Nach dem Lauftraining, und ebenso nach jeder anderen sportlichen Einheit, solltest du für eine gelungene Regeneration deinen Körper mit Nährstoffen versorgen. Eine gute Kombination aus Kohlenhydraten und Proteinen, ergänzt mit ein paar gesunden Fetten, ist optimal. In diesem Artikel geben wir Tipps, wie du deine Mahlzeit nach dem Laufen optimal an deine jeweiligen Bedürfnisse anpasst.
Warum ist Essen nach dem Laufen so wichtig?
Direkt vor dem Lauf etwas zu essen, kann sehr unangenehm für den Magen sein und zu Krämpfen und Unwohlsein führen. Als Faustregel gilt, dass man die letzte größere Mahlzeit zwei bis drei Stunden vor dem Lauf zu sich nehmen sollte. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, ob es sich um leicht verdauliche oder fettige Mahlzeiten handelt. Einige Menschen bevorzugen es auch, gar kein Essen vor dem Training einzunehmen und mit nüchternem Magen laufenzugehen, um die Fettverbrennung zu steigern.
Gerade deshalb ist die Ernährung nach dem Laufen besonders wichtig. Nach dem Training sind die Energiespeicher teilweise geleert, der Körper befindet sich in einem regenerationsbedürftigen Zustand und die Muskulatur ist besonders aufnahmefähig für Nährstoffe. Eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß hilft, die Glykogenspeicher wieder aufzufüllen, die Muskelregeneration zu unterstützen und den Stoffwechsel stabil zu halten. Wer nach dem Laufen nicht ausreichend isst, riskiert Leistungseinbußen, stärkeren Muskelabbau und eine ungünstige hormonelle Situation – Faktoren, die langfristig auch die Fettverbrennung und den Abnehmerfolg beeinträchtigen können.
Was sollte ich nach dem Laufen essen?
Um den Hunger nach dem Laufen zu stillen, jedoch mit den Kalorien nicht über die Stränge zu schlagen, empfiehlt es sich, auf ballaststoffreiche Lebensmittel zurückzugreifen. Andernfalls verfällst du eventuell in einen Fressanfall. Besonders gut eignen sich frisches Obst oder Trockenfrüchte wie getrocknete Feigen und Aprikosen. Lecker und sättigend ist auch ein Vollkornbrot mit Frischkäse und Sprossen. Diese enthalten besonders viel wertvolles Eiweiß und mehr Ballaststoffe als so manches anderes Gemüse.
Je nach Trainingsintensität hat dein Körper nach dem Lauf unterschiedliche Bedürfnisse. Wir unterscheiden im Folgenden nach kurzen, und langen Trainingseinheiten:
Nach einem kurzen Lauf
Kurze Trainingseinheiten von rund 45 Minuten sind für viele Läuferinnen und Läufer – besonders an stressigen Werktagen – die Basis ihres Lauftrainings. Für Läufe, die weniger als 60 Minuten dauern, brauchst du dir nicht zu viele Gedanken über den Verzehr der genauen Menge an Kohlenhydraten und Proteinen zu machen. Du solltest eher darauf achten, dass die ausgewählten Lebensmittel beides enthalten. Wenn du gerne morgens läufst, kannst du bereits am Vorabend Tiefkühlfrüchte wie Heidelbeeren oder Himbeeren mit Joghurt oder Quark vermengen und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Nach dem Laufen gibst du dann eine Müslimischung aus Haferflocken und Rosinen dazu.
Läufst du lieber in der Mittagspause, ist hinterher nur wenig Zeit, die Mahlzeit zu beschaffen. Es empfiehlt sich also, zu Hause etwas vorzubereiten und mit zur Arbeit zu nehmen. Eine Alternative zur Käsestulle sind leckere Wraps oder Sandwiches mit Vollkornbaguette oder Roggenvollkornbrot.
Wenn du nach einem abendlichen Lauf ein schnelles Essen brauchst, kannst du in deinem Gefrierfach immer einzelne Tofublöcke, Hähnchenbrust- oder Lachsfilets vorrätig haben. Daraus lassen sich mit einer Beilage aus Reis und Gemüse schnell einfache Gerichte zaubern. Auch Pitas bieten sich an. Diese enthalten viele Ballaststoffe und sind beliebig mit verschiedenen Gemüsesorten, Fleisch oder Fisch zu kombinieren.
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Nach einem langen oder schnellen Lauf
Wenn du länger als eine Stunde laufen warst, sollte der Fokus auf dem schnellen Auffüllen deiner Kohlenhydratspeicher liegen. Der beste Zeitpunkt ist hier entscheidend: Innerhalb eines 30-Minuten-Zeitfensters nach einer Laufeinheit ist die Kohlenhydrataufnahme in den Muskeln besonders effektiv. Um genau zu wissen, wie viele Kohlenhydrate dein Körper nach einem langen, schnellen Lauf innerhalb der 30 Minuten braucht, gibt es eine simple Faustformel: ein Gramm Kohlenhydrate je Kilogramm Körpergewicht. Wiegt man beispielsweise 70 Kilogramm, benötigt der Körper rund 70 Gramm Kohlenhydrate.
Essen solltest du jetzt vor allem schnell verfügbare Kohlenhydrate, das heißt zuckerhaltige Lebensmittel, damit diese direkt vom Blut in die Muskelzellen aufgenommen werden können. Zu empfehlen sind Energieriegel, Sportgetränke oder Proteinshakes. Wer diese Produkte nicht im Küchenschrank vorrätig hat oder aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten keine Fertigprodukte essen kann oder mag, greift am besten zu Bananen, Salzstangen oder Rosinenbrötchen.
Eine Stunde nach diesem Snack solltest du eine vollwertige Mahlzeit zu dir nehmen. Dabei ist es ideal, wenn das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Proteinen 3:1 bis 5:1 beträgt. Versuche es mit einem Bohnen-Wrap, Pasta mit Putenbrust, Garnelen oder Bolognese-Soße, um dem Körper die Nährstoffe zu geben, die er braucht.
Eine große Auswahl an passenden Gerichten für Läuferinnen und Läufer findest du in unserer Rubrik „Rezepte für Läufer“.
Wie viel Essen ist nach dem Laufen sinnvoll?
Die Menge der Mahlzeit nach dem Laufen hängt vor allem von Dauer, Intensität und Trainingsziel ab. Nach lockeren Läufen von 30–45 Minuten reicht oft eine kleine Mahlzeit oder ein Snack, der Kohlenhydrate und Eiweiß kombiniert, etwa Joghurt mit Obst oder ein Vollkornbrot mit Proteinquelle. Nach längeren oder intensiveren Einheiten sollte die Mahlzeit größer ausfallen, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen und die Regeneration zu unterstützen. Als grobe Orientierung gilt: eine ausgewogene Portion, die satt macht, aber nicht überfordert, mit Kohlenhydraten für die Glykogenspeicher und etwa 20–30 g Eiweiß zur Unterstützung der Muskulatur.
Wann sollte man nach dem Laufen essen?
In allen anderen Fällen ist es sinnvoll, die Kohlenhydratspeicher möglichst zeitnah nach dem Lauf wieder aufzufüllen, um die Regeneration zu unterstützen und den Körper schnell aus dem Belastungsmodus herauszuführen. Besonders in den ersten 30 bis 60 Minuten nach dem Training ist die Muskulatur aufnahmefähig für Nährstoffe, da Enzyme und Transportmechanismen aktiviert sind. Hier spricht man auch von dem Open-Window-Effekt. Eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß wird in diesem Zeitfenster besonders effizient genutzt, um die Glykogenspeicher zu füllen, die Muskelregeneration anzustoßen und das Immunsystem zu unterstützen.
Gleichzeitig ist der Körper nach intensiven Belastungen kurzzeitig anfälliger für Infekte, da das Immunsystem vorübergehend geschwächt sein kann. Eine zeitnahe, ausgewogene Mahlzeit kann helfen, diese Phase abzufedern und die Erholung zu beschleunigen. Wenn du nicht sofort die Möglichkeit hast, eine ausgewogene Mahlzeit zu essen, kannst du deinen Körper erstmal durch einen Snack mit dem versorgen, was er braucht. Es gilt: Höre auf deinen Körper und achte auf seine Signale. Hunger, Müdigkeit oder ein starkes Verlangen nach Salzigem sind Hinweise auf leere Energiespeicher oder verlorene Mineralien.
Essen nach dem Laufen je nach Tageszeit
Was und wie viel du nach dem Laufen essen solltest, hängt auch von der Tageszeit ab. Morgens oder vormittags ist eine vollwertige Mahlzeit wichtig, um Energie für den weiteren Tag bereitzustellen. Das kann ein reichhaltiges Porridge mit Früchten und Nüssen sein, oder auch ein Omelett mit einer Scheibe Brot. Eine sättigende, hochwertige Mahlzeit stabilisiert nicht nur deinen Blutzucker für den Tag, sondern bildet auch die Basis für deine Stimmung.
Nach einem Lauf am Nachmittag kann ein Snack oder eine kleinere Mahlzeit helfen, die Energiespeicher aufzufüllen, ohne das Abendessen zu ersetzen. Eventuell hast du nach der Mittagspause ohnehin nicht viel Zeit für eine reichhaltige Speise. Diese würde auch eher zu Müdigkeit und Trägheit am Nachmittag führen. Nach einem guten Frühstück am Morgen ist dein Körper außerdem noch relativ gut versorgt.
Liegt dein Training am Abend, sollte die Mahlzeit leicht verdaulich sein, dennoch Kohlenhydrate und Protein enthalten, um die Regeneration über Nacht zu unterstützen. Auf schweres Fastfood oder sehr zuckerhaltige Lebensmittel solltest du im Hinblick auf deine Schlafqualität lieber verzichten.
Essen nach dem Laufen und Abnehmen: Wie passt das zusammen?
Egal ob du durch Laufen ein wenig Gewicht verlieren möchtest oder nicht, ein ausgewogenes Essen nach dem Training ist Pflicht. Andernfalls riskierst du eine erfolgreiche Regeneration und schwächst dein Immunsystem. Möchtest du abnehmen, solltest du nach dem Laufen auf eine Mahlzeit setzen, die kalorienbewusst ist und gleichzeitig die Regeneration unterstützt. Ideal sind Lebensmittel mit einem hohen Protein- und Ballaststoffgehalt sowie komplexen Kohlenhydraten. Ein Beispiel wäre ein Salat mit magerem Hähnchenfleisch, Tofu oder Linsen, ergänzt durch Gemüse wie Gurken, Paprika und Tomaten. Für die entsprechenden Mikronährstoffe kannst du Samen oder Nüsse als Topping ergänzen. Auch ein Vollkornbrot mit Hüttenkäse und Tomate oder eine Gemüsepfanne mit Tofu eignen sich hervorragend beim Abnehmen. Wichtig ist, nicht komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten, da sie die Glykogenspeicher auffüllen, diese jedoch in moderaten Mengen und in komplexer Form. Vermeide in deiner Diät Snacks mit viel Zucker oder Fett, da diese viele Kalorien liefern, aber wenig sättigen. Trinke zudem ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee, um die Flüssigkeitsverluste auszugleichen.
Welche Lebensmittel sollte man nach dem Laufen vermeiden?
Je nach Distanz und Intensität ist dein Körper nach dem Training mehr oder weniger „leer gelaufen“. In jedem Fall ist es dann wichtig, die Speicher mit Energie und Nährstoffen wieder aufzufüllen. Einige Lebensmittel sind dafür jedoch absolute No-Gos.
Hierzu zählen schwer verdauliche Lebensmittel wie Fast Food, frittierte Speisen und fettige Soßen. Die erschwerte Nährstoffaufnahme durch den hohen Fettgehalt verlangsamt die Regeneration. In frittiertem Teig beispielsweise sind die eigentlich schnell verfügbaren Kohlenhydrate aus dem Weizen durch eine Fettschicht bedeckt, mit der unser Körper lange zu kämpfen hat, bis er zu den wichtigen Kohlenhydraten vordringen kann.
Auch Süßigkeiten und Kuchen eignen sich nicht als Post-Workout-Snack. Sie liefern zwar schnell Energie durch den hohen Zuckergehalt, verursachen aber oft einen Blutzuckerabsturz (Hypoglykämie) kurz danach, wodurch es zu Müdigkeit und Heißhunger kommt. Zudem fehlt ihnen Protein, welches für die Muskelreparatur wichtig ist.
Du willst auf die gelaufenen 10 Kilometer mit deinen Freunden anstoßen? Dann greife zu alkoholfreiem Bier! Denn Alkohol hemmt die Fähigkeit des Körpers, Glykogenspeicher wieder aufzufüllen, und behindert die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen wie Proteinen und Vitaminen. Außerdem wirkt er entwässernd, was den Flüssigkeitshaushalt stört – besonders kritisch nach dem Training, wenn der Körper ohnehin dehydriert sein kann.
Was passiert, wenn man nach dem Laufen nichts isst?
Wenn du nach dem Laufen keine Mahlzeit zu dir nimmst, führt das im Zweifel zu einem Energiemangel und zu verminderter Regeneration. Nach dem Training sind die Glykogenspeicher leer und es kann sein, dass du dich müde, energielos oder schwach fühlst. Auch für die Muskelerholung ist es wichtig, nach dem Training eine ausgewogene Mahlzeit zu sich zu nehmen. Denn ohne ausreichende Proteine kann das Muskelgewebe nicht optimal regenerieren, was wiederum zu längeren Erholungszeiten führen kann. Achte also darauf, Rezepte auszuwählen, die genügend Proteine enthalten. Zudem kann dein Stoffwechsel langsamer werden, wenn du nach dem Training nichts isst. Der Körper geht bei Energiemangel in den Hungermodus über und versucht, Energie zu sparen. Das kann langfristig dazu führen, dass sich der Stoffwechsel verlangsamt.
Essen nach dem Laufen bei Übelkeit oder fehlendem Hunger
Manchen Läufern und Läuferinnen fällt das Essen nach dem Lauftraining schwer, dabei kann es sogar zu Übelkeit kommen. Gründe für die Übelkeit während des oder nach dem Training können ein zu hohes Trainingspensum oder unangepasste Ernährung sein, eventuell auch Unverträglichkeiten.
Fühlt sich dein Magen nach einem Lauf gereizt an, kann dies auf Flüssigkeitsmangel zurückzuführen sein, auch eine Überlastung des Magen-Darm-Trakts durch zu viele Kohlenhydratgels kommt vor. Leidest du häufiger unter Übelkeit nach einer Laufeinheit, überprüfe zunächst kritisch, ob dein Trainingspensum zu hoch oder deine Ernährung nicht optimal ist. Versuche, auch wenn dir nicht nach Essen ist, eine Kleinigkeit wie eine Banane, ein Knäckebrot mit Käse oder eine Scheibe Weißbrot mit Honig zu dir zu nehmen. Das empfiehlt sich nicht nur aus Gründen der Regeneration, sondern auch, weil ein leerer Magen aufgrund der Magensäure oft für die Übelkeit verantwortlich ist.
Alternativen zu Banane und Knäckebrot sind Ingwer-Tee mit Zucker (bis 60 Gramm pro Liter), Milchreis oder leicht bekömmlicher warmer Haferbrei. Diese warmen Alternativen klingen vielleicht nicht für jeden auf Anhieb schmackhaft, aber vor allem warme Speisen oder Getränke wirken wohltuend bei Unwohlsein in der Magengegend und werden häufig besser vertragen als kalte Speisen oder Getränke.
Weitere Fragen zum Essen nach dem Laufen
Ein Eiweißshake ist nach dem Laufen nicht grundsätzlich besser als echtes Essen, kann aber in bestimmten Situationen praktisch sein. Shakes liefern schnell verfügbares Protein und sind leicht verdaulich – ideal, wenn wenig Zeit ist oder du direkt nach dem Training keinen Appetit hast. Für die Regeneration reicht Protein allein jedoch nicht aus: Der Körper benötigt zusätzlich Kohlenhydrate, um die Glykogenspeicher wieder aufzufüllen, sowie weitere Nährstoffe.
Eine vollwertige Mahlzeit aus natürlichen Lebensmitteln bietet hier klare Vorteile, da sie neben Eiweiß und Kohlenhydraten auch Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefert. Optimal ist daher oft eine Kombination: Entweder ein ausgewogenes Essen oder ein Eiweißshake, ergänzt durch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Obst, Haferflocken oder Brot. Allgemein sind natürliche Lebensmittel immer Pulvern und Nahrungsergänzungen vorzuziehen.
Eine Banane kann nach einem kurzen, lockeren Lauf durchaus ausreichen – sie liefert schnell verfügbare Kohlenhydrate, etwas Kalium und ist gut verträglich. Nach längeren oder intensiveren Einheiten reicht sie jedoch meist nicht aus, da dem Körper zusätzlich Eiweiß für die Muskelregeneration fehlt. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Banane zu kombinieren, zum Beispiel mit Joghurt, Quark, Nüssen oder einem Glas Milch, um die Regeneration optimal zu unterstützen.
Grundsätzlich ja – in Maßen und im richtigen Kontext. Nach dem Laufen sind die Kohlenhydratspeicher teilweise geleert, sodass Zucker schneller in die Muskulatur aufgenommen und weniger wahrscheinlich direkt als Fett gespeichert wird. Kleine Mengen Süßes, etwa ein Stück Schokolade oder ein süßer Snack, sind daher nach dem Training durchaus vorteilhaft, vor allem nach intensiven oder längeren Einheiten.
Wichtig ist jedoch die Gesamtzusammensetzung: Süßigkeiten liefern meist kaum Eiweiß, Ballaststoffe oder Mikronährstoffe und eignen sich daher nicht als alleinige Regenerationsmahlzeit. Sinnvoller ist es, Süßes als Ergänzung zu einer ausgewogenen Mahlzeit zu genießen – zum Beispiel als Dessert nach einem protein- und kohlenhydratreichen Essen. So bleibt der Genuss erhalten, ohne die Regeneration oder den Abnehmerfolg zu beeinträchtigen.
Auch mit vegetarischer oder veganer Ernährung lässt sich die Regeneration nach dem Laufen optimal unterstützen. Entscheidend ist eine Kombination aus Kohlenhydraten zum Auffüllen der Energiespeicher und Protein für die Muskelregeneration. Geeignete pflanzliche Proteinquellen sind zum Beispiel Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Sojajoghurt, Haferflocken, Nüsse und Samen. Eine vegane Bowl mit Vollkorngetreide, Gemüse und Hülsenfrüchten, ein Smoothie aus Banane, Beeren und Sojadrink oder Haferflocken mit Nussmus und Obst sind praktische Optionen. Vegetarier können zusätzlich auf Quark, Joghurt oder Eier zurückgreifen. Wichtig ist, das Protein gleichmäßig zu verteilen und auf eine ausreichende Gesamtenergiezufuhr zu achten, damit die Regeneration vollständig unterstützt wird.





