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Regeneration
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Faszienrollen und Massagegeräte für das Laufen

Faszienrollen, Massagegeräte, Triggerpunkttools Alles für Faszien und Muskeln

Die Vielfalt an Faszienrollen, Massagegeräten und Triggerpunktools ist groß. Wir zeigen die wichtigsten Produkte für das Laufen.

Faszienrollen beziehungsweise Massagerollen sind Schaumstoffrollen, mit denen sich schmerzhaft veränderte Faszien effektiv behandeln lassen sollen. Häufig wird auch der Name des Marktführers Blackroll als Synonym für die gesamte Produktgattung verwendet. Daneben ermöglichen Triggertools die punktuelle Behandlung von Verhärtungen und schmerzenden Regionen.

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Was sind eigentlich Faszien?

Faszien sind Teil des Bindegewebes und bilden ein riesiges Netz in unserem Körper. Sie verbinden etwa Muskeln mit Knochen, durchziehen Organe und Gelenke. Auch der Sehnen- und Bandapparat sowie Gelenkkapseln sind Teil des Fasziengewebes. Kurz: Faszien finden sich beinahe überall. Und trotzdem konnten Mediziner und Wissenschaftler noch vor wenigen Jahren damit nicht viel damit anfangen. Doch inzwischen ist klar: Faszien haben einen großen Einfluss auf Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Faszien sind nicht einfach eine weißliche Fasersubstanz, sondern bilden eine Art Kommunikationsnetzwerk mit Schmerzrezeptoren und Nervenzellen.

Wenn es also irgendwo weh tut, können es schmerzhaft veränderte, verklebte, vernarbte Faszien sein. Immer mehr Sportlerinnen und Sportler setzen auf die Behandlung mit Faszienrollen, um diese Verklebungen zu lösen. Inwieweit Faszienrollen bei Beschwerden helfen, ist wissenschaftlich jedoch umstritten. Es gibt wenige wirklich aussagekräftige Studien. In der Medizin wird teilweise sogar vor einer Anwendung gewarnt. Die Nutzung von Faszienrollen und Massagetools sollte also zunächst nur vorsichtig und nicht übermäßig erfolgen. Wenn Sie positive Effekte durch die Behandlung feststellen, steht der Nutzung nichts im Weg.

Die Wahl des geeigneten Produkts zur Selbstmassage ist gar nicht so einfach, denn die Auswahl an Produkten ist mittlerweile sehr groß. Die Faszientools unterscheiden sich in Form, Härte, Größe, Farbe, Material und natürlich auch im Preis. Grundsätzlich lässt sich zusammenfassen, dass sich Massagerollen mit einem weicheren Härtegrad und größerer Auflagefläche eher für Selbstmassage-Einsteigerinnen und -Einsteiger eignen, da die Anwendung zu Beginn schmerzhaft sein kann.

Welche weiteren Tools zur Selbstmassage gibt es?

Die meisten Faszienrollen werden jedoch nicht ausschließlich bei Problemen mit den Faszien, sondern mit den Muskeln benutzt. Bei der Benutzung gibt es einen Massageeffekt, der gezielt muskuläre Verhärtungen auflösen und Stoffwechselprodukte abbauen kann. Da in der Anwendung der Übergang vom Faszientraining zur Massage fließend ist, stellen wir in unserer Produktübersicht auch Produkte zur Selbstmassage und Triggerpunktbehandlung vor.

Die Übersicht ist wie folgt geordnet:

Weiche und mittelharte Faszeinrollen

Triggerpoint Grid

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Die TriggerPoint Grid ist innen hohl, außen mit einer eher weichen Polsterung versehen.

UVP: 45 Euro

Hier bestellen: Triggerpoint Grid

Die Faszienrolle TriggerPoint Grid besitzt verschiedene Massagezonen (große und plane Flächen, längliche Rillen und kleine spitze Areale). Dank dieses Designs soll es möglich sein, die je nach Körperregion gewünschte Intensität durch eine andere Massage-Zone zu erzielen. Die Grid gibt es zudem in einer längeren (Grid 2.0), kleineren (Grid Mini) und härteren (Grid X) Version.

Testeindruck: Die Grid von TriggerPoint ist eine vielseitig einsetzbare Massagerolle. Im Vergleich zu klassisch geschäumten Rollen wie etwa von Blackroll ist die Oberfläche der Grid eher weich. Das gefiel besonders Neulingen in Sachen Faszientraining, da die Behandlung nicht so sehr schmerzte. Durch diese weiche Dämpfungsschicht ist es auch möglich, den Rücken zu behandeln, da weniger Druck auf die Wirbel ausgeübt wird. In den verschiedenen Massagezonen sahen und fühlten die Tester allerdings keinen Vorteil – zumal man beim Rollen eh nicht nur auf einer Zone bleibt.

Standard Blackroll

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Die Blackroll Standard ist in mehreren Farben erhältlich.

UVP: 29,90 Euro

Hier bestellen: Standard Blackroll

Für viele ist Blackroll ein Synonym für Faszien- und Massagerollen im Allgemeinen. Das zeigt welchen Stellenwert diese Marke auf dem Markt hat. Es gibt sie in verschiedenen Größen (Standard, Mini, Slim, Micro), Härten und Varianten. Die wohl gängigste aller Faszienrollen ist die Blackroll Standard. Mit einer Länge von 30 Zentimetern und einem Durchmesser von 15 Zentimetern ist sie so groß wie die meisten anderen Rollen auch und eignet sich so für die Behandlung aller Körperregionen – von Wadenmuskulatur bis Rücken.

Testeindruck: Die Blackroll Standard kommt mit einer glatten Oberfläche daher. Das macht es beim Rollen einfach, weil der Körper nicht auf einem bestimmten Bereich der Rolle ruhen muss. Die Rolle ist fest, aber nicht zu hart, sodass auch empfindliche Körperstellen wie etwa Schienbeine effektiv gerollt werden können. Daher empfiehlt Blackroll die Standard-Rolle explizit als ideal für Einsteigerinnen und Einsteiger. Unser Test-Team sah dies ganz ähnlich – wer bereits Erfahrung mit dem Faszientraining hat, sollte gleich zur härteren Blackroll Pro greifen.

Blackroll Mini

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Die kleine Blackroll Mini ist in vielen Farben erhältlich.

UVP: ab 9,50 Euro

Hier bestellen: Blackroll Mini

Die Mini ist die kleine Variante der Blackroll Standard. Sie ist konzipiert für lokale, zielgerichtete Einsätze an Füßen und Armen. Mit einer Länge von nur 15 Zentimetern und einem Durchmesser von 5,3 Zentimetern passt sie zudem auch ins Reisegepäck.

Testeindruck: Die Blackroll Mini ist in der Tat besonders geeignet für die Behandlung der Füße – einige Testerinnen und Tester haben sie regelmäßig unter dem Schreibtisch liegen. Doch auch an anderen Körperstellen wie etwa den Waden kann man sie einsetzen. Die geringe Größe setzt aber auch klare Grenzen. So sitzt man beim Behandeln der hinteren Oberschenkelmuskulatur mehr neben als auf der Rolle. Der geringere Durchmesser hat aber einen enormen Vorteil: Die Auflagefläche ist kleiner, wodurch die Rolle tief in das Gewebe wirkt – entsprechend ist auch der Schmerz etwas größer. Diese kleine Faszienrolle ist definitiv eine ideale Ergänzung zu einer großen Massagerolle.

Zenroller 2in1

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UVP: 26,90 Euro (inkl. Tasche)

Hier bestellen: Zenroller 2in1

Der Zenroller bietet zwei Faszienrollen, wobei sich die kleinere aus der größeren Rolle herausziehen lässt. Das ist platzsparend und praktisch für alle, die sich nicht auf einen Härtegrad festlegen wollen. Zudem weisen die Rollen unterschiedliche Profilierungen auf, was eine vielseitige Anwendbarkeit ermöglichen soll.

Testeinruck: Hier stecken zwei Rollen in einer, was das Set vergleichsweise preisgünstig macht. Die äußere, schwarze Rolle ist mit unterschiedlich hohen Noppen ausgestattet und verfügt über einen stabilisierenden Kern aus Hartplastik. So kann man sie auch gut nutzen, wenn die innere Rolle herausgenommen ist. Die Profilierung wurde im Test als angenehm fest empfunden und kann einen Mehrwert gegenüber einer glatten Rolle bringen, sofern man dies bevorzugt. Die innere Rolle hat einen etwas geringeren Umfang und eine starke Profilierung. Dadurch rollt sie leider nicht sehr geschmeidig ab und ist für eine intensive, punktuelle Massage zu weich. Sie eignet sich eher für breitflächige, leichte Massagen. Laut Hersteller sollen die unterschiedlichen Profilierungen die Hände eines Masseurs repräsentieren. Kleines Manko: Die große Rolle gibt unter Belastung schmatzende Geräusche von sich. Insbesondere die innere Rolle macht einen eher instabilen Eindruck.

Blackroll Booster

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Der Booster macht aus jeder 30-Zentimeter-Blackroll eine Vibrations-Massagerolle.

UVP: 169,90 (Set)

Hier bestellen: Blackroll Booster

Der Booster macht aus einer Blackroll-Faszienrolle ein Vibrations-Massagetool. Er wird in das Blackroll-typische Loch in der Rolle gesteckt. Zu kaufen gibt es den Booster im Set mit der Blackroll Standard oder Slim. Mit seinen hochfrequenten Vibrationen werden laut Hersteller Muskelverspannungen und Faszienverklebungen effektiv gelöst, sodass eine Regeneration der Muskeln deutlich schneller erfolgt.

Testeindruck: Wir testeten den Blackroll Booster mit der Slim-Rolle. Er ist aber auch kompatibel mit allen anderen 30-Zentimeter-Blackroll-Faszienrollen wie Standard, Med, Pro, Groove und Flow. Der Booster wird nämlich ganz einfach in das Blackroll-typische Loch gesteckt. Die Vibrationsstufen lassen sich mittels zweier Knöpfe einstellen. Unsere Testerinnen und Tester fanden die Vibration sehr angenehm. Allesamt hatten sie das Gefühl, dass sich die Muskulatur leichter löst. Einziger Nachteil der Vibrationsfunktion: Die Erschütterungen wirken nicht nur in den Körper, sondern auch in den Boden, auf dem man sich rollt. Das kann schon mal dazu führen, dass Nachbarn genervt klingeln. Daher sollte man unbedingt eine Trainingsmatte unterlegen.

Ein großer Pluspunkt des Blackroll-Booster: Er lässt sich auch als Massage-Stab zur punktuellen Behandlung nutzen. Dazu einfach den Booster aus der Rolle nehmen, ein Ende auf den schmerzenden/ verspannten Muskel setzen und einschalten. Durch die punktuelle Massage lösen sich Verspannungen oftmals sehr schnell. Für diese zielgerichtete Massage gibt es als Zubehör auch noch spezielle Aufsätze.

Medisana PowerRoll

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Bis zu 180 Minuten halten die vollständig aufgeladenen Lithium-Ionen-Akkus im Inneren der PowerRoll

UVP: 125 Euro

Hier bestellen: Medisana PowerRoll

Die PowerRoll von Medisana ist eine Massagerolle mit Vibrationsfunktion. Mithilfe der Vibration sollen tiefer liegenden Muskeln erreicht werden können, was Erholung und Regeneration zusätzlich fördern soll.

Testeindruck: Ohne eingeschaltete Vibration, die sich mittels Knopfdruck in acht Intensitätsstufen regulieren lässt, ist die Medisana PowerRoll eine ganz normale, etwas schwerere (750 Gramm) Massagerolle. Die Oberfläche ist nicht weich, aber auch nicht hart. Schaltet man die Vibration hinzu, wird die entsprechende Region ordentlich geschüttelt. Unsere Testerinnen und Tester fanden die Vibration sehr angenehm und waren übereinstimmend der Meinung, dass sich die Muskulatur dadurch leichter löst.

Triggerpoint GRID STK X

Hersteller
Der GRID STK X ist ebenfalls in zwei Härtegraden (schwarz: hart) erhältlich.

UVP: 39,95 Euro

Hier bestellen: Triggerpoint GRID STK X

Der GRID STK X aus der TriggerPoint-Produktreihe ist ein Massagestab und soll für eine gezielte Behandlung von Trigger-Punkten und eine myofasziale Massage geeignet sein – besonders an Stellen, die mit klassischem Faszienrollen nicht zu erreichen sind.

Testeindruck: Der Massagestab GRID STK X kam bei Testerinnen und Testern durchweg gut an. Mit ihm lassen sich vor allem – und beinahe ausschließlich – die Beine sehr gut massieren. Anders als bei einer Faszienrolle, bei der man sich teils akrobatisch abstützen muss, um den Druck zu regulieren, ist das mit einem Massagestab grundsätzlich einfacher. Es ist allerdings auch eine Frage der Kraft, wie viel Druck man durch Drücken oder Ziehen ausüben kann. Hier ist auch die große Einschränkung zu nennen: Zum Lösen von Verhärtungen ist eine klassische Massagerolle besser geeignet, da hier der Druck größer ist und konstant auf den Triggerpunkten gehalten werden kann. Doch zur Massage vor oder nach dem Training ist der GRID STK X ideal.

Schildkröt-Fitness 3 in 1 Massage Roller Set

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Das Schildkröt-Fitness 3 in 1 Massage Roller Set bietet eine große Faszienrolle, eine kleinere und einen Massagestab.

UVP: 39,99 Euro

Hier bestellen: Schildkröt-Fitness 3 in 1 Massage Roller Set

Das Schildkröt-Fitness 3 in 1 Massage Roller Set kommt im praktischen ineinandergesteckten Set daher. Es beinhaltet eine graue Rolle mit softer, glatter Oberfläche; eine grüne Yogarolle, die eine weiche Rillenstruktur aufweist und einen Massagestab mit vier harten Massagegliedern.

Testeindruck: Was bei anderen Herstellern einzeln daher kommt, ist hier ein Set bestehend aus drei Tools, die ineinandergesteckt werden können. Die graue Faszienrolle dient dabei als Hülle für die beiden anderen Tools. Sie ist eher weich, bietet mit ihrer glatten Oberfläche aber eine angenehme Möglichkeit des Faszientrainings. Die etwas kleinere grüne Rolle hat eine gerillte Oberfläche und ist sehr weich. Sie dient eher als Massage- denn als Faszienrolle. Der Massagestab wiederum ist sehr hart. Er liegt gut in der Hand und ist sehr gut zur Behandlung der Beine geeignet. Grundsätzlich ist das gelungene Set ein echter Preis-Tipp und vielseitig einsetzbar.

Medisana VarioRoll

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Die Medisana VarioRoll besteht aus zwei Kugeln, deren Abstand in drei Stufen einstellbar ist.

UVP: 18,99 Euro

Die VarioRoll von Medisana besteht aus zwei miteinander verbundenen Schaumstoffkugeln. Das Verbindungselement kann in drei Stufen eingestellt werden: Entweder sind die Kugeln an der dicksten Stelle 11 Zentimeter, 13 Zentimeter oder 15 Zentimeter auseinander.

Testeindruck: Es gibt viele Faszientools mit zwei Kugeln, doch meist sind diese starr. Der Vorteil der VarioRoll, ist, dass man mittels Druckknopf den Abstand der beiden Kugeln einstellen kann. Der Mechanismus funktioniert sehr gut und macht einen robusten Eindruck. Die Wirkung der beiden Kugeln entfaltet sich vor allem bei Nacken- und Rückenübungen, da man neben der Wirbelsäule rollen kann und kein Druck auf die Wirbel ausgeübt wird. Das Rollen der Oberschenkel vorne, seitlich oder von hinten ist ebenfalls sehr angenehm, vor allem deswegen, weil die kritischen Bereiche durch die Wölbung etwas verschont werden – gut für den Einstieg. Dafür werden die etwas weiter außen liegenden Bereiche angenehm mitmassiert.

Relaxroll AchillX

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Besonders markant und gleichzeitg namensgebend ist die Aussparung für die Achillessehne.

UVP: 18,90 Euro

Hier bestellen: Relaxroll AchillX

Die AchillX von Relaxroll ist eine kleine, speziell für Läuferinnen und Läufer entwickelte Faszienrolle. So wurde für die Anwendung an der Achillessehne extra eine Aussparung gelassen.

Testeindruck: Wie schon bei der großen MaxiRoll ist auch bei der kleinen AchillX von Relaxroll eine Besonderheit die konkave Massagefläche. Durch den geringeren Umfang einer kleinen Rolle ist die Auflagefläche der zu behandelnden Körperpartie geringer, der Druck entsprechend höher und die Wirkung stärker – allerdings ist die Behandlung auch etwas schmerzhafter.
Unser Test-Team fand die Kerbe, die eine Behandlungsmöglichkeit für die Achillessehne darstellt, sehr gelungen. So ist es möglich, die Sehne zu behandeln, ohne allzu großen Druck auszuüben. Zudem punktete die kleine, eher harte Rolle bei der Behandlung der Wadenmuskulatur und der Füße. Für große Muskelgruppen, etwa an den Beinen, ist eine größere Rolle empfehlenswert.

Maxfitness Faszienrollen-Set mit Pick-up-Massagegerät

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Wem die Faszienrolle schnell verrutscht, umgeht dieses Problem mit der Fassung des Maxisets.

UVP: 238 Euro

Die Handhabung einer Faszienrolle ist gar nicht so einfach und erfordert Übung. Das Maxfitness Faszienrollen-Set erleichtert das Hantieren mit der Faszienrolle etwas: Befestigt in einer Halterung ist das Ausrollen um einiges einfacher, da sie nicht verrutscht und man sich ganz auf die Bewegung konzentrieren kann. Optional kann die Halterung auch an der Wand befestigt werden, sodass man sie stehend nutzen kann.

Testeindruck: Dieses Problem kennen viele Läuferinnen und Läufer. Da will man seinen müden Muskeln mit ein bisschen Faszientraining etwas Gutes tun und dabei schön entspannen. Doch dann findet man sich auf dem Wohnzimmerboden in einem Kraft- und Geschicklichkeits-Workout, weil Rolle oder Ball einfach nicht an der richtigen Stelle bleiben. Dagegen hilft dieses nützliche Tool. Es steht fest auf dem Boden (oder hängt mit separat erhältlicher Halterung an der Wand) und fixiert mit simpler Mechanik die Rolle. Beim Rollen braucht man auch nur den halben Weg (kleine Physik-Denkaufgabe), und es massiert sich leichter. Ein kleines Manko ist das etwas lautere Rollgeräusch. Zum Set gehören eine glatte und eine gewellte Rolle.

Harte Faszienrollen

Bodymate Faszienrolle Extra-Hart

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Dieses Modell von Bodymate ist deutlich härter als anderen Rollen im Sortiment.

UVP: 14,95 Euro

Hier bestellen: Faszienrolle Extra-Hart

Die Bodymate Faszienrolle aus extra-hartem Material richtet sich besonders an Nutzerinnen und Nutzer, die bereits Erfahrung in der Handhabung von Faszientools haben. Der expandierte Schaumstoff ist um einiges härter als die weichen und mittleren Modelle von Bodymate, Verspannungen und Schmerzen können somit effektiv behandelt werden.

Testeinruck: Die Bodymate-Faszienrolle ist vom Anblick und Prinzip her eine normale Rolle. Sie fasst sich angenehm an, ist sehr rutschfest, beim Drüberrollen rutscht man nicht weg. Aber die Härte macht tatsächlich einen Unterschied: Das Material weist laut Hersteller 37% mehr Härte auf. Da entgeht bei der Anwendung keine Verhärtung und kein Druckpunkt. Allerdings muss man das Gefühl auch mögen: Die Behandlung ist durchaus intensiv bis schmerzhaft. Ob der Effekt durch die Härte der Rolle verbessert wird, ist wohl auch eine Sache des Empfindens. Die Rolle ist eine gute Ergänzung, sofern man schon eine weichere Rolle besitzt; gerade an leichtere Körperpartien, die man mit weniger Druck auf der Rolle massiert, könnte die harte Version eine gute Alternative und Ergänzung darstellen.

Hyperice Viper 2.0

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UVP: 159 Euro

Im Zentrum der Faszien-Rolle befindet sich ein kleiner akkubetriebener Motor. Somit ist die Rolle ein weiteres Modell, das mithilfe von feinen Vibrationen den Effekt der Faszienbehandlung verstärkt und das Anwendungsgebiet erweitert.

Testeindruck: Das leichte Rütteln der Hyperice-Rolle bringt ganze Muskelgruppen in Schwung – und kann auch gut zum Aufwärmen genutzt werden. Der anregende, durchblutungsfördernde Effekt ist deutlich spürbar. Die Anwendung erfordert etwas Übung und Gewöhnung. Die höchste Einstellung, bei der die Rolle auf festem Untergrund regelrecht hin- und herhüpft, so dass man sie festhalten muss, benötigt man in der Praxis selten. Durch die Vibrationen erreicht man auch tiefer liegende Muskelpartien – eindeutig ein Vorteil gegenüber der einfachen Rolle. Die konturenfreie, relativ harte Rolle kann natürlich auch an sich, ohne Vibrationsunterstützung genutzt werden.

Relaxroll MaxiRoll

Hersteller
Die Massagefläche der Relaxroll MaxiRoll ist konkav und soll sich somit besser dem Körper anpassen.

UVP: 14,89 Euro

Hier bestellen: Relaxroll MaxiRoll

Die Relaxroll MaxiRoll Standard ist eine ergonomisch geformte Faszienrolle. Die konkave Massagefläche soll sich bei der Behandlung an den Körper anpassen. Zudem soll die Oberflächenstruktur eine Akupunkturfunktion bieten.

Testeindruck: Gegenüber ebenen Faszienrollen unterscheidet sich die MaxiRoll vor allem durch ihre nach innen geformte Massagefläche. Das führt zu zwei Besonderheiten: 1. Beim Rollen hat ein großerer Teil des Körperteils, den man rollt, Kontakt mir der Oberfläche. Das fühlt sich angenehm an, auch weil es den Druck verteilt. 2. Man rutscht selbst nach mehrmaligen Hin- und Herrollen nicht von der Rolle herunter, da die Erhöhung im Außenbereich einen immer wieder zentriert. Nach Meinung unseres Test-Teams eignet sich die Relaxroll MaxiRoll durch die Form und die eher harte Oberfläche besonders für die Behandlung der Beine – ideal also für uns Läuferinnen und Läufer.

Blackroll Pro

Hersteller
50 Prozent härter als die Standard-Rolle – die Blackroll Pro.

UVP: 34,90 Euro

Hier bestellen: Blackroll Pro

Die Blackroll Pro ist eine extra für erfahrenere und ambitioniertere Sportlerinnen und Sportler oder Profis entwickelte Variante der Blackroll. Durch die größere Dichte, die etwa 50 Prozent höher ist als bei der Blackroll Standard, intensiviert sich der Behandlungs-Effekt. Dadurch soll die Rolle tieferliegende Verspannungen lösen oder etwa bei schwereren Sportlern für ein effektiveres Faszien-Training sorgen.

Testeindruck: Die Blackroll Pro ist auf den ersten Blick nicht von der normalen Blackroll Standard zu unterscheiden. Erst beim Drauflegen wird deutlich, dass sie viel härter ist. Ansonsten besitzt auch sie eine glatte Oberfläche ohne spezielle Massagepunkte oder Ähnliches. Den Ansatz, dass die Rolle sich an Profisportlerinnen und -sportler richtet, konnte das Test-Team jedoch nicht bestätigen. Ja, die Rolle ist härter, doch der Gewöhnungseffekt tritt recht schnell ein, sodass auch Hobbysportlerinnen und -sportler gut mit der Blackroll Pro zurechtkommen.

Trueball

Hersteller

UVP: 9,90 Euro

Hier bestellen: True Ball

Der Trueball von Truetape ist ein handlicher Faszienball mit acht Zentimetern Durchmesser, also etwas größer als ein Tennisball. Mit 75 Gramm Gewicht ist er recht leicht, liegt aber dennoch gut in der Hand. Mit dem Ball lassen sich Muskeln und Faszien vom Nacken bis zur Fußsohle massieren. Wie das geht, steht auf der zugehörigen Website. Dort gibt’s 13 von Ärzten und Physiotherapeuten entwickelte kurze Anleitungen mit Video. Hier lernt man innerhalb von Sekunden, wie die Selbstmassage von Gesäßmuskulatur, Fußheber oder Nacken funktioniert.

Testeindruck: Das Besondere am Trueball aber ist, dass er komplett aus Kork besteht – super für alle, die ihren Plastikkonsum reduzieren wollen. Der Ball wird in Portugal aus der Rinde der portugiesischen Korkeichen produziert. Und weil sich der Kork einfach schön anfasst – griffig, weich, warm – nimmt man ihn auch immer gern zur Hand, was die regelmäßige Faszienmassage befördert. Dazu ist das Material hypoallergen, langlebig und robust; der Ball lässt sich einfach mit Wasser und Seife waschen.

Artzt Vitality Rundholz

Hersteller
Das Rundholz kann an nahezu jeder Muskelpartie angewendet werden.

UVP: 29,95 Euro

Hier bestellen: Rundholz

Der handliche Faszienball ist ein einfaches Tool für die Selbstmassage. Der kleine Ball kann durch gezielten Druck auf das betroffene Gewebe beim Lösen von Verspannungen helfen. Zusätzlicher Pluspunkt: Der Ball besteht aus deutschem Buchenholz und wird regional hergestellt.

Testeindruck: Für Viele ist die Kugelform die erste Wahl bei der Selbstmassage. Holzkugeln wie diese haben den Vorteil, dass sie sehr hart sind und präzise, punktgenaue Faszienmassagen ermöglichen. Wenn man es denn mag. Die Kugel von Artzt Vitality besteht aus einheimischem Buchenholz und ist handpoliert. Damit erfüllt sie wichtige Nachhaltigkeitskriterien. Die tolle Verarbeitung hat den Nachteil, dass die Oberfläche sehr glatt ist und sehr leicht wegrutschen kann. Der integrierte Gummiring leistet hier nur bedingt Abhilfe. Ein Tester resümiert: „Ein schönes Produkt, aber leider teilweise nicht sehr praktisch".

Relaxroll Ball

Hersteller
Die zehn Zentimeter kleine Kugel ist leicht und handlich.

UVP: 12,90 Euro

Hier bestellen: Relaxroll Ball

Für eine noch lokalere und zielgerichtetere Behandlung, als es mit den Faszienrollen möglich ist, ist der Relaxroll Ball entwickelt worden. Der Ball hat einen Durchmesser von zehn Zentimetern, soll sich laut Hersteller besonders zur punktgerichteten Massage und Auflockerung der Muskulatur eignen.

Testeindruck: Der durchaus harte Relaxroll Ball fand bei unseren Testerinnen und Testern großen Anklang. Gegenüber einer klassischen Faszienrolle weist er aufgrund seiner Form eine geringere Auflagefläche auf und wirkt so tiefer. Bei hartnäckigen Verspannungen ist das ein großer Vorteil. Ideal ist er zur Behandlung der Bein- und der Gesäßmuskulatur. Kleiner Nachteil: So ein Ball rollt weg, weshalb die Behandlung ein wenig Übung erfordert.

Sapura Health Triggerstab Holz

Hersteller
Der Holzstab erlaubt das gezielte Triggern von Körperstellen.

UVP: 14,90 Euro

Der Triggerstab von Sapura Health besteht aus Naturholz und erleichtert die Behandlung von Triggerpunkten am ganzen Körper. Der Stab erlaubt eine größere Reichweite und somit auch die Behandlung von schwer zu erreichenden Stellen, beispielsweise am Rücken. Die Kogeln an den Enden des Stabes funktionieren ähnlich wie einzelne Triggertools und werden benutzt, um sanften Druck auf die betroffenen Punkte auszuüben.

Testeinruck: Der Triggerstab ist allein durch seinen angenehmen Griff und die Holz-Optik eine Empfehlung: Den Stab nimmt man lieber zur Hand als ein Kunststoff-Produkt. Die kugelförmigen Enden kann man gut zur Selbstmassage einsetzen, ob an Wade, Rücken, Nacken oder an den Armen. Obendrein eignen sie sich gut zur Fußsohlen-Massage und -Entspannung – wenn man mit der Fußsohle über den am Boden liegenden Triggerstab rollt oder aktiv die Sohle massiert und die Faszien lockert. Ein praktischer Massagestab, der vor allem in Ergänzung zu einer Faszienrolle gute Dienste leistet.

Styleholz Massage-Stick

Hersteller

UVP: 49,95 Euro

Anders als bei klassischen Faszienrollen wird dieser Massage-Stick mit den Händen über den Körper geführt. Das Modell von Styleholz wird in Österreich hergestellt und eignet sich zur sanften Selbstmassage.

Testeinruck: Der leicht flexible Massagestick mit beweglichen Rollen lässt sich prima zur Selbst-Massage einsetzen, ob im Nacken, am Rücken oder an den Beinen. Gerade Oberschenkel und Waden lassen sich angenehm ausrollen. Ein Tester sagt: "Tatsächlich besitze ich bereits einen Massagestick, allerdings aus nicht so schönem Plastik. Den in Österreich gefertigten Styleholz-Stick aus Holz habe ich jetzt im Wohnzimmer platziert, da stört er ästhetisch nicht, ist stets greifbar und motiviert zur Massage."

Andere Massage-/ Faszientools

Theragun G3Pro

Theragun G3Pro
Hersteller
Bei der Theragun wirkt ein Stößel mit bis zu 2400 Auf- und Abbewegungen auf die Muskulatur ein.

UVP: 699,95 Euro

Hier bestellen: Theragun G3Pro

Auch wenn der Produktname eine Waffe vermuten lässt, erin­­nert die Theragun doch eher an eine Stichsäge. Und im Grunde funktioniert sie auch genauso. Akkubetrieben fährt ein Stößel mit bis zu 2400 Bewegungen in der Minute auf und ab. Doch an dessen Ende sitzt statt eines Sägeblatts bei der Theragun ein Massageaufsatz. Sechs Stück liegen der Packung bei: von einer großen Kugel über einen flachen Keil bis zum spitzen Kegel. Welches Teil wie und wofür zu verwenden ist, erklärt eine Smartphone-App. Der Hersteller spricht von Perkussionstherapie. Die kurzen Impulse oder Schläge sollen tief ins Gewebe eindringen und Muskelverspannungen und Faszienverklebungen lösen sowie die Durchblutung und somit die Regeneration fördern.

Testeindruck: Es erfordert zwar etwas Übung, je nach zu behandelnder Körperstelle die richtige Position einzunehmen – es ist nämlich wichtig, dass die Muskulatur nicht angespannt ist – und nicht über Knochen beziehungsweise Gelenke zu massieren, aber die Wirkung ist deutlich spürbar. Und das Beste: Es geht schnell. Die Kombination aus sanftem Druck und starker Vibration löst tatsächlich nach weniger als einer Minute die ein oder andere Verhärtung. Vor allem an Waden und Oberschenkeln ist die Behandlung super. Auch Läuferwehwehchen wie Schienbeinkantensyndrom und Läuferknie lassen sich so wirksam behandeln. Nachteil: Wer Beschwerden am Rücken hat, kommt da allein nicht ran. So ersetzt die Theragun keinen Physiotherapeuten, sondern ist nur ein Hilfsmittel – das auch oft von Therapeuten eingesetzt wird. Überhaupt gilt auch hier: Bei unklaren Beschwerden im Zweifel stets einen Physiotherapeuten konsultieren.

Artzt Vitality Triggerholz

Hersteller
Das Triggerholz ermöglicht die punktuelle Behandlung von Verhärtungen.

UVP: 29,95 Euro

Hier bestellen: Triggerholz

Das kegelförmige Trigger Holz eignet sich optimal zur Behandlung von Schmerzpunkten und punktuellen Verspannungen. Um den verspannten Muskel zu lösen und die Durchblutung zu fördern, wird mit dem kleinen Tool gezielt Druck auf die betroffene Stelle ausgeübt. Das Trigger Holz wird regional und fair in Deutschland produziert.

Triggerdinger

Hersteller
Die Triggerdinger gibt es in verschiedenen Formen, Größen und Farben.

UVP: 59,95 Euro

Hier bestellen: Triggerdinger

Triggerpunkte, also schmerzhafte Muskelverhärtungen, können oft mittels Druck behandelt werden. Die kleinen Triggerdinger aus Kunststoff, die es in verschiedenen Formen, Größen und Farben gibt, sollen quasi die Finger eines Physiotherapeuten ersetzen.

Testeindruck: Das klappt im Test erstaunlich gut. Schafft man es, die Verhärtung auf dem Kopf des Tools zu platzieren, spürt man, wie der Muskel langsam nachgibt und die Verhärtung verschwindet. Mit ruhigen Bewegungen kann man den Prozess unterstützen. Was sich so simpel anhört, kann aber verdammt schmerzhaft sein – es gilt: je höher und dünner der Kopf des Tools, desto schmerzhafter. Hier liegt auch ihr Vorteil gegenüber Massagerollen oder -bällen, die oft zu flächig sind und nicht tief genug wirken können. Praktisch fanden unsere Tester auch die Größe des Tools, sodass man die Triggerdinger gut mitnehmen kann.

Neben den Schmerzen, die die meisten Tester gerne in Kauf nahmen, fanden einige die Handhabung etwas schwierig, da sie Probleme hatten, die Triggerpunkte zu lokalisieren und die Triggerdinger entsprechend zu platzieren. Hinter Triggerdinger steckt übrigens ein deutsches Start-up, welches die Produkte mittels 3D-Druck herstellt. Dadurch gibt es sogar die Möglichkeit, sich ganz individuell sein persönliches Triggerding fertigen zu lassen.

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