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Verspannungen Nackenschmerzen und Schulterschmerzen

Bei Verspannungen, Nacken- und Schulterschmerzen sollten Sie auf einen sauberen und entspannten Laufstil achten.

Nacken- und Schulterschmerzen beim Laufen sind oftmals ein Indiz für einen unökonomischen Laufstil. Es ist wichtig, dass Sie konzentriert daran arbeiten, mit sauberer Lauftechnik zu trainieren. Sie werden sehen, dass nach kurzer Zeit die Schmerzen abklingen und vollständig verschwinden.

Welche Ursachen führen zu Nackenschmerzen und Schulterschmerzen?

Eine unregelmäßige Atmung oder eine zu starke Brustatmung können Nackenschmerzen begünstigen. Die Atemhilfsmuskulatur, die bei anstrengenden Trainingseinheiten einen Großteil der Atemarbeit leistet, befindet sich im Schulter-Nacken-Bereich.

Eine Bewegungseinschränkung in der Brustwirbelsäule, insbesondere eine mangelhafte Streckung oder Aufrichtung, kann die Beweglichkeit der Schultern beim Laufen behindern. Insgesamt führt eine vorgebeugte Haltung beim Laufen dazu, dass die Brustmuskulatur dauerhaft unter Spannung steht und den Bewegungsradius der Schultergelenke einschränkt.

Welche Symptome treten bei Nackenschmerzen und Schulterschmerzen auf?

Sie spüren Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich bei Be- und Entlastung. Die Schmerzen können betont an der Vorderseite der Schultern oder im Verlauf der Nackenmuskulatur auftreten. Länger andauernde Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich führen häufig zu Spannungskopfschmerzen. Sind starke muskuläre Verspannungen des Nackens die Ursache für die Schmerzen, kann dies auch Kribbelgefühle oder eine vorübergehende Taubheit in den Fingern auslösen.

Wie lassen sich Nacken- und Schulterschmerzen behandeln?

Schütteln Sie bei Verspannungen, Nacken- und Schulterschmerzen während des Laufens ab und zu die Arme aus und lassen Sie die Schultern hängen. Probieren Sie einen Dreier-Atemrhythmus, das heißt: Atmen Sie im Verlauf von jeweils drei Schritten ein beziehungsweise aus. Achten Sie auf Bauch­atmung anstelle von Brustatmung, um die Atemhilfsmuskulatur und damit den Nacken zu entlasten.

Zur Entspannung von Nacken und Schultern während des Laufens ist folgende Übung gut geeignet: Legen Sie die Hände gefaltet auf Ihren Kopf und drücken Sie beide Ellenbogen nach hinten, bis eine leichte Spannung spürbar wird. Laufen Sie 15 Sekunden locker in dieser Position. Anschließend die Arme ausschütteln und wie Windmühlenflügel kreisen lassen.

Damit sich die Verkrampfung im Schulter- und Nackenbereich ganz löst, wird daraufhin der Kopf von einer Seite zur anderen sowie nach vorn und nach hinten geneigt. Heben und senken Sie die Schultern und drehen Sie den Kopf nach rechts und nach links. Und hier noch einer kleiner Zusatz-Tipp: Eine Minute lang die Ohren zu massieren, senkt nachweislich Verspannungen der Nackenmuskulatur.

Wie können Sie Nacken- und Schulterschmerzen vorbeugen?

Um Nacken- und Schulterschmerzen vorzubeugen, ist es wichtig, dass Sie sich auf einen sauberen Laufstil konzentrieren. Der Körper sollte leicht nach vorn gelehnt, das Rückgrat gestreckt und die Gesäßmuskulatur aktiviert sein. Stellen Sie sich vor, Sie würden vor der Brust einen Luftballon balancieren, den sie nach vorn und oben drücken müssen. Die Schultern sollten in einer bequemen Höhe leicht hängen und die Arme etwa im Winkel von 90 Grad angewinkelt sein.

Welche Übungen helfen bei Nacken- und Schulterschmerzen?

Bei Nacken- und Schulterschmerzen sowie Muskelverspannungen im oberen Bereich des Rückens hilft es, kurzfristig die angrenzende Muskulatur durchzubewegen und langfristig die Rumpfmuskulatur zu kräftigen.

Geeignete Übungen dafür sind zum Beispiel:

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