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Laufmarke 361°
361° Meraki 3 Hersteller

Laufschuhtest 361° Meraki 3 im Test

Leicht, erstaunlich gut gedämpft und fast bei jedem Tempo und jeder Streckenlänge einsetzbar – der neue Meraki ist ein Universalschuh.

Den Ursprung der Marke 361° muss man eingefleischten Lauffreaks eigentlich nicht mehr erklären. Der Sportartikel-Hersteller aus China hat sich auch hierzulande mit seinen Laufschuhmodellen inzwischen etabliert. Der Meraki war vor zwei Jahren der erste echte Neutralschuh der Marke und fand sofort einen großen Widerhall in der Laufszene. Das neueste Modell – und das darf man ohne Umschweife sagen – ist sogar noch besser geworden als seine Vorgänger.

Der Meraki 3 im Video
2:26 Min.

Sehr gelungene Passform für schmalere Füße

Schlüpft man in den Meraki 3 hinein, dann fällt einem sofort die absolut bequeme Passform auf. Dafür sorgen der anschmiegsame Schaft, aber vor allem die extrem gut gepolsterte Zunge und der weich gearbeitete Fersenkragen. Die Passform scheint allerdings eher auf schmalere Füße zugeschnitten zu sein – merkten die Testläufer an.

Reaktive Dämpfung auf allen Streckenlängen

361° Meraki 3
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Das Obermaterial aus Mesh passt besonders gut an schmale Füße.

Im Laufschritt machen sich das geringe Gewicht (unter 300 Gramm bei US-Größe 10) und die ansprechende Dämpfung sofort bemerkbar. Das neue Zwischensohlenmaterial namens „Qu!ckfoam“ (nein, das ist kein Schreibfehler, das Ausrufezeichen gehört dahin) bindet weiches EVA-Material in festere, sehr haltbare Polyurethan-Kapseln, was für eine sehr reaktive Dämpfung sorgt, die vermutlich auch sehr langlebig ist (für einen Dauertest haben wir den Schuh aber noch nicht lange genug getestet).

Auch bei längeren Strecken bleibt das ausgewogene Dämpfungsverhalten nachhaltig spürbar und wurde – speziell auf festem Untergrund – von allen Testern als extrem angenehm beschrieben.

Spürbare Dynamik dank Carbonplatte

361° Meraki 3
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Eine von drei Frauen-Farbvarianten.

Ein interessantes Zwischensohlendetail ist eine Carbonplatte ("Qu!ckSpine"). Damit passt der Meraki voll in den Trend, machen doch viele Mitbewerber gerade mit Carbonplatten und ihren Funktionalitäten Wirbel. Auch hier sorgt das Carbonelement für eine spürbare Dynamik im Abrollverhalten, meinten unisono alle Testläufer.

Ein Schuh für fast alle Lauftempi

Noch mehr als die Beschleunigung des Laufschrittes liegt der Zweck der Carbonplatte im Meraki aber in der Unterstützung des Abrollvorganges an sich. Im Laufverhalten ist der Meraki im Mittelfuß also eher fest und nur im Vorfußbereich richtig flexibel. Deshalb ist er auch kein Schuh für die superschnellen Einheiten, sonst aber für alle Lauftempi geeignet.

Passend zum Anspruch des Schuhs bietet er übrigens eine 9-mm-Sprengung. Mehr sollte bei einem Neutralschuh mit den genannten Zwischensohleneigenschaften nicht sein, weniger muss es nicht sein.

Fazit: Top-Allrounder für vielseitigen Einsatz

Der Meraki 3 ist ein extrem vielseitig einsetzbarer Laufschuh für Läufer ohne Fußfehlstellungen, also mit so genannten „Normalfüßen“. Er läuft sich bei höheren Tempi ebenso gut, wie bei ruhigen Tempi, funktioniert auf fünf Kilometer wie auf Marathon, auf Straße wie Naturwegen. Ein Top-Allrounder, der sich mit den besten Neutralschuhen der Mitbewerber problemlos messen kann.

Der Meraki 3 in Zahlen

Kategorie: Neutralschuh / Dämpfungsschuh
Gewicht: 290 g (Herren) / 240 g (Damen)
Sprengung: 9 mm
UVP: 139,99 Euro

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