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Alleskönner am HandgelenkGPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test

Die aktuellen GPS-, Sport-, Lauf- oder Pulsuhren können mehr denn je. Allerdings macht das die Wahl des richtigen Modells nicht leichter: Mit Pulsgurt oder ohne? Für 500 oder 200 Euro? Wir helfen weiter.

Noch vor wenigen Jahren war eine Unterscheidung nach GPS-, Sport-, Lauf- oder Pulsuhren sinnvoll. Heute sind die allermeisten Modelle jedoch alles in einem – und noch mehr. Über einen in das Uhrengehäuse integrierten GPS-Sensor werden Distanz und Geschwindigkeit ermittelt. Die Herzfrequenz wird entweder mittels Brustgurt oder – immer häufiger – von einem optischem Sensor an der Gehäuseunterseite der Uhr direkt am Handgelenk gemessen. Über diese beiden Grundfunktionen, GPS und Herzfrequenzmessung, verfügt jede moderne Laufuhr.

Welche Funktionen brauche ich an meiner Laufuhr? GPS, Pulsmessung, Activity-Tracking?

Welche Uhr nun für Sie die Richtige ist, hängt neben Ihrem vorhandenen Budget vor allem von der angestrebten Nutzung aus. Wer neben dem Laufen andere Sportarten betreibt, sollte darauf achten, dass die Uhr über eine Multisport-Funktion verfügt, sodass Sie auch beim Radfahren oder Schwimmen stets mit allen Informationen versorgt werden. In Top-Uhren steckt meist ein größerer, ausdauernder Akku, der Sie auch bei langen Aktivitäten von 10, 15 oder gar mehr als 20 Stunden nicht im Stich lässt. Hinzu kommen zusätzlichen Sensoren wie Barometer (Höhenmessung), Thermometer (Temperatur), Bewegungssensoren (Activity-Tracking). Für einen besseren Empfang (im Gelände) verfügen einige Top-Modelle zusätzlich über einen GLONASS-Empfänger (russisches Satellitensystem). Zudem fungieren immer mehr Uhren auch als Smartwatch – hier gilt es aber, genau zu schauen, wie "smart" die Uhr tatsächlich ist. Zeigt sie als zusätzlicher Bildschirm einfach bloß Benachrichtigungen an oder lassen sich mit ihr auch Nachrichten verschicken?

Die aktuellen Laufuhren stellen wir in dieser Fotostrecke vor, klicken oder wischen Sie sich einfach durch. Weckt ein Modell in unserer Uhren-Galerie Ihr Interesse? Dann klicken Sie auf den Link in der Beschreibung, der Sie zum jeweiligen Eintrag in unserer Laufuhr-Datenbank führt. Dort finden Sie einen ausführlichen Testbericht sowie eine Auflistung aller relevanten Funktionen.

Warum ist die Pulsmessung wichtig?

Die Herzfrequenz ist ein sehr verlässlicher Wert für die körperliche Belastung: Der Puls steigt mit zunehmender körperlicher Anstrengung, beim Laufen also mit zunehmendem Tempo, beim Bergauflaufen oder bei schwieriger werdenden Laufbedingungen. Deshalb ist ein Pulsmesser nicht nur für ambi­tionierte Läufer sinnvoll, die ihr Training nach verschiedenen Pulsvorgaben gestalten, sondern gerade auch für Anfänger. Denn Anfänger machen immer wieder den Fehler, dass sie zu schnell loslaufen, und da ist der Pulsmesser eine effektive „Bremse“: Wenn der Puls zu hoch ansteigt, muss man langsamer werden oder eine Gehpause einlegen. Bei vielen Uhren lassen sich die individuellen Trainingsbereiche einstellen.

So legen Sie den Pulsgurt richtig an

Für eine exakte Pulsmessung bei Uhren mit einem Brustgurt muss dieser richtig sitzen. Daher sollten Sie für das Justieren des Pulsgurtes etwas Zeit nehmen. Bei einem neuen Pulsmesser empfiehlt es sich, den Brustgurt vor dem ersten Lauf ein paar Stunden zu tragen, z. B. bei der Arbeit oder beim Fernsehen: So merkt man am besten, ob der Gurt einengt und beim Atmen stört. Lassen Sie ihn mindestens eine Stunde lang angelegt. Einen richtig eingestellten Brustgurt werden Sie nach einiger Zeit „vergessen“. So sollte es sein. Zu locker darf der Pulsgurt allerdings auch nicht sitzen. Beim kompletten Ausatmen sollte noch eine ganz leichte Spannung auf dem Gurt herrschen. Ist er nämlich zu locker, droht er zu rutschen. Manche Läufer neigen dann unbewusst dazu, nur noch unvollständig auszuatmen, um das Rutschen des Gurtes zu verhindern. Überprüfen Sie beim Laufen mit Pulsgurt daher Ihr Atemverhalten sehr sensibel, um nicht unbewusst flacher atmen.

Der Test zum richtigen Sitz

Ob der Pulsgurt fest genug sitzt, kann man recht einfach testen. Die einfachste Form: Legen Sie den Gurt locker an und husten Sie im Stehen mehrfach hintereinander. Wenn der Gurt verrutscht, ist er zu locker. Testen Sie den Sitz zudem bei einem schnellen Trainingslauf. Laufen Sie dazu mindestens zehn Minuten bei 90 Prozent Ihrer HFmax. Der Brustgurt zur Pulsabnahme sollte dabei weder verrutschen noch einengen und Sie beim Atmen behindern. Frauen sollten vor einem Rennen mit Brustgurt diesen in Kombination mit dem Sport-BH testen, damit es nicht zu unangenehmen Scheuerstellen etwa auf dem Brustbein kommt.

Für die Herzfrequenzmessung per Pulsgurt ist zudem die Leitfähigkeit der Haut unter den Sensoren wichtig. Wenn Sie nicht sowieso schnell schwitzen, feuchten Sie die Sensoren vorm Training etwas an. Es gibt auch ein spezielles Gel, das auf die Haut aufgetragen wird und die Leitfähigkeit erhöht.

Pflege des Pulsgurtes

Nach dem Laufen sollte der komplette Brustgurt gründlich unter kaltem Wasser oder in der Dusche ausgewaschen werden. Anschließend kurz abtrocknen und an einer gut belüfteten Stelle trocknen lassen. Bei manchen Bluetooth-Brustgurten lässt sich der Sender vom Gurt trennen. Das sollte nach jedem Lauf geschehen, damit die Batterie geschont wird und Gurt und Sender besser trocknen können.

GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im TestAlleskönner am Handgelenk
Die aktuellen GPS-, Sport-, Lauf- oder Pulsuhren können mehr denn je. Allerdings macht das die Wahl des richtigen Modells nicht leichter: Mit Pulsgurt oder ohne? Für 500 oder 200 Euro? Wir helfen weiter.
1 / 15 | Apple, Nike Watch Nike+ (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Apple, Nike Watch Nike+
Die beste Läufer-Smartwatch (für iPhone-Besitzer) ist eine gute Sportuhr. Ambitionierte Sportler wünschen sich jedoch mehr Funktionen und einstellbare Anzeigen.

Apple, Nike Watch Nike+

Die zweite Apple-Watch-Generation ist dank GPS und wasserdichtem Gehäuse ein guter Laufpartner und begleitet einen auch bei vielen anderen Sportarten. Aktivitäts-, Distanz- und Pulsmessung gehen in Ordnung. Die Zielgruppe würden wir aus Läufersicht jedoch auf Freizeitathleten eingrenzen. Ambitionierte Läufer würden sich nicht nur bei Intervallen und Tempoläufen an der Bedienung stören, sondern auch schon daran, dass jede Einheit in der Standard-App mit einem dreisekündigen Countdown beginnt ? ziemlich ungünstig, wenn man am Start eines Rennens die Uhr schon Sekunden vor dem eigentlich Startschuss starten muss. In der Nike+ Run Club App kann man den Countdown indes abstellen. Kurz: Wer eh eine Smartwatch sucht, macht mit der Apple nichts falsch und braucht im Grunde auch keine weitere Sportuhr. Wer jedoch nur eine GPS-Sportuhr möchte, könnte sich für das Geld einer Apple Watch (ab 419 Euro) gleich mehrere normale Pulsuhren kaufen oder sich ein Modell mit weiteren Funktionen und Sensoren zulegen. Den ausführlichen Testbericht zu der Apple Watch 2 und zu der Apple Watch Nike+ finden Sie unter http://www.runnersworld.de/ausruestung/erster-test-der-apple-watch-series-2-und-nike.399144.htm

Weitere Informationen und Daten zur Apple, Nike Watch Nike+ finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Apple, Nike Watch Nike+ (Männer, Frauen)



2 / 15 | Garmin Fenix 3 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Garmin Fenix 3
Die Garmin Fenix 3 lässt sich als vielfach einsetzbares Spielzeug bezeichnen. Sie eignet sich perfekt für Trailläufer, die Puls, Höhe und vieles mehr messen und tracken wollen.

Garmin Fenix 3

Die Fenix 3 ist technisch wesentlich ausgereifter als ihre Vorgänger und dient als Multisportuhr. Die Fenix 3 eignet sich allerdings nur für kräftige Handgelenke. Für Läufer besonders interessant: Der Brustgurt mit integriertem Bewegungssensor zur Messung der Laufeffizienz ermittelt auch Schrittzahl, Schrittlänge und Schrittfrequenz sowie die Bodenkontaktzeit.

Pro: Sehr klares Farbdisplay; vielfältige Pulsfunktionen zur Trainingssteuerung via App/Online-Coach, multifunktionell; guter Akku

Kontra: Für Läufer mit schmalen Handgelenken zu groß und zu schwer.

Weitere Informationen und Daten zur Garmin Fenix 3 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Garmin Fenix 3 (Männer, Frauen)



3 / 15 | Garmin Forerunner 25 (Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Garmin Forerunner 25
Die Garmin Forerunner 25 ist ein Einstiegsmodell mit GPS und klassischer Pulsmessung mit Brustgurt. Sie ist als Frauenmodell mit schlankerem Gehäuse erhältlich.

Garmin Forerunner 25

Die Forerunner 25 gilt bei Garmin als Einsteiger-GPS-Uhr. Das Vorgängermodell war die FR 15, die als einfach zu bedienende Uhr gute Testergebnisse erhielt. Die neue FR 25 ist vom Gehäuse etwas dünner, ansonsten wenig verändert. Gut: Es gibt zwei verschiedene Größen. Das konfigurierbare Display ist deutlich größer und klarer in der zweizeiligen Ansicht. Technisch ist vor allem ?Bluetooth Smart? jetzt mit an Bord, das die Verbindung zum Smartphone erlaubt, etwa zum Ablesen von SMS oder zur Live-Verfolgung des Läufers vom PC aus. Die Bedienung über die vier Drücker ist einfach, aber nicht selbsterklärend. Activity-Tracking ist integiert; zur Pulsmessung kann ein Brustgurt gekoppelt werden (aber nicht via Bluetooth).

Pro: Satelliten-Recording-Funktion ­erlaubt deutlich schnelleren Start. ­GPS-Funktion akkurat wie bei teureren Modellen. Activity-Tracker integriert.

Kontra: Der Preis ist für ein Einstiegsmodell nun deutlich zu hoch. Das Bedien­konzept ist veraltet. Materialwahl und Verarbeitung wirken billig.

Weitere Informationen und Daten zur Garmin Forerunner 25 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Garmin Forerunner 25 (Frauen)



4 / 15 | Garmin Forerunner 35 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Garmin Forerunner 35
Die kleine, unscheinbare Garmin Forerunner 35 ist eine schlank gestaltete GPS-Uhr mit sehr gut ablesbarem Display, Pulsmessung am Handgelenk und allen für Läufer zentralen Funktionen.

Garmin Forerunner 35

Die GPS- und Pulsuhr Garmin Forerunner 35 hat die Tester vollauf überzeugt. Das Einsteigermodell punktet mit einfacher Bedienung, klarer Menüstruktur und umfangreicher Ausstattung: GPS, Pulsmessung am Handgelenk, konfigurierbare Display-Ansichten und zum Beispiel programmierbare Intervalle. Ein dickes Plus erhält die Garmin Forerunner 35 für: lange Akkulaufzeit, leichtes Gehäuse und gut ablesbares Display. Weniger zufriedenstellend: Drücker nicht optimal erreichbar, etwas fummelige Ladeklemme, schmutzanfällige Ladebuchse.

Weitere Informationen und Daten zur Garmin Forerunner 35 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Garmin Forerunner 35 (Männer, Frauen)



5 / 15 | Garmin Forerunner 630 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Garmin Forerunner 630
Durch die vielen Analyse- und Steuerungsfunktionen empfiehlt sich der Garmin Forerunner 630 für ambitionierte Läufer. Die Funktionen sind dabei gut und logisch strukturiert.

Garmin Forerunner 630

Als Nachfolger der bereits von uns getesteten FR 610 und FR 620 (RUNNER?S-WORLD-Tipp in 2014) ist die neue Forerunner 630 von Garmin etwas leichter geworden. Äußerlich ist sie der FR 230/235 zum Verwechseln ähnlich. Es gibt zwar unterschiedliche Farbkombinationen, das täuscht aber nicht über das ?in die Jahre gekommene Design? hinweg, wie ein Testläufer fand. Man merkt, dass die FR 630 speziell für Läufer entwickelt wurde: ?Die Funktionen sind logisch strukturiert, man verirrt sich nie in den technischen Untiefen der Uhr?, so eine Testerin. Die Alltagsfunktionen sind einfach zu nutzen. Ergonomisch verbessert wurde der Brustgurt. Die neue USB-Klemme wurde im Test aber nicht als Fortschritt gesehen. Negativ fiel vor allem die ?etwas schleppende? GPS-Messung auf dem ersten Kilometer auf, wodurch sich im Vergleich stets Abweichungen zu anderen Uhren ergaben. Später klappt es dann besser. Durch die vielen Analyse- und Steuerungsfunktionen empfiehlt sich die Garmin Forerunner 630 für ambitionierte Läufer.

Pro: Sehr gute Trainingsanalyse durch GPS-, Puls- und Tracker-Funktionen. Die Uhr misst Schrittfrequenz, ­länge und Bodenkontaktzeit. Gute Trainingssteuerung. Schlankes Gehäuse, guter Sitz, konfigurierbares Display.

Kontra: Schmutzempfindliches Touch-Display. Unter Umständen (Bluetooth, WLAN) hoher Akkuverbrauch. Ungenaue Akkuleistungs-Anzeige. Gewöhnungsbedürftige Bedien- und Menüstruktur, nicht intuitiv.


Weitere Informationen und Daten zur Garmin Forerunner 630 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Garmin Forerunner 630 (Männer, Frauen)



6 / 15 | Garmin Forerunner 935 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Garmin Forerunner 935
Die Garmin Forerunner 935 ist eine sehr gute Multisport- und Läuferuhr mit den höchsten Durchschnittsbenotungen der Testläufer, auch im Dauertest.

Garmin Forerunner 935

Die Garmin Forerunner 935 richtet sich an Triathleten, ist aber auch für ambitionierte Läufer eine Top-Wahl. Sie wiegt 50 Gramm und ist vollgestopft mit Technik (GPS und GLONASS, optischer Herzfrequenzsensor, Barometer, WLAN-Empfänger, Gyroskop, Kompass, Thermometer). Das robuste Polymergehäuse sitzt dank des weichen Silikonarmbands selbst an dünnen Handgelenken sehr angenehm.

Pro: Die Bedienung funktioniert über fünf Knöpfe mit einem guten Druckpunkt, die Uhr ist blind zu bedienen. Das Display ist individuell programmierbar und sehr gut ablesbar. Synchronisation mittels Smartphone oder Rechner funktioniert einwandfrei.

Kontra: Messung der Herzfrequenz fehleranfällig, schmutzempfindlicher Ladeanschluss.

Weitere Informationen und Daten zur Garmin Forerunner 935 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Garmin Forerunner 935 (Männer, Frauen)



7 / 15 | Garmin Vivoactive HR (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Garmin Vivoactive HR
Die Garmin Vivoactive HR ist eine gute Mischung aus Alltags-Activity-Tracker, einfacher Smartwatch und leicht zu bedienendem Trainingsbegleiter. Hat man keine spezifischen Anforderungen an eine Smartwatch oder Sportuhr und wünscht sich ?eine für alles?, ist sie eine gute Wahl. Für ambitionierte Läufer ist sie aber nur mit deutlichen Abstrichen geeignet, und sie ist eher für kräftige Handgelenke gestaltet.

Garmin Vivoactive HR

Als Fitnesstracker gestartet, bietet die neueste Vivoactive-Version Smartwatch-Qualitäten: Nicht nur Anrufe, Kalenderdaten, E-Mails und News aus den sozialen Netzwerken (Smart Notifications) kann die Garmin Vivoactive HR anzeigen, sie lässt sich für zahlreiche (Sport-)Aktivitäten nutzen, ist wasserdicht und lässt sich per Apps erweitern (Connect IQ). Technisch bietet die Garmin Vivoactive HR viel, so unter anderem optische Pulsmessung am Handgelenk, integriertes GPS, Beschleunigungssensor und ein gut ablesbares Touchscreen-Display (zwei Tasten am Gehäuse).

Weitere Informationen und Daten zur Garmin Vivoactive HR finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Garmin Vivoactive HR (Männer, Frauen)



8 / 15 | Garmin Vivoactive 3 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Garmin Vivoactive 3
Die Garmin Vivoactive 3 ist zwar eine Smartwatch, aber durchaus eine Alternative zur Läuferuhr.

Garmin Vivoactive 3

Die Vivoactive 3 von Garmin macht auch beim Laufen Spaß, denn sie ist autark einsetzbar (ohne Smartphone) und bietet dabei viele laufrelevante Funktionen. Die Pulsmessung am Handgelenk ist beim Laufen jedoch ungenau, die GPS-Funktion dafür tadellos.

Pro: hübsches, kleines Gehäuse, leichte Bedienung, gute Touchscreen-Funktion, guter, schnell zu ladender Akku

Kontra: Anfangs erfordern die Grundeinstellungen etwas Praxiserfahrung. Das Display sollte nicht von der Jacke bedeckt sein (Fehlfunktion)

Weitere Informationen und Daten zur Garmin Vivoactive 3 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Garmin Vivoactive 3 (Männer, Frauen)



9 / 15 | Polar M200 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Polar M200
Einfache Laufuhr mit Activity-Tracker und GPS-Distanzmessung für Laufeinsteiger und Freizeitläufer.

Polar M200

Als Einstieg in die Polar-Läuferuhrenwelt bietet die Polar M200 bereits eine Herzfrequenzmessung am Handgelenk, allerdings mit nur zwei Dioden, und eine integrierte GPS-Antenne. Alles an Bord, könnte man sagen. Abstriche gibt es bei der Qualitätsanmutung und der Display-Auflösung. Damit überzeugt die Polar M200: alle Grundfunktionen, einfache Bedienung, integrierter Fitness-Tracker, Auswertung mit Polar-Flow-Programm. Minuspunkte gibt es für die schlichte Verarbeitung, die kratzempfindliche Oberfläche und den geringen Display-Kontrast.

Weitere Informationen und Daten zur Polar M200 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Polar M200 (Männer, Frauen)



10 / 15 | Polar M430 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Polar M430
Die GPS- und Pulsuhr Polar M430 bietet alle Funktionen, die ein Läufer braucht; leichte Abstriche erhielt die Uhr im Test bei Design und Display.

Polar M430

Die Polar M430 ist die Weiterentwicklung der sehr beliebten M400 und hat jetzt sechs Dioden zur Messung der Pulsfrequenz am Handgelenk, was die Messung etwas zuverlässiger macht. Sie ist mit den fünf seitlichen Bedienknöpfen nach Eingewöhnung leicht zu bedienen. Super an der Polar M430: unkompliziert, gut ablesbares Display, Polar-Flow-Anbindung mit guter Auswertung. Minus: keine intuitive Bedienung, kratzempfindliches Gehäuse, schmutzanfällige Ladebuchse.

Weitere Informationen und Daten zur Polar M430 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Polar M430 (Männer, Frauen)



11 / 15 | Polar M600 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Polar M600
Die Polar M600 lässt sich als läuferische Interpretation einer Smartwatch bezeichnen, hat jedoch ein langweiliges Design. Gut: Viele Polar-Features sind auch unabhängig vom Handy nutzbar, auch Musik. Nicht so gut: schlapper Akku.

Polar M600

"Polar kann auch Smartwatatch?, so lapidar äußerte sich ein Testläufer. Die Polar M600 läuft mit dem Betriebssystem Android Wear, das komplette Funktionsspektrum der Apps (?damit es auch Spaß macht?, so ein Testläufer) lässt sich
nur mit entsprechendem Smartphone nutzen. Mit dem iPhone funktioniert es bislang nicht. Technisch bietet die wasserdichte Polar M600 integriertes GPS, Pulsmessung am Handgelenk und Sprachsteuerung.

Weitere Informationen und Daten zur Polar M600 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Polar M600 (Männer, Frauen)



12 / 15 | Polar V800 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Polar V800
Die Polar V800 ist immer noch eine der besten Uhren für Läufer, Triathleten und Multisportler. Leider nicht so gut für schmale Handgelenke geeignet.

Polar V800

Die Polar V800 ist nicht mehr ganz neu, aber sie hat sich über die Jahre bewährt. RUNNER?S-WORLD-Tester haben mit ihr über 15.000 Laufkilometer zurückgelegt. Sie hat umfangreiche einstellbare Puls- und Testfunktionen, damit lässt sich das Training überwachen und steuern. Der Anschluss für Akku und USB-Verbindung ist jetzt geschützt, so ist die Uhr noch robuster. Das individuell konfigurierbare Funktionsspektrum und die PC-Anbindung sind die großen Stärken der Polar V800. Unser Fazit: Sie gehört nach wie vor zu den besten Läufer-GPS-Uhren. Dabei liegt die Betonung auf dem Multisport-Charakter. Trainingsdaten lassen sich auf der Polar-Onlineplattform vielfältig und genau auswerten. Schwachpunkte zeigten sich im Dauertest bei Haltbarkeit und Dichtheit des relativ schweren, großen Uhrengehäuses und der Peripherie.

Pro: sehr gute Display-Ablesbarkeit, trotz komplexer Funktionen einfache Bedienung, gute Multisport-Eignung (etwa für Triathlon), schnelle Satellitenortung, hohe GPS-Genauigkeit, robuste Uhr, guter Akku

Kontra: aktuelle Lauftempo-Angabe zu ungenau, sehr großes und schweres Gehäuse (zu groß für schmale Handgelenke), schmutzanfällige Ladebuchse an der Uhr

Weitere Test-Details:

Akku-Laufzeit: Durch verschiedene Mess-Modi optimierbar. Bei GPS-Dauerbetrieb über 10 Stunden im Lauf-Modus.

Zeit für die Satellitensuche (10 Versuche): unter 1 bis 7 Sekunden, Ø 3,5 Sekunden (Testsieger); mit Sensor koppelbar, die Messgenauigkeit steigt dadurch.

Betrieb/Bedienung: Nicht intuitiv, aber logisch aufgebaute Menüfühung. Man benötigt etwa fünf Läufe, bis man seine individuelle Ideal-Konfiguration findet.

Weitere Informationen und Daten zur Polar V800 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Polar V800 (Männer, Frauen)



13 / 15 | Timex Ironman Run x20 GPS (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Timex Ironman Run x20 GPS
Einfache, für viele Läufer vollkommen hinreichende GPS-Uhr. Dazu ist sie ergonomisch wie eine klassische Sport-Armbanduhr.

Timex Ironman Run x20 GPS

Hersteller Timex hat mit die längste Erfahrung in puncto GPS-Uhren. Neben den aufwendigeren Triathlon-Modellen rundet die neue Timex Run x20 GPS das Sortiment an GPS-Uhren nach unten hin ab. Sie zeichnet zehn datierte Trainingsläufe von maximal 20 Stunden auf. Das ist nicht besonders viel und reicht nur bei einem geringen Laufpensum.

Pro: Günstiges GPS-Uhrenmodell, vier verschiedene Farbvarianten, relativ schlankes Gehäuse und wasserdicht.

Kontra: Keine intuitive Bedienung, denn für die Inbetriebnahme ist die Bedienungsanleitung erforderlich. Der Akku ist relativ schwach, er hielt bei dauerhaftem GPS-Betrieb nur maximal sechs Stunden.

Weitere Test-Details:

Akku-Laufzeit: Bei GPS-Dauerbetrieb hielt der voll geladene Akku im Test über 10 Stunden, ein guter Wert.

Zeit für die Satellitensuche (10 Versuche): 2 bis 81 Sekunden, Ø 24,3 Sekunden

Betrieb/Bedienung: Klassische Sportuhren-Logik, aber für Laufanfänger nicht intuitiv. Die sichere Bedienung gelingt erst nach drei bis fünf Läufen.

Weitere Informationen und Daten zur Timex Ironman Run x20 GPS finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Timex Ironman Run x20 GPS (Männer, Frauen)



14 / 15 Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test Gear S3 Frontier
Über die Apps lässt sichmit der Samsung Gear S3 Fronter ein breites Funktionsspektrum erschließen, aber das Handy muss dann eigentlich immer dabei sein.

Gear S3 Frontier

Die Samsung Gear S3 Fronter erschließt die komplette Bandbreite der Smartwatch-Funktionen ? allerdings nur in Verbindung mit einem Android-Handy. Allerdings sollte es sich um ein neueres Samsung-Modell handeln, ältere sind nicht kompatibel. Dann kann aus der Vielfalt der Android-Apps gewählt werden, die auf Handy und Watch installiert werden. Bedient wird die Samsung Gear S3 Fronter auch über die drehbare Lünette: im Testvergleich die bedienfreundlichste Lösung. Dank Lautsprecher und Mikrofon lässt sich mit der Uhr sogar recht gut telefonieren. Gut: integriertes GPS, gute Akkulaufzeit. Nicht so gut: Optik und Größe der Uhr passen eher zu Männerhandgelenken.


Weitere Informationen und Daten zur Gear S3 Frontier finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
Gear S3 Frontier (Männer, Frauen)



15 / 15 | TomTom Runner 3 (Männer, Frauen) Foto: Hersteller
GPS-Uhren, Pulsuhren und Laufuhren im Test TomTom Runner 3
Neben GPS-Uhr, Pulsmesser, MP3-Player und Fitnesstracker wartet die neue TomTom Runner 3 Cardio + Music Läufer und Multisportler jetzt mit einer Routenfunktion auf.

TomTom Runner 3

Wer schon von anderen TomTom-Uhren überzeugt war, generell eine einfache Bedienung schätzt und ein schlankes Design bei einem schlanken Preis favorisiert, wird auch von der TomTom Runner 3 begeistert sein. Die Routenfunktion ist gerade für Neuzugezogene, Abenteuerer oder Menschen, die sich gerne verlaufen, eine wirkliche Bereicherung. Den ausführlichen Testbericht zur TomTom Runner 3 lesen Sie unter http://www.runnersworld.de/ausruestung/tomtom-runner-3-im-praxistest.398836.htm

Weitere Informationen und Daten zur TomTom Runner 3 finden Sie in unserer Laufuhr-Datenbank:
TomTom Runner 3 (Männer, Frauen)



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Autor: Urs Weber
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