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Reebok

Sportmarke Reebok

Gründung und erste Erfolge

1895 gründete der britische Läufer Joseph William Foster in Bolton (Großbritannien) das Familienunternehmen „J. W. Foster and Sons Incorporated“, da er fünf Jahre zuvor seine Laufschuhe betrachtet hatte und sich dachte, dass noch viel mehr Potential in der Laufschuhwelt steckte. Fosters Betrieb war bekannt dafür, als erster Spikes in Laufschuhen zu verwenden, um so für einen besseren Halt zu sorgen. Auch die ersten Damenlaufschuhe haben wir dem Familienbetrieb zu verdanken.

Das Unternehmen fokussierte sich vorerst nur auf den Profisport und stattete 1924 die Athleten der Olympischen Sommerspiele in Paris aus. Dabei trugen die beiden britischen Läufer Eric Liddell und Harold Abrahams die Schuhe von „J. W. Foster and Sons Incorporated“. Beide gewannen ihre Wettkämpfe, wodurch die Marke erstmals national Beachtung fand.

Warum Reebok? Die Namensgebung

Da der Name der Marke sehr ausdruckslos war, versuchten später zwei Enkel des Gründers einen neuen Namen zu finden. Sie wurden fündig, als ihnen in einem südafrikanischen Wörterbuch (welches der Mitgründer Joseph Foster bei einem Jugendlauf über 70 Meter gewann) das Wort „Rhebok“ ins Auge stach. Das Wort bezeichnet eine besondere Antilopenart und gefiel Fosters Enkeln so gut, dass das Unternehmen 1958 in „Reebok“ umbenannt wurde.

Der große Erfolg in den USA

Reebok war seit den Olympischen Spielen eine bekannte Marke in Großbritannien. Doch die Firma wollte auch den weltweiten Markt erklimmen und Menschen überall auf der Welt mit ihren Schuhen begeistern. Dies gelang im Jahr 1979, als der Besitzer eines Outdoor- und Sportvertriebs für Campingartikel in den USA auf die Schuhe von Reebok aufmerksam wurde. Dieser Mann, Paul Fireman, erwarb die Vertriebsrechte für den nordamerikanischen Raum und gründete kurze Zeit später die Tochterfirma „Reebok USA Ltd“, die Anfang der 80er-Jahre drei Ausführungen von Reebok-Schuhen auf den US-Markt brachte.

Hersteller

Diese kosteten 60 US-Dollar und waren damit damals die teuersten Laufschuhe. Trotz des hohen Preises machte Reebok erheblichen Umsatz und hatte am Ende des Jahres einen Jahresumsatz von 1,5 Millionen Dollar. Mit der Veröffentlichung einer Sportschuh-Kollektion nur für Frauen im Jahr 1982, stieg der Jahresumsatz im Jahr darauf auf 13 Millionen US-Dollar. Damit hatte Reebok seine Erfolgsgeschichte fortgesetzt.

Die Krise und der heutige Standpunkt

Als Nike in den 90er- und 2000er-Jahren der Marktführer in Sachen Sportbekleidung wurde und Reebok auch den Kampf um Platz zwei gegen Adidas verlor, kaufte Adidas Reebok im Jahr 2005 auf, um in Zukunft gemeinsam gegen den Rivalen Nike vorzugehen. Bis 2012 stattete Reebok den 1. FC Köln aus, fixierte sich dann aber mehr auf den Fitnessbereich. Heute ist Reebok der Hauptsponsor von „Spartan Race“, einem Extrem-Hindernislauf und gilt als Weltmarktführer der Eishockeyausrüstung, stellt aber auch ein umfangreiches Produktportfolio an Laufschuhen und -bekleidung her.

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