Olympia 2021
Olympische Spiele in Tokio
Athletics - Olympics: Day 7 Getty Images AsiaPac

Olympia 2021: Halbfinal-Aus für Trost

Tokio 2021 Katharina Trost ohne Chance auf 800-m-Finale

Nach der Qualifikation für das Halbfinale war für Katharina Trost dort als Achte ihres Rennens mit 2:02,14 Minuten Schluss.

Die US-Amerikanerin Athing Mu geht als große Favoritin in das 800-m-Finale bei den Olympischen Spielen, das am Dienstag stattfindet. Bei den drei Halbfinalrennen erzielte die erst 19-Jährige die schnellste Zeit und hinterließ den stärksten Eindruck. Während alle drei britischen 800-m-Läuferinnen in Tokio das Finale erreichten, hatte Katharina Trost in ihrem Halbfinalrennen keine Chance auf das Weiterkommen. Bei den Männern erzielte der Kenianer Ferguson Rotich in den 800-m-Vorläufen mit 1:43,75 Minuten eine beachtliche Zeit.

19-jährige US-Amerikanerin geht als Favoritin ins 800-m-Finale

Locker und ohne Probleme gewann Athing Mu ihr Halbfinalrennen in 1:58,07 Minuten. Die US-Amerikanerin scheint auf dem Weg zu sein zur Goldmedaille. Hinter ihr belegten die Äthiopierin Habitam Alemu (1:58,40) und Alexandra Bell (Großbritannien/1:58,83) die nächsten Plätze und qualifizierten sich ebenfalls für das Finale. Den ersten der drei Läufe hatte Natoya Goule (Jamaika) in 1:59,57 vor Jemma Reekie (Großbritannien/1:59,77) gewonnen.

„Auf den letzten 150 Metern ging einfach gar nichts mehr“

Im dritten Halbfinalrennen setzte sich Keely Hodgkinson nach einem taktisch eindrucksvollen Rennen mit einem starken Schlusssprint in 1:59,12 Minuten durch. Noch 200 Meter vor dem Ziel lief die Britin dabei an sechster Stelle neben Katharina Trost (LG Stadtwerke München), die sogar kräftesparend auf der Innenbahn rannte. Doch während die Britin deutlich zulegen konnte, ging bei der Münchnerin nichts mehr. Als Achte lief Katharina Trost schließlich in 2:02,14 ins Ziel. Das Erreichen des Finales war von vornherein nicht realistisch, doch mit ihrer Leistung in diesem Halbfinale war Katharina Trost selbst nicht zufrieden. „Ich habe mir echt viel vorgenommen. Ich war auch sehr motiviert, die Spannung war da. Und ich habe mich eigentlich gut gefühlt am Anfang, auch in die zweite Runde hinein. Ich dachte, da geht noch was. Ich habe versucht nicht so lange Wege zu gehen, nicht außen zu laufen – ich kann es mir auch nicht erklären, woran es lag, aber auf den letzten 150 Metern ging einfach gar nichts mehr“, sagte sie.

Lediglich ein weiterer Lauf-Wettbewerb stand an diesem Tag auf dem Programm bei den Olympischen Spielen. In den 800-m-Vorläufen gab es gleich im ersten Rennen unerwartet schnelle Zeiten. Hier gewann der Kenianer Ferguson Rotich, der zu den Favoriten zählt, mit 1:43,75 Minuten. Der zweitplatzierte Australier Peter Bol stellte mit 1:44,13 einen Kontinentalrekord auf, und der Brite Elliot Giles, der zu den Medaillenkandidaten zählt, lief als Dritter 1:44,49. Nijel Amos (Botswana) und Emmanuel Korir (Kenia), die beide ebenfalls zu den Sieg-Kandidaten gehören, gewannen ihre Vorläufe in 1:45,04 beziehungsweise 1:45,33 Minuten. Deutsche Läufer waren über 800 m in Tokio nicht am Start.

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