rumpfmuskulatur?

Weil weithin bekannt ist, dass man die Bauchmuskulatur mit Übungen wie Sit-Ups und Crunches trainieren kann, gehen viele Läufer davon aus, dass die Bauchmuskeln dazu da sind, den Oberkörper zu bewegen. Das ist jedoch ein Trugschluss. Denn generell sollte die Rumpfmuskulatur die Wirbelsäule stabilisieren. Eine funktionell trainierte Rumpfmuskulatur trägt dazu bei, dass Sie Becken, Hüfte und Lendenwirbelsäule bei schnellen Läufen optimal stabilisieren und bewegen können. Sie verbessert das Gleichgewicht und die Koordinationsfähigkeit bei Balanceübungen, plyometrischem Training und Sprüngen.

Wie kann man die Rumpfmuskulatur kräftigen?

Läufer, die im Berufsalltag viel sitzen, haben häufig Probleme, die Rumpfmuskulatur gezielt anzusteuern und zu aktivieren. Wie das funktioniert, können Sie mit der Übung Ansteuerung der Rumpfmuskulatur ausprobieren. Danach sollten Sie Ihre Körpermitte mit laufspezifischen Stabilisationsübungen regelmäßig trainieren. Funktionelle Übungen für das Training der Rumpfmuskulatur sind zum Beispiel

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