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Laufen im Winter
Handschuhe fürs Laufen im Test 2021 Hersteller

Laufhandschuhe für den Winter im Test

Laufhandschuhe im Test Handschuhe zum Laufen

Gute Laufhandschuhe müssen wärmen und trotzdem den Schweiß der Hände nach außen transportieren. Wir haben aktuelle Modelle getestet.

Es ist kalt, aber Sie wollen trotzdem laufen? Da hilft nur eins: die richtigen Klamotten. Auch Laufhandschuhe gehören zu einem sportlichen Winteroutfit dazu. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Darauf sollten Sie beim Kauf von Laufhandschuhen achten

  • Wärme: Besonders die Hände kühlen bei tiefen Temperaturen schnell aus. So wird aus einem gemütlichen Lauf eine kleine Qual. Die richtigen Handschuhe spenden genug Wärme und beugen einer verkrampften Fausthaltung vor.
  • Atmungsaktivität: Da die Hände beim Laufen viel Feuchtigkeit abgeben, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Handschuhe atmungsaktiv sind und die Feuchtigkeit gut nach außen transportiert wird. Nur so können Sie vermeiden, unter den Handschuhen klitschnasse Hände zu bekommen.
  • Sicherheit im Dunkeln: Wenn Sie häufiger im Dunkeln im Straßenverkehr laufen, eignen sich Handschuhe in grellen Farben oder mit reflektierenden Elementen gut. So können Autofahrer Sie besser und früher erkennen.
  • Wasserfestigkeit: Ihre Handschuhe müssen nicht zwangsweise wasserdicht sein, aber es ist ein großer Vorteil, wenn Sie auch dem Regen trotzen können. Nasse Hände kühlen beim Laufen besonders schnell aus.

Aktuelle Handschuhe-Modelle im Test

Pro Touch Herren Handschuhe Maddoc

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Hier bestellen: Pro Touch Maddoc

Pro Touch ist die Eigenmarke vom Sportshop Intersport. Mit 14,99 Euro sind diese warmen Handschuhe für einen verhältnismäßig günstigen Preis zu haben. Das von uns getestete Modell Maddoc gibt es nur in einer Männerversion, die kleinen Größen passen aber auch unseren Testerinnen wunderbar. Die Handschuhe haben eine mittlere Dicke und überzeugen vor allem durch ihr flauschiges Inneres. Sowohl am breiten Schaft als auch an den Handflächen trägt sich der aufgeraute Polyester-Elastan-Mix sehr angenehm. „Beim Laufen habe ich sie meist nach der Hälfte des Laufes ausgezogen, weil meine Hände warm genug waren“, erzählt eine Testerin. „Aber auch im Alltag oder beim Fahrradfahren funktionieren die schlichten schwarzen Handschuhe hervorragend.“ Gut: An allen zehn Fingern gibt es Flächen, mit denen Touchscreens bedient werden können. Preis-Leistungs-Empfehlung für kalte Tage.

Größen: XS-XL
Material: 86% Polyester, 14% Elasthan
UVP: 15 Euro

CEP Winter Run Gloves

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Diese Handschuhe sind aus einem schön weichen Material gefertigt, das soft auf der Haut aufliegt. Durch die leicht angeraute Innenseite bescheinigte eine Testerin ein „besonders angenehmes“ Tragegefühl. Dazu tragen auch die Bündchen bei, die doppellagig konstruiert sind und somit besonders weich daherkommen. In puncto Isolationsleistung überzeugten die Winter Run Gloves von CEP ebenfalls – auch bei Temperaturen um null Grad. Praktisch ist die Clip-Konstruktion, mit der man die Handschuhe miteinander verbinden kann, wenn man sie gerade nicht trägt. Das mindert das Risiko, einen der beiden Handschuhe zu verlieren. Besonders vorteilhaft, während man die Handschuhe trägt, sind dagegen die reflektierenden Elemente, die quer über die Finger hinweg laufen. Sie sind recht breit bemessen und steigern die Sicherheit, insbesondere wenn Sie in der Stadt bzw. im Straßenverkehr unterwegs sind. Fazit: Gute, solide Lauf-Handschuhe für die kalte Jahreszeit zum fairen Preis.

Größen: S-L
Material: 85% Polyester, 15% Elasthan
UVP: 25 Euro

Falke Sport-Handschuhe

Falke Handschuhe Sport
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Die klassischen Fingerhandschuhe von Falke sind eher dünn, halten dank des flauschigen Inneren aber angenehm warm. Auffällig sind die kleinen Details: So sind die Daumenrückseiten, mit denen man gerne mal eine laufende Nase abwischt, sehr weich und somit hautfreundlich. Darüber hinaus verfügen die Handschuhe jeweils über Touchscreen-fähige Elemente an Daumen und Zeigefinger und silikonbeschichtete Handflächen. So können Sie Ihr Smartphone sicher festhalten und Touchscreens von Handy oder Uhr auch mit angezogenen Handschuhen bedienen. Positiv fiel unseren Testern der recht lang Schaft auf, der Kältebrücken zwischen Oberteil und Handschuhen verhindert. Zudem ist er so dehnfähig, dass er bequem über eine Uhr gezogen werden kann.

Größen: S-M, M-L, L-XL
Material: 85% Polyamid, 15 % Elasthan
UVP: 45 Euro

Gore-Tex Infinium™ Stretch Handschuhe

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Die Stretch-Handschuhe von Gorewear sind auffallend dünn und leicht. Sie bestehen aus nur einer einzigen Lage eines festen, leicht gummierten Stretchmaterials, ohne wärmendes Innenfutter oder auch nur eine aufgeraute Innenseite. Der Sinn der Sache: Durch den engen Sitz sollen die Handschuhe ein gutes, ungefiltertes Griffgefühl bieten. Da die Oberfläche des elastischen Stoffs jedoch sehr glatt ist, sind an der Innenseite der drei äußeren Finger rutschfeste Gummierungen aufgebracht. Sie verhindern, dass einem das Smartphone aus der Hand rutscht.

An der Spitze von Daumen und Zeigefinger sind (beim linken wie beim rechten Handschuh) zudem Kontaktflächen zur Touch-Bedienung aufgedampft. Das funktioniert gut. Auch die Winddichtigkeit des Materials überzeugt. Wasserdicht ist es hingegen nicht, bestenfalls leicht wasserabweisend. Und so fragt man sich, wozu man Handschuhe überhaupt braucht, die nicht wärmen und die Hände nicht trocken halten. Durch die hautenge Passform und den Verzicht auf jegliche Art der Isolierung hat man in den ersten Minuten nach dem Anziehen das Gefühl, die Hände würden durch die Handschuhe eher gekühlt als gewärmt. Sobald die Extremitäten durch das Laufen warm werden, dreht sich der Effekt um: Jetzt freut man sich, dass die Handschuhe nicht zu warm sind. Allerdings könnte man in diesem fortgeschrittenen Stadium des Laufs eigentlich auch gut auf Handschuhe verzichten.

Größen: 5-11
Material: 92% Polyester, 8% Elasthan
UVP: 45 Euro

UYN Unisex Waterproof Handschuhe

Uyn Waterproof Handschuhe
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Der in einem Stück gestrickte Handschuh verbirgt eine sehr dehnfähige und wasserdichte Membran. Diese verhindert zuverlässig, dass Feuchtigkeit und Wind bis zur Haut durchdringt, wodurch das recht dünne Material zuverlässig warm hält. Umgekehrt lässt sie, obwohl UYN es verspricht, dann doch nicht viel Feuchtigkeit entweichen – so bekommt man auch bei eisigen Temperaturen schwitzige Finger. Durch die Membran ist der Handschuh zudem etwas fester und enger. Das Außenmaterial ist nicht sehr weich – wer sich ein paar Mal mit dem Handrücken die Nase abwischt, wird das sicherlich spüren. In die Spitzen von Daumen und Zeigefinger ist ein leitendes Garn integriert, sodass mit diesen Touchscreens bedient werden können. Etwas weniger Halt als gewöhnliche Silikonelemente bieten allerdings die eigentlich rutschhemmenden „Grip-Einsätze“ auf der Innen- und Außenseite der Handschuhe.

Größen: S, M, L, XL
Material: 53 % Polyamid, 34 % Polyacryl, 9 % Polyester, 2 % Elasthan, 2 % Elastodien
UVP: 79 Euro

Saysky Blaze Gloves

Saysky Blaze Gloves
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Dieses Modell ist dank eines auf dem Handrücken verstaubaren Überziehers halb Fäustling, halb Fingerhandschuh. Der wind- und wasserabweisende Überzieher – der übrigens ein lichtreflektierendes Design hat – umschließt dabei alle vier Finger und schützt, wenn man möchte, auch noch den Daumen. Somit ist der Handschuh, obwohl er eher dünn und innen kaum isoliert ist, eine variable Wahl, da er je nach Temperatur und Wetter blitzschnell angepasst werden kann.

Smart: Neben Touchscreen-fähigen Enden an Zeigefinger und Daumen, verfügen beide Daumen über kleine Schlitze, durch die die Daumenspitze geschoben werden kann – ideal, um das Smartphone mittels Fingerabdrucks zu entsperren und zu bedienen. Für sicheren Halt sorgt ein feines Sternen-Silikonmuster, das die gesamte Handinnenfläche und die Finger bedeckt.

Größen: S-M, M-L
Material: 74% Recyceltes Polyester, 26% Elasthan
UVP: 39 Euro

Woolpower Wrist Gaiter 200

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Hier bestellen: Woolpower Wrist Gaiter 200

Die Wrist Gaiter von Woolpower sind zwar keine Handschuhe, sollen aber in diesem Test nicht fehlen. Die Strickstuplen aus einer Merinowollmischung reichen bis über das Handgelenk und haben ein Daumenloch. Dank Frottee-Schlingen auf der Innenseite tragen sie sich flauschig weich und warm. Die Handgelenkswärmer sind beim Laufen eine sehr gute Alternative zu Handschuhen, da man sie während eines Laufs wunderbar flexibel an das aktuelle Wärmebedürfnis anpassen lassen. Beim Loslaufen zieht man sie bis über die Finger, bei lockerem Tempo reicht die übliche Position über Handteller und Handgelenk. Und wenn’s bei zügigem Tempo oder Steigungen mal warm wird, schiebt man sie einfach übers Handgelenk nach oben. Das schwedische Unternehmen Woolpower verwendet bei diesen Stulpen wie bei allen anderen Produkten nur Mulesing-freie Merinowolle, erhältlich sind sie in sieben eher gedeckten Farben.

Größe: Einheitsgröße
Material: 60% Merinowolle, 25% Polyester, 15% Polyamid
UVP: 29 Euro

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