Top Themen: Laufen im Frühling | Individueller Trainingsplan | App | Lauf-Einstieg | 10-km-Pläne | Halbmarathon-Pläne | Marathon-Pläne | Laufen

Asphalt oder Waldwege Der ideale Untergrund beim Training

Den absoluten und idealen Laufuntergrund gibt es nicht. Schließlich kommt es auf die jeweiligen Bedürfnisse an.

Urban Trails +

Fast ideal sind Waldwege als Untergrund beim Laufen - sie fordern zusätzlich die Koordination heraus.

Wechseln Sie von Lauf zu Lauf - oder noch besser: innerhalb eines Laufs - möglichst zwischen verschiedenen Untergründen ab. Denn nahezu jeder Laufuntergrund bietet Vor- und Nachteile.

Aber es gibt natürlich auch den nahezu idealen Laufuntergrund: Es ist der Waldpfad, auch Trail genannt, der sich durch Busch- und Baumbestand windet und die eine oder andere Wurzel aufweist. Hier lässt sich trefflich laufen, und zusätzlich wird die bei Läufern leider oft vernachlässigte Koordination geschult.

Nachfolgend einige Untergründe im Vergleich:

Sand

Pro: Auf glattem und hartem Sand bei weitgehend flachem Strand lässt sich mit nicht zu dick gedämpften Laufschuhen gut laufen. Doch sobald der Sand uneben und weich ist, muss vom Laufen darin abgeraten werden - die Achillessehne dankt es Ihnen.

Contra: Laufen im Sand kann sehr kräftezehrend sein und somit zu Überlastungsschäden führen. Unser Tipp: Sehr vorsichtig dosieren, ganz langsam steigern.

Harte Naturwege
Pro: Höherer Dämpfungsgrad als auf Asphalt, da lose Steinchen den Fuß bei jedem Auftritt rutschen lassen.
Contra: Größerer Kraftaufwand als auf Asphalt, da man bei jedem Schritt leicht wegrutscht.

Trails
Pro: Optimales Naturerlebnis. Trails sind ideale Rhythmusbrecher innerhalb eines Trainingslaufs und schulen die Koordination.

Contra: Erhöhte Achtsamkeit bei jedem Schritt ist erforderlich, um ein Umknicken zu vermeiden. Bei Achillessehnenbeschwerden beziehungsweise in der Zeit nach solchen Beschwerden kann es von Vorteil sein, unebene Strecken zu meiden; dann ist Asphalt besser.

Laufband
Pro: Gute Dämpfung bei hochwertigen Laufbändern. Hervorragende Möglichkeit, Training bei miesen Außenbedingungen durchzuführen.

Contra: Es ist für manche Läufer gewöhnungsbedürftig, auf der Stelle zu laufen.

Gras
Pro: Optimale Dämpfung, die geradezu dazu herausfordert, barfuß zu laufen. Hervorragende Möglichkeit, die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur zu kräftigen, jedoch aufgepasst: vorsichtig dosieren.

Contra: Bei schlecht gepflegtem Rasen Gefahr des Umknickens (oder beim Barfußlaufen).

Mögliches Verletzen durch Gegenstände.

Asphalt
Pro: Wer schnell laufen will, ist mit Asphalt bestens bedient. Das Risiko, umzuknicken, ist besonders gering.

Contra: Geringere Dämpfung als auf den Natur-Untergründen. Dieser Nachteil kann mit funktionalen Laufschuhen gut ausgeglichen werden.
Jetzt noch besser laufen: aktuelle Lauftipps, News und Tests >>

15.03.2012
Das müssen Läufer wissen – 25 Lauftipps
Der Weg zum richtigen LaufstilLaufstil

Ein entspanntes und damit lockeres Laufen könnte so manchem das Laufen erleichtern.  ...mehr

So klappt der EinstiegDer ideale Einstieg

Der ideale Laufeinstieg ist eine Kombination aus Gehen und Laufen.  ...mehr

GewichtskontrolleAbnehmen durchs Laufen

Laufen ist die effektivste Methode, das Gewicht zu kontrollieren. Wir erklären, warum. ...mehr

Kostenloser Newsletter
RUNNER'S WORLD ERLEBEN
Mehr zu Training
So erstellen Sie Ihr Leistungsprofil
Leistungsprofil

Foto: iStockphoto

Liegt Ihnen eher die Ausdauer oder eher die Schnelligkeit? Ein Leistungsprofil hilft Ihnen... ...mehr

Laufen Sie auch bei schlechtem Wetter?
Laufen bei Regen

Foto: iStockphoto

Für unsere Rubrik Tacheles befragen wir jeden Monat unsere Leser. Diesmal möchten wir wiss... ...mehr

Vierwöchiges Regenerationsprogramm für den Herbst
Herbst-Regeneration

Foto: iStockphoto

Der Sommer-Wettkampf ist gelaufen. Was nun? Regeneration und bewusst ruhiges Training soll... ...mehr

Sie sind hier: >> >> >>Der ideale Untergrund beim Training
(©) Motor Presse Hearst GmbH & Co KG Verlagsgesellschaft