Hoka One One

Laufschuh mit satter Dämpfung Hoka One One Rincon im Test

Der Hoka One One Rincon verspricht Komfort und Geschwindigkeit. Wir haben ihn getestet.

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Der Hoka One One Rincon, benannt nach einem kalifornischen Surfstrand, kommt trotz seines eher schwer anmutenden Aussehens ganz leicht daher. Hoka-typisch ist die Mittelsohle nämlich nicht nur dick, sondern auch leicht. Verdammt leicht! Nachgewogene 194 Gramm in Größe 40 2/3 bringt das Damenmodell auf unsere Briefwaage. Das Herrenmodell ist je nach Größe etwas schwerer. Damit spielt der Rincon in der Liga leichter Wettkampfschuhe und ist auch leichter als der Hoka One One Clifton (zum Testbericht), der in der inzwischen sechsten Version deutlich schwerer ist als in der ersten. Das ist auch der Grund, warum Hoka den Rincon in diesem Jahr auf den Markt gebracht hat: Er soll zu den Ursprüngen des ersten Clifton zurück. Und so ist es kein Wunder, dass sich beide Schuhe vom Aufbau ähneln. Wie beim Clifton ist die Sohle des Rincon hinten 29 Millimeter und vorne 24 Millimeter dick. Die Sprengung ist mit 5 Millimetern also eher gering.

Der Rincon ist eher schmal geschnitten und nichts für Läufer mit breiten Füßen. Gleichzeitig ist das einlagige, weiche Mesh-Obermaterial aber ausreichend flexibel und gibt dem Fuß genügend Beweglichkeit. Die klassische Schnürung (mit der etwas zu kurz geratenen Zunge) hält den Fuß gut im Schuh. Druckstellen durch nervige Knickfalten fielen keinem Testläufer auf. Die Schlaufe an der Fersenkappe, die das Anziehen erleichtern soll, ist ein Gimmick – wer es braucht ...

Angenehm weich und richtig schnell

Doch wie läuft sich der Hoka One One Rincon? Angenehm weich und richtig schnell – so könnte man das Laufgefühl zusammenfassen. Die dicke Mittelsohle – das Markenzeichen von Hoka One One – ist beim Rincon so leicht wie bei keinem anderen Modell. Darunter leiden die Dämpfungseigenschaften kein Stück. "Ich fühlte mich, als würde ich über Marshmallows laufen", sagte eine Testerin. Doch schwammig ist der Rincon keineswegs. Vielmehr ist die Landung sanft und der Abdruck dynamisch. Unterstützt wird dies durch die Meta-Rocker-Konstruktion – also die gebogene Form der Sohle, die die Abrollbewegung erleichtert. Man rollt beinahe automatisch nach vorne ab. Das funktioniert beim Rincon unserer Erfahrung nach für Vorfuß-, Mittelfuß- und Fersenläufer. Top: Durch die breite Mittelsohle verfügt der Rincon für einen so schnellen und dynamischen Neutralschuh über ein ordentliches Maß an Stabilität.

Gibt's beim Hoka One One Rincon nichts zu beanstanden? Doch, eine Kleinigkeit. Um Gewicht zu sparen, verzichtet Hoka One One auf eine durchgehende Außensohle. Nur im Vorfußbereich und unter der Ferse ist eine Gummimischung, die auch ausreichend Grip bietet. In Kombination mit der leichten Mittelsohle sorgt das dafür, dass man den eher wuchtigen Schuh auch bei hohem Tempo kaum spürt. Leider ist die Mittelsohle so aber ungeschützt und nutzt sich schneller ab (siehe Foto).

Hoka One One Rincon
Pat Heine
Um Gewicht zu sparen, hat Hoke One One dem Rincon nur im Vorfußbereich und unter der Ferse eine Außensohle (hier rot ) spendiert. Folge: Die Mittelsohle ist ungeschützt und nutzt recht schnell ab.

Fazit

Der Hoka One One Rincon hat uns wirklich überzeugt. Wie kaum ein anderer Laufschuh schafft er den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit. Wer einen gedämpften Schuh für Dauerläufe und einen agilen Schuh für Wettkämpfe (von 5 bis 100 Kilometer) sucht, bekommt mit dem Rincon alles in einem.

Hoka One One Rincon

Kategorie: Neutralschuh/Dämpfungsschuh
Gewicht: 194 Gramm (Damen), 218 Gramm (Herren)
Sprengung: 5 Millimeter
UVP: 120 Euro
Bestellen: Frauenmodell oder Männermodell

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