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Wissenswertes Fakten zur Wasseraufnahme im Körper

Das sollten Läufer über die Flüssigkeitsaufnahme im Körper wissen.

Dünndarm +
Foto: iStockphoto

Die Wasseraufnahme des Körpers findet im Dünndarm statt. Schnelle Hydration gelingt also nur, wenn ein Getränk schnell vom Magen in den Dünndarm geleitet wird.

Je schneller der Körper das Wasser aufnehmen kann, desto besser

Bei intensiven Ausdauerleistungen wie etwa während eines Wettkampfs ist die Geschwindigkeit des Wasserverlusts durch Schwitzen groß und die für die Wiederaufnahme von Wasser verfügbare Zeit sehr kurz. Deshalb ist es wichtig, dass das Getränk schnellstmöglich absorbiert wird, damit eine weitere Dehydration noch während des Wettkampfs oder des Trainings eingedämmt wird.

Die Wasseraufnahme des Körpers findet im Dünndarm statt. Eingenommene Getränke müssen zuerst den Magen passieren, bevor die Wasserabsorp­tion beginnen kann. Das heißt, ein Getränk kann nur effektiv sein, wenn es schnell vom Magen in den Darm weitergeleitet wird. Der wichtigste Faktor, der die Magen­entleerung beeinflusst, ist der Kohlenhydratgehalt. In Studien wurde eindeutig nachgewiesen, dass die Wasserabsorption nur sehr langsam stattfindet, wenn dem Darm reines Wasser zugeführt wird. Die Zugabe von Glukose, die aktiv und relativ schnell durch die Zellen in der Darmwand aufgenommen wird, und Na­trium, das zusammen mit Glukose transportiert wird, erhöht die Geschwindigkeit der Wasseraufnahme. Die Zugabe von Natrium ohne Glukose hat dagegen kaum einen Effekt.

Auf die richtige Zusammensetzung kommt es an


Werden zu viele Kohlenhydrate und/oder Mineralstoffe zugefügt, fließt Wasser in Gegenrichtung des Bluts ins Darm­innere. Die Osmolalität (Maß für die Druckverhältnisse zwischen Flüssigkeiten) des Getränks wird zu hoch. Dadurch nimmt die Geschwindigkeit, mit der die Flüssigkeit effektiv vom Darm ins Blut übergeht (Absorption), ab. Dies ist für Ausdauersportler, die mit dem Schweiß Flüssigkeit verlieren und damit bereits die Fließ­fähigkeit ihres Bluts beeinträchtigen, alles andere als wünschenswert.

Mit Ausnahme von Natrium haben Elektrolyte wie Magnesium, Kalium und Chlorid keinen Effekt auf diesen die Absorption stimulierenden Prozess. Die Elektrolytverluste durch das Schwitzen beim Sport sind relativ gering und eine Mineralstoffzufuhr in einer Größen­ordnung, die den Verlust übersteigt, hat keine nachweisbaren Effekte auf Flüssigkeitsaufnahme und Leistung. Daher wird von einer Mineralstoffzufuhr in Mengen, die den Schweißverlust übersteigen, abgeraten.
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