Innovativ, schnell und komfortabel
Der neue Puma Deviate Nitro
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Laufschuh Puma Deviate Nitro Hersteller

Puma Deviate Nitro im Test

Carbonlaufschuh Puma Deviate Nitro im Test

Puma meldet sich mit einer Modellreihe höchst innovativer Laufschuhe zurück. Das Flaggschiff ist der neue, sehr innovative Puma Deviate Nitro.

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Was haben die Laufschuhe, die zuletzt für Furore und Weltrekorde sorgten, gemeinsam? Sie sind leicht, besonders gut gedämpft, brillieren trotzdem mit einer enormen Reaktivität (also Reaktionsfreudigkeit der Zwischensohle) und sorgen mittels Carbonelementen für einen spürbaren Vortrieb im Fußabrollverhalten. In diesem Highend-Laufschuhsegment spielt jetzt Puma auch mit, mit seinem neuesten Modell, dem Deviate Nitro. Und das zu einem erstaunlich günstigen Preis. Wir hatten Puma zuletzt im Laufschuhsegment mit starken Modellen ein bisschen vermisst, jetzt sind die Herzogenauracher wieder da! Das ist gut so, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

Verblüffend anschmiegsam

Nehmen wir es ruhig vorweg: Der Verfasser dieses Tests war vom Modell ausdrücklich begeistert, das betraf Laufverhalten wie auch Passform gleichermaßen. Der Schlupf in den Deviate Nitro ist extrem angenehm, der Schaft ist schon beim ersten Anprobieren auffällig anschmiegsam. Das Obermaterial besteht aus feinporigem, sehr luftdurchlässigem Mesh. Man spürt sogar den „Fahrtwind“ am Fuß, so leicht ist das Material. Die Fersenkappe ist sehr dünn gepolstert, bei sehr schmalen Füßen könnte der Fersenhalt etwas zu locker sein, sodass leichter Schlupf oder Reibung auftreten können. Aber: Wer eine empfindliche Fersenpartie hat, dem sei gesagt, dass sich die Fersenkappe nach zwei, drei Läufen dem Fuß sehr gut angepasst hat. Unbedingt erwähnenswert ist der große Reflektor am Spoiler der Ferse für Sichtbarkeit im Dunkeln.

Der Sitz des Puma Deviate Nitro am Fuß lässt sich durch die Schnürung sehr gut justieren. Die Lasche ist dünn gepolstert, legt sich aber wunderbar über den Spann, auch weil sie mit elastischen Bändern mit der Mittelsohle verbunden ist. So kann sie nicht verrutschen und sitzt immer korrekt. Die Passform ist insgesamt sehr komfortabel und bietet auch im Vorfußbereich genug Platz für mittelbreite Füße, der Hersteller empfiehlt, den Schuh eine halbe Nummer größer als „normal“ zu wählen.

Mittel- und Außensohle des Puma Deviate Nitro
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Mittel- und Außensohle des Puma Deviate Nitro.

Gedämpfter Aufsatz, agile Abrollphase

Das Herz eines jeden Laufschuhs ist seine Zwischensohle, und die ist im Deviate Nitro namensgebend: „Nitro Foam“ nennt sich das neuartige Zwischensohlenmaterial, aus dem sie geschäumt ist. Dieses Material dämpft sehr spürbar, aber das Laufgefühl ist trotzdem nicht nur einfach „weich“, sondern auch erstaunlich agil. Das heißt, der Fußaufsatz, -aufprall wird zwar merklich gedämpft, aber dennoch fühlbar in den Abrollvorgang beschleunigt. Grund ist aber nicht nur das Schaummaterial an sich, sondern eine in den Nitro-Schaum eingebettete Carbonplatte („Innoplate“). Diese sorgt für eine bessere Energieübertragung in der Abstoßphase. Anders als in vergleichbaren Modellen der Mitbewerber ist die Zwischensohle dadurch nicht supersteif, sondern bleibt einigermaßen flexibel. Das macht den Puma Deviate Nitro erstens auch für eine breitere Zielgruppe laufbar und vergrößert zweitens auch sein Einsatzspektrum, denn dies ist kein reiner Wettkampf-, sondern auch ein hervorragender Trainingsschuh.

Hoher Stand bei 8 Millimeter Sprengung

Der Puma Deviate Nitro ist wiederum für einen Trainingsschuh sehr leicht, er wiegt 258 Gramm in Herren-Größe US 9. Die Sprengung beträgt acht Millimeter, wobei die Mittelsohle mit 32 Millimetern unter der Ferse und 24 Millimetern im Ballenbereich hoch aufbaut, gerade so, wie man es von den anderen innovativen Modellen der Mitbewerber kennt. Der hohe Stand im Schuh ist ja inzwischen bei immer mehr Modellen Programm. Wer bisher nur die klassischen Modelle gerannt ist, muss sich aber daran gewöhnen. Die Gummimischung der Außensohle sorgt für guten Grip beim Abstoß, ist aber eher für feste Wege bzw. Untergründe geeignet. Am besten läuft sich der Schuh auf der Straße.

Das Obermaterial des Puma Deviate Nitro
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Das Obermaterial des Puma Deviate Nitro.

Fazit: Alltagstauglicher „Carbonschuh“

Mit dem Deviate Nitro setzt Puma ein echtes Statement: Er ist ein maximal gedämpfter, aber dennoch sehr leichter Trainingsschuh mit einer in die Mittelsohle integrierten, carbonfaserverstärkten Platte, die den Abrollvorgang nachhaltig unterstützt. Diese „Innoplate“ in der Mittelsohle ist allerdings nicht so extrem steif wie bei Modellen der Mitbewerber. Das macht den Schuh auch für Fitness- und Freizeitläufer laufbar und auch für gemäßigtere Tempi geeignet. Auch wenn sich Vergleiche zu Modellen wie dem Nike Vaporfly Next % oder zum New Balance FuelCell TC aufdrängen, umschreibt man den Unterschied vielleicht am besten so: der Puma Deviate Nitro erscheint ganz einfach alltagstauglicher, und dafür spricht auch sein moderater(er) Preis von 160 Euro.

Kategorie: Dämpfungsschuh
Gewicht: 223 Gramm (Frauen US 7), 258 Gramm (Männer US 9)
Sprengung: 8 Millimeter
Preis: 159,95 Euro

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Alica Schmidt
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