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Saucony Ride 15 im Test

Komfort für viele Einsätze Saucony Ride 15 im Test

Der Neutralschuh wurde vom Entwickler-Team deutlich überarbeitet: Dämpfungseigenschaften und Komfort haben sich spürbar verbessert.

Der Saucony Ride ist ein Klassiker in der Kategorie der neutralen Dämpfungsschuhe. Er bietet hohen Trage- und Dämpfungskomfort und eignet sich als vielseitiger Alltags-Trainingsschuh. In der neuen Auflage, die im April und Mai in die Läden kommen soll, hat sich Saucony nicht gescheut, den Schuh komplett neu zu denken.

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Verbessertes Upper

Besonders in der Konstruktion des Schuhs hat sich einiges verändert. Geblieben ist hingegen die Passform. Das wird viele Fans des Schuhs besänftigen. Die beiden vorherigen Versionen fühlten sich von den Platzverhältnissen her fast gleich an,auch wenn die Beschaffenheit des Obermaterials verändert wurde. Zu den leichten, aber positiven Veränderungen beim Ride 15 zählen Updates im Obermaterial und an der Schnürung. Eine kleiner Griff auf der Lasche und an der Ferse – beim ersten Anprobieren übersieht man das leicht – helfen beim schnellen Anziehen des Schuhs.

Die Schnürung hat jetzt zwei Schlaufen, die den Schuh im Fußabschluss stärker zusammenziehen. Davon profitieren vor allem Läuferinnen und Läufer mit schmaleren Füßen.

Mehr Volumen, weniger Gewicht

Die deutlichste Veränderung gibt es im Sohlenaufbau: Die Mittelsohle ist nun deutlich voluminöser, sie misst jetzt drei Millimeter zusätzlich im Aufbau und ist unter dem Rückfuß ganze 35 Millimeter dick. Das ist ein Wert, der den Ride in die Kategorie der maximal gedämpften Komfortschuhe anhebt. Die Sprengung ist mit 8 Millimetern im Vergleich zu den Vorgängermodellen unverändert. Trotz der Zunahme des Mittelsohlen-Volumens hat das Gewicht des Schuhs abgenommen: Der überarbeitete, leichtere Dämpfungsschaum ist dafür verantwortlich. Der Ride 15 bringt in der Mustergröße der Männer 249 Gramm auf die Waage, bei den Frauen 221 Gramm.

RW
Im Vergleich: Rechts ein Vorgängermodell, links der Ride 15. Die voluminösere Mittelsohle ist deutlich sichtbar.

Der Laufeindruck des neuen Ride ist geprägt durch den soften Sohlenaufsatz. Schon auf den ersten Metern ist das hohe Maß an Dämpfungskomfort spürbar. Davon profitieren leichte und schwerere Läuferinnen und Läufer gleichermaßen. Eine deutliche Verbesserung bedeuet er aber vor allem auch für Mittelfußläuferinnen und -läufer. Denn sie profitieren besonders von der zusätzlichen, besseren Dämpfung unter dem Mittelfuß.

Veränderungen gibt es gegenüber dem Vorängermodell auch an der Außensohle: Sie hat Verstärkungen an den Stellen, die durch Abrieb besonders beansprucht sind. Außerdem ist die Abrollinie durch eine tiefere Einkerbung deutlicher vorgezeichnet, hier gibt die Sohle dem Fuß stärker nach.

Fazit: Der Ride ist in seiner 15. Ausführung in seinen Kernqualitäten noch einmal deutlich besser geworden. Der Laufkomfort ist gesteigert, die Dämpfung angenehm weich – ohne zu plüschig zu sein. Vergleichbar ist der Schuh mit Modellen wie dem Adidas Ultraboost, dem Asics Gel-Cumulus oder dem Brooks Glycerin. Läuferinnen und Läufer, die einen stabileren Schuh suchen, sollten eher den Guide von Saucony in Betracht ziehen; für Tempoläufe sind Modelle wie der Kinvara besser geeignet. Aber für moderades, alltägliches Training ist der Ride 15 für einen neutralen Laufstil hervorragend geeignet, ob beim Laufeinstieg oder für erfahrene Läuferinnen und Läufer. Der Ride bietet ein breites Einsatzgebiet und fühlt sich auf der Straße, aber auch

Gewicht: 249 g (Männer); 221 g (Frauen)
Sprengung: 8 Millimeter
UVP: 150 Euro

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