Lightweight-Trainer
Saucony Kinvara 14 im Test

Der Saucony Kinvara ist ein Klassiker unter den Lightweight-Trainern. Wie sich die 14. Version schlägt, verraten wir in unserem Testbericht.
Saucony Kinvara 14
Foto: Hersteller

Hier kaufen: Frauenversion und Männerversion (UVP: 139,90 Euro)

Der Kinvara ist eine Legende unter den Lightweight-Trainern. Bekannt dafür, sowohl leicht und flexibel zu sein, gleichzeitig aber auch eine angenehme Dämpfung mitzubringen. Ob dieses Versprechen auch vom neuesten Kinvara-Modell gehalten wird? In diesem Testbericht verraten wir es.

Mittelsohle und Laufverhalten

Genau wie beim Vorgänger-Modell beträgt die Sprengung beim Kinvara erneut vier Millimeter. Im Fersenbereich steht man auf 31 Millimetern des PWRRUN-Dämpfungsschaums, im Bereich der Zehen sind es 27 Millimeter. Womit wir auch direkt beim ersten Unterschied zum Vorgänger wären: Dem jüngsten Kinvara hat Saucony eine etwas dickere Dämpfungsschicht gegönnt. Die macht sich auch beim Laufen bemerkbar. „Der Kinvara 14 läuft sich noch etwas weicher als die vorige Variante“, so eine Testerin.

Laufmarke Saucony

Gleichzeitig wird der Schuh aber ganz und gar seinem Ruf als Leichtgewicht gerecht. Mit 200 Gramm in der Männer-Mustergröße sowie 175 Gramm in der Frauen-Mustergröße ist der Kinvara weiter ein echtes Leichtgewicht und verbindet perfekt Dämpfungskomfort mit einem natürlichen Laufgefühl – ja, das mag paradox klingen, aber genau das schafft dieser Laufschuh.

Obermaterial und Passform

Saucony Kinvara 14
Hersteller
Das Obermaterial ist geprägt von netzartigem Mesh-Material und dadurch federleicht. An den richtigen Stellen sind aber komfortable Polsterelemente angebracht.

Das Obermaterial hat ein Fresh-Up erhalten und kommt nun als etwas groberes Netz daher, das jedoch völlig leicht ist. Direkt daran anknüpfend ist die Schuh-Zunge angebracht, welche den oberen Fuß einem komplett umschlingt. Hier ist eine dünne Polsterschicht angebracht, die trotz aller Leichtigkeit für Komfort in Sachen Obermaterial sorgt. Polsterung gibt es auch um den Knöchelbereich herum. Hier ist einerseits innenliegend eine Schaumstoffschicht eingesetzt, andererseits sorgen von außen sichtbare Wildleder-Elemente für guten Halt an der Ferse. Gut zu wissen: Der Saucony Kinvara ist traditionell ein schmal geschnittener Laufschuh. Obwohl man natürlich dank der klassischen Schnürung noch etwas Anpassungsmöglichkeiten hat, ist der Schuh definitiv nichts für breite Füße.

Wie auch schon beim Kinvara 13 sind Mittel und Außensohle quasi eins, lediglich an zwei Punkten der Schuh-Unterseite gibt es eine Gummierung. Die Rutschfestigkeit auf nassem Asphalt ist erstaunlich gut – wahrscheinlich trägt dazu auch die Wellenform bei, in die sich der Mittelsohlenschaum auf der Schuh-Unterseite verwandelt. Hier bleiben leicht mal kleinere Steinchen hängen, allerdings beeinträchtigte das beim Laufen nicht.

Saucony Kinvara 14
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Die Außensohle des Saucony Kinvara ist sehr reduziert: Es gibt zwei kleine Hartgummi-Elemente, ansonsten verjüngt sich die Mittelsohle nach außen hin wellenartig und wird zur Außensohle.

Fazit zum Saucony Kinvara 14

Mehr denn je ist Sauconys Kinvara der Allround-Schuh für gemütlichere Läufe, flottere Einheiten oder sogar den Wettkampf – vorausgesetzt, Sie benötigen keinen stabilisierenden Laufschuh. Für eher schwere Läuferinnen und Läufer würden wir diesen Schuh nicht zum Joggen empfehlen. Alle anderen sollten sich unbedingt an dieser geglückten Umsetzung des Paradoxons von komfortabler Dämpfung und einem natürlichen Laufgefühl erfreuen.

Saucony Kinvara 14 in Zahlen

  • Kategorie: Neutralschuh/Lightweight-Trainer
  • Sprengung: 4 Millimeter (31 Millimeter Höhe an der Ferse / 27 Millimeter Höhe im Zehenbereich)
  • Gewicht: 200 Gramm Männer US 9, 175 Gramm Frauen US 8
  • UVP: 139,90 Euro

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Die aktuelle Ausgabe
10 / 2023

Erscheinungsdatum 19.09.2023