Kröger & Gross

Die weiche Überarbeitung Der Brooks Ghost 12 im Test

Der Ghost steht für sehr hohen Komfort durch die weich gedämpfte Mittelsohle. Die bietet zugleich gute Rückstellkräfte und ausreichend Feedback.

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Den Brooks Ghost gibt es mittlerweile in der zwölften Auflage – und seine Popularität ist ungebrochen. Noch mehr, sie scheint sogar noch anzuwachsen. Auch im RUNNER’S WORLD-Testteam ist der Ghost – auch in der aktuellen Version – sehr beliebt, und der Ghost, das spricht Bände, wurde mittlerweile acht Mal von RUNNER’S WORLD ausgezeichnet. Der Ghost 12 erhielt erneut die höchste Auszeichnung: Den Editor’s Choice von RUNNER’S WORLD. Das Modell steht für sehr hohen Komfort durch die weich gedämpfte Mittelsohle, die gleichzeitig gute Rückstellkräfte bietet und ausreichend Feedback über den Untergrund vermittelt. Mit dem Ghost fühlen sich die meisten Läuferinnen und Läufer gerade auf hartem Untergrund bestens aufgehoben.

Komfort und Agilität

Eine Testerin berichtet: „Energierückführung? Die scheint es wirklich zu geben: Beim Laufen auf Asphalt fühlte es sich mit dem Ghost 12 fast so an, wie ich es mir vorstelle, auf Sprungfedern zu laufen.“ Damit fällt der Ghost in die Kategorie jener modernen Trainingslaufschuhe, die sehr hohen Komfort mit Agilität paaren. Auffällig ist die sehr komfortable Ausfertigung des Ghost auch beim Obermaterial, das allerdings nicht sehr atmungsaktiv aktiv ist: Der Schuhkragen ist weich, das Obermaterial schmiegt sich fast nahtfrei an den Fuß – es gab quasi keinerlei Klagen zum Schlupf des Fußes oder zum Sitz allgemein. Die 12er-Version ist noch leichter konstruiert, Besätze und Nähte, die die Vorgängerversionen noch im Obermaterial hatten, sind jetzt weggefallen. Auch die Flexibilität der Sohlenkonstruktion wurde beim Ghost 12 gelobt – hier gab es bei früheren Modellen schon mal vereinzelte Kritik.

Gerade Leisten – top für Fersenläufer

Eine Konstante zu früheren Ghost-Versionen ist auch die Leistenform: Der Ghost ist auf einem eher geraden Leisten konstruiert. Für die Laufpraxis bedeutet dies: Das Abrollverhalten kommt eher jenen Läufern entgegen, die explizit mit der Ferse zuerst aufsetzen – und nicht mit dem Mittel- oder Vorfuß. Gerade die Fersenaufsetzer profitieren tatsächlich auch am stärksten von den Dämpfungsqualitäten der Mittelsohle: Nach dem Aufsatz des Fußes rollt der Schuh mit dem Fuß sehr harmonisch ab. Und das übrigens auch bei Läufern mit etwas höherem Körpergewicht. Die Dämpfung wurde gegenüber dem Vorgänger-Ghost im direkten Vergleich sogar noch etwas weicher, das wurde sowohl durch die Testläufer wie durch den Labortest bestätigt.

Fazit: Der Allroundschuh für Freizeitläufer

Wenn ein Läufer sich auf einen einzigen Schuh beschränken müsste: Der Brooks Ghost 12 wäre für viele sicher die erste Wahl. Wobei das typische Profil der Hobbyläufer ist, der seine Trainingsläufe in ruhigem Dauerlauftempo absolviert.

Brooks Ghost 12 in Zahlen

Kategorie: Neutralschuh / Dämpfungsschuh
Gewicht: 294 g (Herren) / 263 g (Damen)
Sprengung: 12 mm
UVP: 140 €

Den Brooks Ghost 12 gibt es auch als wasserdichte GTX-Version. Hier auf amazon.de bestellen: Brooks Ghost 12 GTX für Frauen oder Brooks Ghost 12 GTX für Männer.

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Der Clifton gilt mit seiner fetten Mittelsohle als Maßstab für Komfort.

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