Joshua Cheptegei und Degitu Azimeraw haben das zurzeit hochkarätigste 25-km-Rennen im indischen Kalkutta gewonnen. Über die eher selten gelaufene Distanz erreichte Cheptegei, der 5.000- und 10.000-m-Weltrekordler aus Uganda, eine schnelle Zeit von 1:11:49 Stunden. Als Weltbestzeit wird die Marathon-Zwischenzeit von Eliud Kipchoge (Kenia) geführt, der 2022 in Berlin diesen Punkt nach 1:11:08 passiert hatte. „Dieser Sieg gibt mir Selbstvertrauen bei der Vorbereitung auf meinen nächsten Marathon“, sagte Joshua Cheptegei, der im Marathon bisher 2:04:52 Stunden erreichte.
Hinter Joshua Cheptegei folgte der Marathon-Weltmeister Alphonce Simbu (Tansania) mit 1:11:56 auf Platz zwei. Auch der drittplatzierte Tebello Ramakongoana (Lesotho) blieb mit 1:11:59 noch unter 1:12:00. Vierter wurde Collins Kipkorir (Kenia/1:12:02) vor dem überraschend starken Gulveer Singh (Indien), der mit 1:12:06 eine nationale Bestzeit aufstellte.
Auch bei den Frauen lief die Siegerin eine international starke Zeit: Die Äthiopierin Degitu Azimeraw war nach 1:19:36 im Ziel und hatte einen deutlichen Vorsprung auf ihre Landsfrauen Sutume Kebede (1:20:28) und Meselech Alemayehu (1:20:48).
Samwel Mailu meldet sich in Bangsaen zurück
Samwel Mailu meldete sich beim Halbmarathon im thailändischen Bangsaen mit einem Sieg zurück. Der kenianische WM-Dritte von 2023 über diese Distanz und Streckenrekordler des Vienna City Marathons, der zuletzt beim Berlin-Marathon das Rennen aufgab, gewann bei heiß-schwülem Wetter in 62:59 Minuten vor den Äthiopiern Teresa Gela (63:22) und Seyoum Regasa (63:36). Bei dem Rennen, das mit dem Platinum Label zur höchsten Kategorie der internationalen Straßenläufe zählt, war die Kenianerin Dolphine Omare mit 70:14 die schnellste Frau. Auch hier belegten Läuferinnen aus Äthiopien die Ränge zwei und drei: Beriha Gebreslasie (71:12) und Mehret Robe (72:29).
Motschmann gibt auf, Dörfel startet beim Chandler-Marathon nicht
Johannes Motschmann (Marathon Team/SCC Berlin) kam beim Chandler-Marathon in Phönix (Arizona) nicht ins Ziel. Der 31-Jährige griff auf dem flachen, sechsmal zu durchlaufenden Rundkurs seine persönliche Bestzeit von 2:10:39 Stunden an. Nach einer Halbmarathon-Durchgangzeit von 64:02 Minuten verlor Johannes Motschmann den Anschluss an die Spitzengruppe, erreichte dann die 30-km-Marke nach 1:31:33 Stunden und gab das Rennen danach auf. Der US-Amerikaner JP Flavin gewann in 2:09:18. Schnellste Frau war die Kenianerin Priscah Cherono mit 2:25:17. Auf der Startliste stand auch Blanka Dörfel (SCC Berlin). Die 23-Jährige plante nach einem Trainingslager in Boulder (USA) ihr Marathon-Debüt, startete aber dann aus unbekannten Gründen nicht in Chandler.












