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Die zahmere Version des Rockers Asics GlideRide

Der neue GlideRide von Asics hat eine gebogene Rocker-Sohle und basiert auch sonst auf der gleichen Technologie wie der MetaRide. Wir haben ihn getestet und erklären die Unterschiede.

Eine der Sensationen des Laufschuhjahres 2019 kam gleich zu Beginn des Jahres mit dem neuen Asics MetaRide (hier geht's zum Testbericht des Asics MetaRide). Und im Herbst ergänzt der technisch auf dem gleichen Konzept basierende GlideRide das Asics-Sortiment.

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Wie beim MetaRide vertraut Asics auch beim GlideRide auf eine Rocker-Sohlenkonstruktion.

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Der MetaRide war nicht nur ein neues Laufschuhmodell, sondern der Technologieträger für ein komplett neues Konzept: Die „Rocker-Konstruktion“ der Mittelsohle. „Rocker“ ist ein Begriff aus der Ingenieurssprache und hat in verschiedenen Varianten Einzug im Sport gefunden. Am bekanntesten ist vielleicht die Rocker-Konstruktion bei Alpinski: Hier ist die Vorspannung des Skis so justiert, dass der am Boden liegende Ski nicht plan aufliegt, sondern nur in der Mitte. Spitze (Schaufel) und Ende des Skis zeigen leicht nach oben. Ähnlich ist auch die Rocker-Konstruktion des Laufschuhs. Hierbei sind die Sohlenpartie an der Ferse und die Spitze im Vorfußbereich nach oben gebogen, im Prinzip so ähnlich wie beim Schaukelstuhl. Und funktionell ist der Vergleich gar nicht so abwegig. Die Rockerkonstruktion soll einen dynamischen Schwung verleihen. Die Asics-Entwickler sagen sogar, dass bei der Abrollbewegung des Läufers Energie gespart wird, laut eigenen Untersuchungsergebnissen bis zu 20 Prozent. Dabei profitieren vor allem Fersenläufer, die also mit der Ferse zuerst aufsetzen (und nicht mit dem Mittelfuß), von der Rockerkonstruktion. Denn die Fersenpartie des MetaRide ist zur Dämpfung des Aufpralls besonders weich konstruiert. Während des Abrollens, so berichten Testläufer, hat man bei der Rockerkonstruktion anfänglich das Gefühl, über einen leichten Berg zu rollen. Und danach rollt man wie von selbst beschleunigt auf der nach vorne dünner werdenden Mittelsohle ab.

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Die Unterseite des Asics GlideRide.

Fazit zum Asics GlideRide

Nach dem eher für ambitionierte Läufer ausgelegten MetaRide ist der GlideRide die alltagstauglichere Version. Verantwortlich dafür sind eine Reihe von Unterschieden: Die Passform ist wegen der gleichen Leistenform zwar sehr ähnlich zum MetaRide. Allerdings hat der GlideRide 5 Millimeter Sprengung (MetaRide: 0), eine anders konstruierte „Guidance-Line“ in Kombination mit einer 90° Gel-Dämpfungseinheit und einer modifizierten Dämpfungsschicht direkt unter dem Fuß. Zudem ist der GlideRide etwas leichter (325 Gramm in US 11; MetaRide 339 Gramm in US 11). Doch viel wichtiger ist das Laufverhalten: Zusammen mit dem Mesh-Obermaterial (MetaRide: Knit-Material) ergeben alle Veränderungen tatsächlich ein anderer Abrollkomfort. Der Unterschied zum MetaRide ist groß. „Der GlideRide rollt noch leichter ab ist spürbar komfortabler als der MetaRide“, so ein Testläufer, „erinnert beim Komfort ein wenig an den Asics Nimbus.“

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