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Die schönsten Laufstrecken

Urban Trails

Urban Trails sind überall zu finden. Wir haben insgesamt 30 Routen-Vorschläge in sechs deutschen Regionen für Sie.

Trails gibt es nicht nur Gebirgen oder der wilden Natur fernab der Zivilisation. Der wechselnde Untergrund und die unrhythmische Laufweise bringen viel Abwechslung in den manchmal monotone Lauf-Alltag. Die Muskulatur wird dadurch ausgeglichener belastet und ein sicherer Tritt geschult. Diese Vorteile können sich Läufer auch in der Umgebung großer Städte sichern.

Großstadttrails sind Stresskiller. Sie sind einerseits die einfachste Möglichkeit, sich schnell aus der urbanen Lärmkulisse und Hektik wegzubeamen, und andererseits der leichteste Weg, sich auch im Lauftraining mal von allen Vorgaben frei zu machen und den Laufspaß in den Vordergrund zu stellen. Wir haben für Sie jeweils fünf Vorschläge in und um München, das Ruhrgebiet, Hamburg, Berlin, Frankfurt sowie Dresden und Leipzig.

Urban Trails in München

München bietet weit mehr als den Englischen Garten. In diesen fünf Revieren können Sie abseits befestigter und ausgetretener Wege Kilometer sammeln.

Olympiapark - Schwabing

Trailrunning im Münchner Olympiapark? Ja doch! Die Trampelpfade sind meist den Mountainbikern – oder besser: Freeridern – zu verdanken, die die Hänge des Olympiaberges bergab holzen. Läufer nehmen die Trails na­türlich nicht bergab, sondern bergauf und bekommen so ein ordentliches Bergtraining dazu. Der Olympiaberg ist 50 Meter hoch: Wer also zehnmal rauf und runter läuft, kann stolz auf sich sein – und anschließend im kleinen Biergarten Olympia-Alm an der großen Wiese ein Radler auf die „Bergradler“ trinken. Am besten startet man an der Ackermannstraße, nimmt dort bereits den ersten Trail in Richtung Norden auf den Vorhügel, wieder runter, und dann Attacke auf den großen Berg – steiler von Westen, weniger steil von Osten. Immer inklusive: der grandiose Blick vom Gipfel über die Stadt und (bei klarer Sicht) die gesamte Alpenkette.

Alter Nordfriedhof - Maxvorstadt

Nun gut, anfangs kommt es einem schon komisch vor, zwischen Gräbern seine Laufrunden zu drehen. Aber der – wie der Name schon sagt – „Alte“ Nordfriedhof am Josephsplatz ist längst nicht mehr in Betrieb, das letzte Begräbnis erfolgte 1944. Heute verfallen Gräber und Engelsstatuen, werden von Efeu umrankt und von Bäumen überschattet, und die Ruhestätte verdient inzwischen eher den Namen „Parkanlage“. Auf den Grasflächen sonnen sich Studenten in der Mittagspause, ältere Herrschaften sitzen ­Zeitung lesend auf den Bänken, Mütter kuscheln mit ihren Babys auf der Picknickdecke, und täglich nutzen zahlreiche Läufer das herrlich ruhige, romantische Ambiente als Trainingsrevier.

Riesig ist der Park nicht – eine Runde entlang der Friedhofsmauer ergibt 800 Meter –, doch die Variationsmöglichkeiten sind zahlreich: die große Runde außenrum, im Kreuz über die Mittelwege oder kleine Abschneider auf den schmalen Pfaden, die die Quadrate diagonal durchqueren. Und: Selbst auf der 50. Runde staunt man immer noch über gerade entdeckte ­verwitterte Statuen, amüsiert man sich über neue Namen und herrlich antiquierte Berufsbezeichnungen oder stößt plötzlich auf Berühmtheiten wie den Politiker und Diplomaten Max von Montgelas, den Schriftsteller Hermann Lingg oder Carl von Thieme, den Gründer der Münchner Rück- und Allianzversicherung.

Perlacher Forst - Harlaching

Der Perlacher Forst ist ein Paradies für Läufer. In diesem 13,4 Quadratkilometer großen Waldgebiet könnte man den ganzen Tag lang trainieren, ohne auch nur einen Weg doppelt zu nehmen. Wildschweine gibt es entgegen anderslautenden Gerüchten keine – Hunde dafür umso mehr, aber „die tun ja nix“. Am besten startet man am Säbener Platz und folgt dem Wegweiser zum Perlacher Mugl. ­Neben dem breiten Weg, auf dem die Radfahrer vorbeikurbeln, führt ein Trampelpfad durch den Wald. Wer experimentierfreudig ist, gute Orientierung hat und sich durch gelegentliche Sackgassen nicht die Laune verderben lässt, kann nach Lust und Laune auf kleinen Pfaden in den Wald abbiegen, über Wurzeln hüpfen und sich überraschen lassen. Zum Perlacher Mugl (Mugl heißt Hügel) führen Trails aus allen Himmelsrichtungen hinauf. Oben wartet ein schöner Grund zur Pause: Eine Panoramatafel benennt die charakteristischsten Bergzacken des Alpenhauptkamms, die über die Baumwipfel ragen.

Isartrails Großhesselohe - Grünwald

Im Münchner Süden kann man wunderbar idyllisch durchs dichte Grün an der Isar entlanglaufen – vom Tierpark in ­Thalkirchen immer weiter nach Süden, also raus aus der Stadt. Ideal für Läufer ist die Runde zwischen Großhesseloher Eisenbahnbrücke und Grünwalder Brücke – mal links, mal rechts der Isar. Hier kann man entweder am Hochufer laufen und auf den Fluss und das Getümmel am Kanalweg hinunterblicken oder die Trails an den Hängen und unten am Wasser nehmen. Oder man pendelt immer hübsch hin und her und sammelt dabei etliche Höhenmeter. Matsch, Pfützen, Wurzeln – hier ist alles dabei.

Kleine, einsame Trails schlängeln sich durch das Grün links und rechts der Isar, manchmal nur wenige Meter neben dem Hauptweg, auf dem sich am Wochenende zahllose Mountainbiker tummeln. Darum sind die sogenannten Isartrails für Läufer ein herrliches Revier. Und die Strecken lassen sich endlos ­erweitern, zum Beispiel auf der linken Isarseite bis zum Kloster Schäftlarn. Plötzlich tönt Blasmusik mitten im einsamen Isartal: Ein Floß mit Blaskapelle an Bord fährt vorbei! Von Schäftlarn geht es dann mit der S-Bahn zurück in die Stadt.

Nymphenburger Schlosspark - Nymphenburg

Beim Wort „Schlosspark“ denkt jeder an fein säuberlich abgetrennte Blumenbeete und akkurat geschnittene ­Hecken, an breite Kieswege neben „Betreten verboten“-Rasenflächen, an plätschernde Springbrunnen und an Touristen, die aus Bussen sprudeln. Klar, das alles gibt es im Park von Schloss Nymphenburg (im 17. Jahrhundert als Sommerresidenz des ­Kurfürstenpaares Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen erbaut) auch – übrigens eines der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke Deutschlands. Aber es gibt noch viel mehr: zum Beispiel viel Platz.

180 Hektar ist die Parkanlage groß, und wer sie im Laufschritt erkundet, kann das Getümmel schnell hinter sich lassen und im hinteren Teil ungemähte ­Wiesen und schöne Waldstücke durchlaufen, im Zickzack schma­len Wegen folgen und kleine Kanäle und einen Seerosenteich entdecken. Ein Trail führt an der Schlossmauer entlang – und ­irgendwann poppt man aus dem grünen, einsamen Idyll wieder in die Parkzivilisation und genießt die Blicke der ­Touristen, die einem sagen: „Haben die es gut, die Münchner, können täglich in so einem wunderschönen Ambiente ihren Sport ausüben, wo wir nur im Urlaub hinkommen.“

Urban Trails im Ruhrgebiet

Ja, man kann auch zwischen Duisburg und Dortmund für den Transalpine-Run oder den Rennsteig trainieren. Denn an den Südrändern des Reviers warten ruppige, anspruchsvolle und schöne Trails auf alle Läufer, die die Natur lieben und keine Angst vor Höhenmetern haben. Die abwechslungsreichen und profilierten Strecken im Süden des Ruhrgebiets bieten sich geradezu zum Laufen an.

Kaiserstieg am Hengsteysee

Am Rande des Ardeygebirges, oberhalb des Hengsteysees, wartet ein echter Brocken: der Kaiserhang. Wer im Ruhrgebiet lebt und für Bergläufe trainieren will, ist hier genau richtig. Früher wurde in den Steinbrüchen des Ardeygebirges der wegen seiner geringen Wasseraufnahme als besonders hochwertig eingestufte Ruhrsandstein abgebaut. Wer als Trailrunner in diesem Gebiet unterwegs ist, baut mit geringer Wasseraufnahme ebenfalls ab. Denn die Anstiege haben es in sich: Auf engstem Raum liegen der niedrigste Punkt auf 116 und der höchste auf 245 Meter über dem Meeresspiegel beieinander. Die technisch anspruchsvollen Pfade vom Ausgangspunkt DLRG-Station am See hinauf Richtung Kaiser-Wilhelm-Denkmal zerschneiden den schroffen Felshang und führen auf der Hochebene vorbei an den Ruinen der Hohensyburg, die im oft aufziehenden Nebel eine gespenstische Kulisse bilden.

Die Trails bieten für ihre stadtnahe Lage abenteuerliche Höhenprofile und großartige Aussichtspunkte Richtung Süden. Direkt am Kaiserhang findet auch der berüchtigte „Fuck den Kaiser“-Marathon statt, der mit seinen je 2.400 Höhenmetern in Auf- und Abstieg zu den härtesten Marathons in Deutschland gehört. Wer oben Kraft tanken möchte, kann auf den schönen Parkwegen nach Bedarf queren und dann wieder in den Hang abtauchen, der zugleich auch ein Teil des internationalen Jakobswegs ist.

Weitmarer Holz

Das Forstgebiet umfasst einen üppigen Laubwald von 80 Hektar Fläche, der als Naherholungsgebiet dient und nicht nur läuferische, sondern mit großen Gehegen für Damwild und Wildschweine auch tierische Attraktionen zu bieten hat. Wie ein Ufo steht die Radarkuppel der Sternwarte ­Bochum ­inmitten dieser grünen Oase, wo 1957 die ersten Signale des legendären Sputnik-Satelliten aufgefangen wurden. Da an der Radarkuppel vorbei nur breite Wege angelegt sind, verlaufen die Umlaufbahnen für Trailrunner zumeist außer Sichtweite. Abseits der beliebten Waldautobahn, eines breiten und bei sonnigem Wetter stark frequentierten Forstwegs, den auch ambitionierte Läufer wie Jan Fitschen zum Training nutzen, gibt es kleine Pfade, deren Zugänge nur schwer zu finden sind. Ein Verlassen ­dieser Pfade ist jedoch nicht zu empfehlen, da im Unterholz kraterähnliche Einbrüche nur darauf lauern, die Läufer zu verschlingen.

Gestartet wird am Waldparkplatz Blankensteiner Straße. Nach knapp 800 Metern über den Waldweg schlägt man links eine Spitzkehre ein und läuft einen kleinen Pfad durchs Unterholz. An dessen Ende geht’s zweimal rechts auf breiteren Wegen abwärts, bevor links ein Stück sandiger Pferdeweg eingeschlagen wird. Dann wartet rechts, parallel zum Waldweg, ein steiniger und wurzeliger Pfad in ein Areal, das reichlich Höhenmeter und anspruchsvolle Trailpassagen bietet, die auch über die andere Seite des Waldwegs verlaufen. Hier können einige Runden gedreht werden, bevor es über den Bliestollen, eine Erinnerung an vergangene Bergbauzeiten, zurück zum Ausgangspunkt geht.

Schulenberger Wald

Ein echtes Kleinod liegt in der einstigen Stahlstadt Hattingen im Süden von Bochum und Essen verborgen: der Schulen­berger Wald. Ein hundert Hektar großes Gebiet, das mit Lehrpfaden zum Baum- und Tierbestand ein beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen ist, die aber weder abseits der breiten Wege noch abends oder am Wochenende anzutreffen sind. Ausgangspunkt für Trailrunner ist der Parkplatz vorm Restaurant „Schulenburg“.

Gestartet wird vom Parkplatz aus gesehen rechts am Restaurant vorbei in den Wald hinein, der neben breiten Waldwegen viele Trampelpfade bietet, deren Zugänge aber ein aufmerksames Auge erfordern. Auf dem Forstweg geht’s erst unterhalb der Burgruine entlang und nach knapp 800 Metern geradeaus auf ein kurzes Stück Trampelpfad. Highlight der immer mal wieder über steile, enge, steinige und wurzelige Trails führenden Strecke ist die „Rinne“, die bei Kilometer 1,5 abwärts führt. Gerade hat man noch den Ausblick über die grünen Wiesen hinüber zu den Masten des Langenberger Senders genossen, da taucht man schon hinab in ein kurzes, technisch anspruchsvolles Teilstück, das höchste Aufmerksamkeit erfordert.

Schellenberger Wald

Essens malerisches Waldidyll liegt zwischen Schloss Schel­lenberg und Ruhrufer, zu dem es leider keinen direkten Zugang gibt. Zierliche Bachläufe und moosige Altholzinseln prägen eine Landschaft, die auf vielen Trampelpfaden mit weichem Waldboden durchquert werden kann. Die Hanglage hinauf zu den Hülsenhainen hält zudem einige Höhenmeter bereit. Da die Untergründe gut zu laufen sind, eignet sich das Gebiet ideal für Trailnovizen.

Gestartet wird etwas oberhalb des Ruhrniveaus an der Ecke Schellenberger und Wuppertaler Straße, wo ein breiter Weg direkt in den Wald führt. Schon nach wenigen hundert Metern geht’s kurz rechts und dann halblinks auf den ersten Trail, dem später in einer Rechtsbiegung gefolgt wird. Dort führt der Weg zunächst durch eine Senke, die nach etwas mehr als einem Kilometer über einen breiten Weg durchquert wird. Von dort geht’s über eine steile, breite Rampe aufwärts. Oben wartet links ein versteckter Einstieg zu einem Pfad, der mit einigen Schlenkern wieder fast bis zum Ausgangspunkt gelaufen werden kann. Beeindruckend ist die Vielfalt an Bäumen und Sträuchern, die man im Ruhrgebiet kaum erwarten würde. Je nach Tageszeit entstehen immer neue, beeindruckende Lichtimpressionen. Viele Erweiterungsoptionen Richtung Stadtwald und Kruppwald bis nach Werden machen Runden bis zu 10 Kilometern möglich.

Baerler Waldsee

Im strukturgewandelten Ruhrgebiet gibt es nur noch wenige schwerindustrielle Sektoren, die an die Zeiten erinnern, als die Region noch der wirtschaftliche Taktgeber der gesamten Re­publik war. Einer dieser Orte liegt im Duisburger Norden. Und aus­gerechnet dort ist eine entzückend sanfte Trail-Oase zu finden. Im Gegensatz zu den grünen Südrändern des Reviers, wo schroffe und kantige Wege den ambitionierten Crossläufer herausfordern, bietet der Waldsee bildschöne Kuscheltrails für Einsteiger.

Rund um den Waldsee kann über viele Trampelpfade auf weichen, lehmigen und sandigen Untergründen zwischen Bäumen und Sträuchern entspannt und variabel gelaufen werden. Es ist eine für das Ruhrgebiet eher untypische Landschaft mit sanftem Gelände ohne ruppige Untergründe. Da der See in einer kleinen Senke liegt, lässt sich die Runde nach Belieben mit quer gelaufenen Abstechern um ein paar Höhenmeter bereichern. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von der Nordseite über den See hinweg auf die grüne Halde Rheinpreußen, wo eine riesige Grubenlampe, das sogenannte Geleucht, als Wahrzeichen thront.

Entsprechend spektakulär gestal­ten sich auch Läufe in der Abenddämmerung, wenn das Geleucht seine ganze Strahlkraft entfaltet. Nach langen Regenfällen ver­wandelt sich die Strecke in eine wunderbar glitschige Matschpiste. Wer’s dreckig liebt, kommt dann voll auf seine Kosten. Gestartet werden kann von verschiedenen Punkten aus, zum Beispiel vom Nikolai-Martynenko-Weg oder vom Parkplatz an der Römerstraße.

Urban Trails in Hamburg

Laufen kann man in dem an Grünflächen reichen Hamburg überall. Echte Trailreviere ohne befestigte Weganteile sind aber selten – hier verraten wir die schönsten fünf.

Wittenbergener Heide/Elbe

Dieses kleine Laufpa­radies oberhalb der Elbe südlich des Stadtteils Rissen lässt sich nicht so einfach erobern: Von der nördlichen Siedlungsgrenze aus ist der Zugang nicht leicht zu finden, und vom Süden muss man erst den steilen Elbhang überwinden. An der Stelle, wo der charakteris­tische Wittenbergener Leuchtturm die Ozeanriesen auf Kurs hält (siehe Bild links), ist der Einstieg noch am leichtesten.

Die Mühe lohnt sich. Sandige und grasbewachsene Naturwege erwarten den Läufer mitten in einer Heidelandschaft, die er zu fast allen Tageszeiten für sich allein hat. Wenn die Herbst­stürme die Bäume entlaubt haben, bieten sich prächtige Pa­norama-Ausblicke auf den Strom und die lang gestreckte Elbinsel Nesssand. Unser Rou­tentipp verbindet die Heidedurchquerung mit den jeweils schönsten Teilstücken des Elbhöhen- und Elbuferwegs zu einer Fünf-Kilometer-Runde, die man gern auch zweimal läuft.

Harburger Berge, Fischbeker Trockental

„Harburger Berge“ nennt sich das große Waldgebiet südlich der Elbe, das sich Hamburg mit Niedersachsen teilt. Nord-Hamburgern ist allenfalls der Wildpark Schwarze Berge als Ausflugsziel für Familien ein Begriff, sonst verirren sie sich selten hierher. Trotzdem hat man den Höhenzug auch von der City aus immer im Blick: Mit bis zu 155 Metern Höhe sind die Harburger Berge die höchste Erhebung weit und breit. Unser neun Kilometer langer Routenvorschlag führt zunächst über die profiliertesten Waldwege, umrundet den Heide­friedhof Neugraben und mündet in die herrlich offene Weite des Fischbeker Trockentals.

Eine liebliche Heidelandschaft verdeckt die Narben der Geschichte: Hier wurde Sand und Kies für Siedlungen in Hamburg abgebaut, 1944 und 1945 auch von 500 tschechischen Jüdinnen aus dem KZ Auschwitz-Birkenau, woran seit 1985 ein Gedenkstein erinnert. Zeitweise übte hier noch die Bundeswehr Panzerfahren und Schießen, seit 2005 wachsen auch über diese Geschichte Heide und Kiefern. Betriebsamkeit herrscht allenfalls an Sommer-Wochenenden: Auf der unbewaldeten Hochfläche der Fischbeker Heide kann man den Segelfliegern des Flugclubs Fischbek zuschauen, die einmal jährlich die Heidelandschaft von Kiefersprösslingen befreien. Der Ausgangspunkt der Strecke ist gut mit der S-Bahn-Linie 3 Richtung Stade oder Buxtehude (Haltestelle Neuwiedenthal) erreichbar.

Heuckenlock, Moorwerder

Wenn Sie hier mit verbundenen Augen ausgesetzt würden, wähnten Sie sich wahrscheinlich mitten im Urwald. Ein schmaler Pfad schlängelt sich zwischen abenteuerlich schief gewachsenen Bäumen, die oft komplett bemoost sind und sich über dem Läufer zu einem lichtdichten Dach schließen. Im Herbst sorgen die Kreuzspinnen für zusätzlichen Grusel, weil sie hier die Zeit haben, quer über den Weg stattliche Netze zu spannen. Hier und da liegt Schiffsgut im Dickicht – Konservendosen, Handschuhe, Messer. „Tatort“-Atmosphäre.

Schon bei mittlerem Hochwasser wird das Naturschutzgebiet Heuckenlock von der Süderelbe überschwemmt, die sich einen Kilometer flussaufwärts von der Norderelbe getrennt hat. Naturschützer beschwärmen diese fünf Autominuten von der Autobahnraststätte Stillhorn entfernte Wildnis als die letzte naturnah erhaltene Süßwasserwattfläche Europas mit einem einzigartigen Tideauenwald. Für Trailläufer ist das Vergnügen leider nur sehr kurz: Der Weg durch das Heuckenlock ist nur zwei Kilometer lang. Für den Weg zurück bietet sich der Moorwerder Deich an, von dem aus man immer Stadt und Hafen im Blick hat.

Klövensteen und Schnaakenmoor

Der an Pinneberg grenzende Forst Klövensteen und das da­rin liegende Naturschutzgebiet Schnaakenmoor bieten Trailfreunden viele attraktive Varianten. Unser Routenvorschlag verbindet die Highlights: grasbewachsene Pfade, morastige Waldwege und schmale Schneisen zwischen dichtem Baumbestand. Während der Forst erst im 19. Jahrhundert angepflanzt wurde, stammt das Moor noch aus Urzeiten, als es Teil eines 100 Kilometer langen Binnendünenzugs mit vielen eingestreuten Mooren war.

Ja, es hat seinen Namen tatsächlich von den Schnaken. Im Spätsommer kann man den Schwärmen kaum ausweichen – da hilft nur die Gewissheit, dass die tanzenden Mücken immer die Männchen sind, die stechenden aber grundsätzlich weiblich. Auf Liebhaber der Fauna warten hier auch echte Seltenheiten: die Kreuzotter beispielsweise, der Moorfrosch und die Knoblauch­kröte. Größere Tiere, etwa Rot-, Dam-, Sika-, Muffel- und Schwarzwild, schauen dem Läufer im weitläufigen und frei zugänglichen Wildgehege des Klövensteen zu. Wer zum Laufen eine Startnummer braucht, dem sei der Halbmarathon empfohlen, den der SUS Waldenau jährlich im Juni durch dieses Gebiet veranstaltet.

Jenischpark und Flottbektal

Wie die Muschel eine Perle umschließt der Jenischpark im Westen Hamburgs das Naturschutzgebiet Flottbektal. Es ist die einzige tidebeeinflusste Talaue der Stadt und beherbergt zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten – darunter den strahlend blau schimmernden Eisvogel. Aber auch die Muschel selbst ist von besonderer Schönheit: Der im 19. Jahrhudert von Baron Caspar von Voght nach englischem Vorbild angelegte und von der Familie Jenisch weiter gepflegte Landschaftspark verblüfft durch viele Sichtachsen, weshalb dort auf recht engem Raum eine Fünf-Kilometer-Runde mit immer neuen Aussichten möglich ist.

Die Orientierung ist einfach, weil auf dem höchsten Punkt des Parks das klassizistische Jenisch-Haus steht, in dem man sich auch trauen lassen kann. Idyllischer, wenn auch ar­chitektonisch weniger anspruchsvoll ist das Eierhaus, eine Holzhütte mit ovalen Fensteröffnungen und der Inschrift „amicis et quieti“, den Freunden und der Muße gewidmet. Unser Routenvorschlag verbindet eine Parkumrundung mit dem profilierten Trail entlang der Flottbek und einem Abstecher über einen fast zu­gewachsenen Geheimweg in den benachbarten Westerpark. Wer länger unterwegs sein will, kann durch das neobarocke Kaisertor raus ans Elbufer und noch viele Kilometer Richtung Blankenese im Westen oder Richtung Hafen im Osten dranhängen.

Urban Trails in Berlin

In Berlin leben 3,4 Millionen Menschen. Nicht unbedingt der Ort, an dem Läufer verwunschene Pfade, versteckte Trails, einsame Laufreviere vermuten. Die gibt es aber! Dabei geht es uns nicht um die Laufstrecken, die schon jeder kennt, sondern solche, auf denen man nur selten andere Läufer trifft. Trotzdem sollten die Strecken in der Nähe des Stadtzentrums liegen und gut erreichbar sein. Eine weitere Bedingung: Naturboden, kein Asphalt.

Wannsee - Schwanwerder

Der zum größten Teil zwischen Seen gelegene Ortsteil Wannsee ist ein beliebter Ausflugsort für viele Berliner und Touristen. Um­geben wird der Ortsteil im Norden und Westen von der Havel, im Osten vom Großen Wannsee. Das denkmalgeschützte Strandbad Wannsee, wahrscheinlich das größte Binnengewässerbad Europas, liegt am Ostufer des Großen Wannsees. Es gehört nicht zum Ortsteil Wannsee, sondern zum Ortsteil Nikolassee. Älteren Läufern aus Berlin ist diese Stelle bestens bekannt, denn der allererste Berlin-Marathon im Jahr 1974 hatte seinen ersten Wendepunkt am Strandbad Wannsee.

Von hier aus startet auch unser Trail in Richtung Schwanenwerder, ­einer Insel in der Havel am Ausgang des Großen Wannsees, die über eine Brücke mit dem Ufer verbunden ist. Wir laufen mit Blick auf den Wannsee parallel am Wannseebadweg entlang. Diesen überquert man beim Seglerverein. Wahlweise läuft man die Treppe hoch oder man folgt der parallel angelegten Diagonalen. Hier befanden sich früher die Munitionsdepots der Alliierten, die teilweise noch im Erdreich sichtbar sind. Die Runde misst circa vier Kilometer und kann beliebig ausgedehnt werden, ohne dass man fürchten müsste, sich zu verlaufen. Nach dem Lauf sollte man unbedingt das Strandbad besuchen, das zum 100-jährigen Bestehen 2007 aufwendig saniert wurde. Es bietet auch einen 50 Meter breiten Sandstrand.

Plänterwald - Treptower Wald

Der Plänterwald ist im ehemaligen Ostteil Berlins gelegen und trotz seiner Nähe zur Innenstadt und zum Schönefelder Flughafen immer noch eine Oase der Ruhe. Der Ausgangspunkt unseres Trails ist der ­Treptower Park mit Blick auf das Sowjetische Ehrenmal. Neben asphaltierten Rad- und Wanderwegen schlängeln sich hier viele herrliche Pfade durch die Anlage, die selten genutzt werden. Vom stillgelegten Vergnügungspark führt unser Weg entlang der Spree zum Pfannkuchenhäuschen und von dort in einer Schleife ­wieder zurück. Der Vergnügungspark hieß vor der Wende 1989 „Kulturpark Berlin“ und hatte jährlich etwa 1,5 Millionen Besucher. Die Überreste der Fahrgeschäfte sind heute von Pflanzen überwuchert und wirken äußerst bizarr. Das Areal kann man umrunden, aber man darf es nicht betreten. Im Plänterwald, wo früher viele Topathleten des DDR-Sports ihre Trainingseinheiten absolvierten, finden heute immer noch regelmäßig Volksläufe statt. Neben langen Geraden findet man hier auch viele „crossige“ Passagen, die mitten durch die Botanik verlaufen.

Waldbühne - Murellenschlucht

Die Murellenschlucht gehört zu den beeindruckendsten ­Biotopen Berlins. Die Nationalsozialisten errichteten dort eine Hinrichtungsstelle für Deserteure. Startpunkt unseres Trails, sicherlich das anspruchsvollste Geläuf in Berlin, ist die Glockenturmstraße nahe der Waldbühne – pure Natur, nur zehn Minuten vom Kurfürstendamm entfernt! Achten Sie aber auf die vielen ­Biker, die das Gelände ebenfalls für sich entdeckt haben. Aufgrund der Nähe zum Olympiastadion trifft man hier gelegentlich auch die Mannschaft von Hertha BSC beim Lauftraining.

Grunewaldsee

Der Grunewaldsee gehört zu der Seenkette, die sich von der Hundekehle bis zur Krummen Lanke erstreckt, und liegt in den Bezirken Charlottenburg und Wilmersdorf. Vom Ausgangspunkt unseres Trails am Forsthaus Paulsborn aus kann hier mit ständigem Blick auf den Grunewaldsee eine Runde gelaufen werden, bei der man immer abseits der breiten Spazierschneisen bleibt. Das ist auch besser so angesichts der zahlreichen Hunde, die ein ständiger Zank­apfel sind. Hier ließ sich Johannes Mario Simmel zu vielen seiner Romane inspi­rieren, und hier trifft man gelegentlich den Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker auf dem Fahrrad. Der Trail ist zum Teil sehr stark verwurzelt und deshalb anspruchsvoll. Die Streckenführung kann beliebig erweitert werden.

Schönholzer Heide

Ausgangspunkt dieses Trails ist die Germanenstraße vor dem Eingang zum Sowjetischen Ehrenmal Schönholz. Der Volkspark ist eine naturbelassene, hügelige grüne Oase inmitten des Wohnbezirks Pankow. Hier gingen und gehen ­immer noch die ehemaligen DDR-Gewaltigen spazieren. Im Juni ­findet in der Schönholzer Heide jährlich das Festival „Rakatak“ statt, bei dem Percussion-Instrumente aus der ganzen Welt zu bestaunen sind. Die Schleife kann beliebig ausgedehnt und variiert werden, der Park ist schließlich 35 Hektar groß!

Urban Trails in Frankfurt

Zugegeben: Mit Höhenmetern für Läufer kann die Stadt der Wolkenkratzer kaum punkten, dafür aber mit überraschend schönen Naturpfaden und jeder Menge Abwechslung. Ganz im Sinne der Umwelt sind übrigens alle der hier Gebiete mit Bus und Bahn erreichbar.

Schwanheimer Düne und Schwanheimer Wiesen

Ein möglicher Parkplatz ist der am Fähranleger Schwanheim. Achtung: die Zufahrtzeiten sind an die Fährzeiten der Mainfähre Höchst gebunden. Alternative ist der Parkplatz an der Kläranlage (Höchster Weg). ÖPNV: Friedhof Schwanheim oder Bolongaro Palast (Höchst, dann mit Fähre übersetzen). Der Weg zur Düne ist etwa 1,5 Kilometer lang, hier muss noch ein Stück Asphalt in Kauf genommen werden. Aber es lohnt sich!

Bad Vilbeler Wald, Berger Nordhang und Lohrberg

Gegenüber des Umspannwerks an der Vilbeler Landstraße befindet sich ein guter Parkplatz als Ausgangspunkt. ÖPNV Haltestelle: Berger Warte. Je nach Lust und Fitness ist eine 5- oder 10-Kilomerer-Runde durch den Bad Vilbeler Wald möglich.

Niedwald

Für Trails im Niedwald lässt es sich gut in der Eisenbahnersiedlung Nied parken, einer hübschen denkmalgeschützten ehemaligen Kolonie. Hier gibt es auch eine ÖPNV Haltestelle (Neumarkt).

Enkheimer Ried und Enkheimer Wald

Ein perfekter Parkplatz für das Laufen im Enkheimer Ried und dem Enkheimer Wald ist der des Schwimmbads Bergen-Enkheim. Auch der ÖPNV hat direkt hier eine Haltestelle.

Frankfurter Oberwald und Jacobiweiher

Startpunkt ist der Parkplatz "Grastränke", ein etwas versteckter Abzweig der Babenhäuser Landstraße. Als ÖPNV Haltestelle empfiehlt sich "Hainer Weg" oder "Oberschweinstiege".

Urban Trails in Dresden und Leipzig

Unsere Urban Trails zeigen, dass nicht nur im Umland, sondern bereits im Stadtgebiet der sächsischen Metropolen traumhafte Trails auf Läufer warten. ob Schuttberge oder Schlösser, diese Reviere führen sie zu den Highlights an Elbe, Elster, Pleissnitz, Luppe und Parthe.

Fockeberg in Leipzig

Aus dem Schutt abgetragener Ruinen entstand nach dem Zweiten Weltkrieg durch Aufschüttungen auf einer ehemaligen Bauernwiese ein heute dicht bewachsener Berg direkt am Rand der Leipziger Südvorstadt, der Fockeberg. Hier ist ein absoluter Kultlauf in Leipzigs Lauf- und Triathlonszene zuhause und den Spuren dieses Fockeberglaufes folgen wir. Zunächst gewinnen wir auf einem Waldweg Höhenmeter. 45 sind es bis nach oben, Bergspezialisten lächeln darüber müde, aber die können bei ihren Bergläufen auch keine Großstadt drumherum bieten. Oben angekommen ist die kleine Runde auf der Dammkrone des Fockeberg-Plateau`s Pflicht. Wer hier zum ersten Mal hochläuft, sollte eine Laufpause einplanen, um den Blick auf die Leipziger City zu genießen. Dann schon geht es wieder herunter, denn die Runde ist nur kurz, gut zwei Kilometer lang. Da bietet sich eine zweite Runde an, ein crossiger, schmaler Pfad, der rund 300 Meter nach dem Start abbiegt, führt steil und direkt, dafür aber noch kürzer nach oben.

Durchs Rosental zum neuen Scherbelberg in Leipzig

An der Emil-Fuchs-Straße in Bahnhofs-Nähe, starten wir zu unserer knapp zehn Kilometer langen Urban-Trail-Runde durch das Rosental zum neuen Scherbelberg. Quer über die Wiesen laufend, die Parkwegen links und rechts liegen lassend, peilen wir als erstes Zwischenziel die Waldstraße an. Auf die Parklandschaft folgt typischer Auenwald. Auf dem Rosentalhügel lockt der 1975 gebaute 20 Meter hohe stählerne Aussichtsturm mit einer Treppeneinlage. Überraschend, wie weit man von hier über Leipzig gucken kann, aber Vorsicht, diese Einlage ist nur etwas für schwindelfreie Läufer, ich bin nicht bis auf die höchste Plattform gelaufen!

Aber eine ebenso tolle Aussicht für nicht schwindelfreie Läufer bietet der Wendepunkt, der neue Scherbelberg. Das ist eine ehemalige Müllhalde zwischen Nahle und Luppe, die Anfang der 90er Jahre geschlossen wurde. Inzwischen begrünt hat sie sich zu einem Geheimtipp unter Leipzigs Läufern entwickelt. Hier geht es auf einem von Mountainbikern angelegten Trailkurs nach oben und auf der anderen Seite des Berges sofort wieder runter.

Durch den Prießnitzgrund in Dresden

Die Runde orientiert sich immer an dem kleinen Füßchen Prießnitz und folgt über weite Strecken dem Kurs des traditionsreichen Mannschaftscrosslaufs. Der wird jeweils Anfang April durchgeführt, aktuelle Infos hat immer der Dresdner Laufsportladen. Auf dem Hinweg plätschert das Flüsschen Prießnitz stets auf der rechten Seite. Es bieten sich hier oft mehrere Laufvarianten an, der breite Wanderweg oder ein schmaler Pfad daneben. Wer die Trailschuhe anhat, für den ist die Entscheidung, wo er läuft sicher einfach. Über die Küchenbrücke wird die Prißnitz überquert und zur Abwechslung entfernen wir uns auf dem Rückweg ein für ein paar Kilometer von der Prießnitz.

Großer Garten Dresden

Dresdens Läufermekka Nummer eins ist ganz sicher kein Hot-Spot für extreme Trail-Läufer, aber der 147 Hektar umfassende Park „Großer Garten“ ganz in der Nähe der Altstadt bietet durchaus Möglichkeiten, die Trailschuhe zu schnüren. Die große Runde führt im Prinzip einmal um den Park herum. Die stadtnahen Kilometer lassen sich durchaus unter dem Motto: „Trailruning – light“ gestalten. Parkwege wechseln sich mit schmalen Pfaden ab und gleich zweimal werden große Wiesen gequert.

Elbschlösser Dresden

Die Schlösser Albrechtsberg, das Lingnerschloss (ehemals Villa Stockhausen) und Schloss Eckberg liegen direkt am Elbhang. Entsprechend bietet der Rundkurs durch die Parklandschaft hier gleich dreimal grandiose Ausblicke über das Elbtal, aber auch Single-Trails, schnelle Bergab- und in die Beine gehende Bergauf-Passagen. Vom kleinen Eingangstor an der vielbefahrenen B6, das auch mit der Straßenbahn in ein paar Minuten von der City aus erreicht werden kann, laufen wir zunächst zum Schloss Albrechtsberg. Die Traditionsrunde führt hier direkt hinunter zur Elbe und auf einem Serpentinenweg zurück zum Schloss. Doch momentan blockieren langwierige Sanierungsmaßnahmen diesen Teil der Runde, also folgen die Höhenmeter später.

Vor dem Lingnerschloss stehen im Sommer die Tische eines Ausflugsrestaurants, für geübte Großstadtläufer kein Problem und der Blick über das Elbtal ist an dieser Stelle einfach unübertroffen. Wem das unangenehm ist, der trabt einfach hinter dem Schloss entlang. Auf einem schmalen Single-Trail, der Urwald-Feeling vermittelt, schlängeln wir uns hinter Schloss Eckberg hinab zur Elbe, um nach einem Rechtsschwenk die Höhenmeter hinauf zum Schloss sofort wieder gutzumachen. Mit dem Anstieg ändert sich die Kulisse abrupt, aus dem Urwald wird ein gepflegter Landschaftsgarten.

Fazit: Auch in urbanen Gegenden befinden sich wunderschöne Trailparadiese

Beim Gedanken an die größten deutschen Städte haben die meisten Läufer erstmal alles andere als Trails im Kopf. Doch, wie wir Ihnen in diesem Artikel gezeigt haben, finden sich überall Trailparadiese. Sogenannte Urbantrails gibt es in oder um jede Stadt. Was sie in den meisten Fällen natürlich von Trails in den Bergen unterscheidet, sind das Fehlen großer Berge. Auch der Einsatz von Stöcken - oftmals sehr sinnvoll beim harten Bergläufen - ist auf den Urbantrails zumeist nicht nötig. Daher bedarf es im Grunde keiner zusätzlichen Ausstattung gegenüber einem normalen Stadtlauf. Spezielle Trailschuhe mit griffiger Außensohle können allerdings auf unbefestigten Wegen von Vorteil sein.

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