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Nahrungsmittel unter der Lupe Wissenswertes über Kapern

Kapern besitzen einen hohen Anteil an Antioxidantien, die die Gesundheit des Läufers schützen.

Was sind Kapern und wie schmecken sie?

Kapern sind die Blütenknospen der immergrünen Kapernpflanze vor dem Erblühen. Die Knospen sind eiförmig, etwa einen Zentimeter lang und haben einen langen Stiel. Kapern werden gleich nach der Ernte gereinigt und in Essig, Salz, Salzlake oder Öl eingelegt. Die fertigen Kapern riechen würzig, nehmen aber auch ein wenig von dem Duft der Lake an. Für viele Gerichte eigenen sich die in Salz eingelegten Kapern am besten, da ihr Geschmack am geringsten beeinflusst wurde. Geschmacklich werden sie oft als leicht scharf und herb-würzig empfunden. Sie halten sich in luftdicht verschlossenen Gläsern und mit Lake bedeckt mindestens ein Jahr.

Qualität und Preis der Kapern richten sich nach der Größe: je kleiner die Kaper, desto milder ist sie, und um so höher ist ihr Preis. Kapern dürfen nicht lange kochen, werden also immer erst kurz vor Schluss zur Speise gegeben. Sie finden Verwendung in Saucen und Remouladen ebenso wie bei Tartar und Salaten. Am bekanntesten ist ihr Einsatz zu Kalbfleischgerichten, doch auch als schneller Brotaufstrich ( z.B. auf Crostinis) sehr schmackhaft: Brot in Scheiben schneiden, mit Olivenöl bepinseln und auf einem Backblech verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C etwa 10 Min. goldbraun und knusprig backen. Verrühren von Oliven, Kapern, Pinienkerne, Knoblauch, Petersilie, getrocknete Tomaten und Zitronenschale in einer Schüssel. Thunfisch zugeben und rühren bis er sich mit den anderen Zutaten verbindet. Etwas Olivenöl dazugießen und abschmecken. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf die Crostini verteilen.

Welche Nähr- und Wirkstoffe haben Kapern?

Kapern bestehen zu etwas mehr als 80 % aus Wasser. Dennoch enthalten sie wichtige B-Vitamine für den Stoffwechsel (B1), den Energiehaushalt (B2) und gegen psychische Störungen. Zudem sind Kapern reich an Calcium und Kaluim. In etwas geringerer Menge sind Natrium, Magnesium und Eisen enthalten. Weitere Wirkstoffe der Kapern sind Flavonoide.

Durch den hohen Gehalt an natürlichen Antioxidantien neutralisieren sie schädliche Nebenprodukte, die bei der Verdauung von Fleisch entstehen und verhindern die Fettoxidation, durch die krebs-fördernde Verbindungen entstehen. Außerdem sind Kapern reich an Quercetin, einem Naturfarbstoff, der vor Infektionskrankheiten schützt und dem Läufer auch in Zeiten, in dem sein Immunsystem Höchstleistungen erbringen muss, ein unterbrechungsfreies Lauftraining ermöglicht.

Wie gesund sind Kapern?

Neben den oben aufgeführten Wirkungsweisen sollen Kapern den Blutzucker- und Cholesterinspiegel senken, Entzündungen und Allergien entgegenwirken sowie das Immunsystem stärken und Krebs vorbeugen. Bei Rheuma-Patienten soll ein Tee aus der Rinde des Kapernstrauches eine Besserung bringen. Wer Zahnschmerzen hat, kann dagegen auf der Rinde des Strauches kauen.

Kapern haben also eine positive Wirkung auf den Körper und die ablaufenden Prozesse. Dennoch sollen Sie beachten, dass die in Salz oder Essig eingelegten Kapern recht salzhaltig sind. Das kann bei zu großen Verzehr negative Auswirkungen vor allem auf den Wasserhaushalt im Körper haben.

Fazit

Kapern sind die geerntete Blütenknospe des Kapernstrauches vor dem Blühen. Sie sind einförmig und werden direkt nach der Ernte eingelegt. Vorzugsweise in Essig, Salz oder Öl. Ihr Geschmack wird als leicht scharf, herb-würzig beschrieben. Wichtig ist, die Kapern nicht zu lange zu kochen, da ansonsten der Geschmack verloren geht. Eine Regel besagt: Je kleiner eine Kaper, desto milder und desto teurer. Am beliebtesten sind Kapern zwischen 7-9 Millimetern. Anwendung finden sie vor allem in Salaten oder Aufstrichen, besonders häufig werden sie zu Kalbfleischgerichten serviert.

Neben reichlich Wasser enthalten Kapern wichtige Antioxidantien und Vitamine. Zudem sind einige Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium enthalten. Als Wirkstoff sind vor allem die Flavonoide von großer Bedeutung. Durch den Verzehr von Kapern sinkt der Blutzucker- und Cholesterinspiegel, das Immunsystem wird gestärkt und sie haben eine krebsvorbeugende Wirkung. Allerdings sollten Sie den hohen Salzgehalt durch das Einlegen nicht verachten und einen übermäßigen Verzehr vermeiden.

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