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Swissalpine Davos

Blockstarts, weniger Distanzen Trotz Corona: Der Swissalpine 2020 findet statt

Der Swissalpine 2020 in Davos findet statt. Der K68 am 25. Juli und der K43 am 26. Juli werden in gestaffelten Blöcken gestartet, die Durchführung des K23 und des K10 befinden sich noch in der Abklärung.

Der Swissalpine, der jährlich am letzten Juli-Wochenende stattfindet, kann unter Einhaltung von COVID19-Maßnahmen auch dieses Jahr mit Einschränkungen durchgeführt werden. Die Königdisziplin des Swissalpine ist der K68. Er führt über vier Pässe, den Panoramatrail und durch acht Täler mit Start und Ziel in Davos. Auf den knapp 68 Kilometern gilt es 2.606 Höhenmeter zu überwinden.

An zwei Tagen und mit Blockstarts

Das Wettkampfangebot beim diesjährigen Swissalpine wird reduziert und auf zwei Tage verteilt. Vorerst finden am Samstag, den 25. Juli der K68 und am Sonntag, den 26. Juli der K43 statt. Die weiteren Kategorien (K23, K10) befinden sich noch in Abklärung. Um die behördlich verordnete Personenhöchstzahl im Davoser Sportstadion zu gewähren, erfolgt der Start in mehreren Blöcken. Bei der Anmeldung muss jeder Teilnehmer seine ungefähr zu erwartende Laufzeit vermerken, damit die Startblöcke nach Leistungsklassen eingeteilt werden können. Das Organisationskomitee (OK) geht davon aus, dass bis zur Durchführung des Swissalpine die Landesgrenzen innerhalb des ganzen Schengenraums wieder offen sein werden und folglich aus all diesen Nationen Läufer in Davos antreten können.

Das Schutzkonzept liegt vor

Grundvoraussetzung für den Swissalpine ist ein Schutzkonzept zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Ein solches hat Swiss Runners – die Vereinigung der grössten Laufveranstaltungen der Schweiz in Zusammenarbeit mit Swiss Athletics – für Laufveranstaltungen ausgearbeitet. Durch das Konzept soll die Nachverfolgung möglicher Infektionsketten sichergestellt, sowie die Solidarität und Selbstverantwortung aller Akteure animiert werden.

Die finale Entscheidung

„Mit kreativen Ansätzen, Mut, Flexibilität, aber auch der notwendigen Vorsicht möchten wir trotz situationsbedingter Einschränkungen ein einmaliges und unvergessliches Lauf-Erlebnis bieten. Uns ist bewusst, dass wir alle einen speziellen Swissalpine erleben werden und wir auf viele – sonst selbstverständliche und oft auch eine Veranstaltung ausmachende Dinge – verzichten müssen. Dennoch möchten wir den Sportlern die Möglichkeit bieten sich auf den Swissalpine-Trails zu messen und ein Stück Normalität wieder einkehren zu lassen. Da die COVID-19 Richtlinien und Lockerungen immer noch angepasst werden, müssen wir uns auch die nächsten Wochen bezüglich der anderen Distanzen noch flexibel halten und Abklärungen treffen. “, erläutert OK-Chef Andrea Tuffli.

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