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Laufschuh Asics MetaRide

Mit größter Spannung wurde die Vorstellung des brandneuen Asics MetaRide erwartet. Redakteur Urs Weber berichtet aus Japan.

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In Tokio wurde der brandneue Asisc MetaRide erstmals gezeigt. Ein Schuh, der mit größter Spannung erwartet wurde. RUNNER’S WORLD konnte bereits einige Tage vor dem Launch zu einem ersten Testlauf mit dem neuen Megaschuh starten.

Asics ist ein japanischer Sportartikelhersteller, der sich im besten Sinne japanischer Tradition verschrieben hat. Die Laufschuhe werden ständig optimiert, Details überarbeitet oder ausgetauscht und neue Materialien eingesetzt – das Kaizen-Prinzip wird quer durch alle Modelle angewendet. Um so aufregender, wenn ein komplett neues Modell, ja, eine neue Generation von Laufschuhen angekündigt wird. Das war zuletzt beim MetaRun, der 2015 debütierte. Ein neues Kapitel in der Laufschuhgeschichte. Mit dem jetzt vorgestellten MetaRide wird, so viel kann man jetzt schon sagen, tatsächlich ein ganz neues Kapitel in der Laufschuhgeschichte aufgeschlagen. Das Modell ist, anders als der MetaRun, eine komplette Neukonstruktion. Die Mittel- und Außensohlenkonstruktion des MetaRide ist ein neuer Meilenstein.

„Der MetaRide ist eine Sensation“

RUNNER’S WORLD-Redakteur Urs Weber war eigens nach Japan gereist, um sich vor Ort in Tokio einen ersten Eindruck des Schuhs machen zu können. Hier sein erster Testbericht: „Der MetaRide ist für mich eine Sensation. Er bietet ein komplett neues Laufgefühl; jedenfalls ein Laufgefühl, das völlig neu ist für Asics. Aber fangen wir zunächst mit dem an, was mir bekannt vorkommt, denn das ist bei diesem Schuh wirklich nicht viel: Die Passform. Gewohnt Asics-typisch vom Obermaterial: reinschlüpfen, zubinden – passt perfekt. So kenne ich das von Asics-Modellen, ob Gel-Kayano oder Geld-DS Trainer.

Super weich in die Vorwärtsbewegung

Aber dann kommt’s: Was ich auf den ersten Metern erfahre, überrascht mich vollkommen. Der Aufsatz des Fußes ist super weich gedämpft. Aber man hat kaum Zeit, dies Gefühl zu realisieren, denn der Fuß wird automatisch in die Vorwärtsbewegung gerollt, so wie bei keinem anderen Schuh, den ich bislang gelaufen bin. Mein erster Eindruck ist, dass – obwohl ich sowieso Mittelfußaufsetzer bin – automatisch auf dem Mittelfuß landen möchte.

Extrem starke Dämpfung des Aufpralls

Die Sohle komprimiert dabei so stark, dass der Aufprallschock extrem stark abgefedert wird – ohne dass es sich zu weich anfühlt. – Das Laufgefühl erinnert mich vom Prinzip her an andere Modelle, die eine ähnlich starke „Rocker“-Konstruktion aufweisen, also eine nach vorne aufgebogene Sohlenkonstruktion, wie bei anderen maximal gedämpften Schuhen, ob Hoka-Modelle, Adidas Ultraboost, New Balance Freshfoam-Modelle (z.B. 1080) oder wie früher bei MBT-Schuhen. Allerdings scheint mir beim MetaRide die Konstruktion noch extremer.

Macht der MetaRide schneller?

Mein Eindruck nach den ersten zehn Kilometern: Ich habe subjektiv den Eindruck, dass ich eine kürzere Bodenkontaktzeit habe. Gleichzeitig laufe ich gefühlt (nach GPS-Uhr) schneller als ich es mit einem normalen Dämpfungsschuh, wie etwa dem Gel-Nimbus von Asics, laufen würde. Meine Schrittzahl pro Minute bleibt (laut Uhr) allerdings ähnlich. Macht der Schuh schneller? Ich bin gespannt auf die nächsten Läufe und die nächsten Tests. Ich merke, dass sich der Schuh anders anfühlt, anders läuft: er bietet eine neue Komfort-Dimension und ein völlig neues Abrollgefühl. Für mich ist das der Start in ein neues Asics-Zeitalter.

Asics Metaride
Kategorie: Neutralschuh / Dämpfungsschuh
Gewicht: 252g (Damen US 7) / 317g (Herren US 9)
UVP: 250 €

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