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Saucony Kinvara 12 Hersteller

Saucony Kinvara 13 im Test

Lightweight-Trainer Saucony Kinvara 13 im Test

Der Saucony Kinvara ist ein Klassiker unter den Lightweight-Trainern. Was die 13. Version auszeichnet, verraten wir in unserem Testbericht.

Hier kaufen: Frauenversion und Männerversion (UVP: 140 Euro)

Der Kinvara ist bekannt dafür, sowohl leicht und flexibel zu sein, gleichzeitig aber auch eine angenehme Dämpfung mitzubringen. Dürfen Kinvara-Fans dies auch wieder vom neuesten Modell erwarten? Das beleuchtet unser Testbericht.

Obermaterial und Passform

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In der dreizehnten Version ist der Kinvara leicht wie nie: Acht Gramm weniger wiegt er jeweils in den Mustergrößen für Frauen und Männer. Dazu trägt das minimalistische Design des Obermaterials bei, das jedoch keineswegs unkomfortabel ist. Saucony verwendet hier größtenteils Mesh-Material, das an einigen Stellen gezielt mit Polsterungen versehen ist, so zum Beispiel im Bereich der Ferse und am Schuhkragen.

Geschlossen wird der Kinvara 13 mit einer klassischen Schnürung, unter den Schnürsenkeln verläuft die sehr breite und damit bequeme Schuhzunge. Diese ist leicht gepolstert – das gibt zusätzlichen Komfort. Eine gewisse Stabilität erreicht man mit einem feinen Netz, welches das komplette Schuh-Upper überspannt und so ein sicheres Gefühl am Fuß generiert. Insgesamt sind Leisten und Passform Kinvara-typisch eher schmal, also eher nicht für ganz breite Füße geeignet.

Laufschuhe

Mittelsohle und Laufverhalten

Die Sohle des Schuhs besteht, wie auch schon beim Vorgänger-Modell, weitestgehend aus Sauconys "PWRRUN"-Schaum. Dieser ist weicher als ein EVA-Schaum, jedoch nicht ganz so sehr wie diejenigen superweichen Schäume, die etwa in Carbonplattenschuhen verwendet werden. Das Laufgefühl des Kinvara jedenfalls ist – maßgeblich bedingt durch den genannten Zwischensohlen-Schaum – herrlich dynamisch, gleichzeitig direkt und dennoch ist die Dämpfung spürbar.

Die Sohle lässt den Fuß gut abrollen, ist also nicht starr. Auf eine Außensohle wird fast gänzlich verzichtet, lediglich in den laut Hersteller am stärksten beanspruchten Bereichen sind hartgummiverstärkte Bereiche installiert. Die Konstruktion funktioniert: Im Test gab der Kinvara 13 hervorragenden Grip, auch wenn der Asphalt einmal regennass war.

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In Sachen Haltbarkeit konnte der Kinvara 13 ebenfalls überzeugen. Auch nach Einsätzen im Gelände – und dort gehört der Kinvara naturgemäß eher nicht hin – büßte das gelbe Testmodell zwar etwas von seiner Farbigkeit ein, funktional zeigten sich aber keinerlei Risse im Material oder sonstige Beschädigungen.

Fazit zum Saucony Kinvara 13

Der Saucony Kinvara ist und bleibt nun auch in der dreizehnten Ausgabe ein bewährter Laufschuh für Läuferinnen und Läufer, die dynamisch laufen und nicht viel Stabilität brauchen. Für den reinen Traileinsatz ist der Schuh eher nichts, er macht dafür aber auf Straße (und auch der Laufbahn) eine umso bessere Figur. Ein gelungener schneller Alltags- und Wettkampfschuh also für Straßenläufer und -läuferinnen.

Saucony Kinvara 13 in Zahlen

  • Kategorie: Neutralschuh/Lightweight-Trainer
  • Sprengung: 4 Millimeter
  • Gewicht: 205 Gramm Männer US 9, 176 Gramm Frauen US 8
  • UVP: 140 Euro

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