Barfußlaufen iStockphoto

Fünf Fuß-Übungen gegen Beschwerden Barfußlaufen ist wichtig!

Barfußlaufen wird von vielen Läufern vernachlässigt, ist aber so wichtig. Mit diesen fünf Übungen stärken Sie Ihre Fußmuskulatur.

Barfußlaufen hat einen doppelten Nutzen: Mit einer Kettenreaktion vergleichbar dienen bessere Fußmuskeln gleichzeitig präventiv gegen viele Beschwerden anderer Körperregionen.

Selbst wenn Sie Barfußlaufen noch nie ausprobiert haben und in den Wintermonaten auch nicht damit anfangen können oder wollen, so sollten Sie sich klarmachen, dass Ihre relativ kleinen Fußflächen beim Laufen mit jeden Schritt ein Mehrfaches Ihres gesamten Körpergewichts auffangen müssen und deshalb besondere Zuwendung brauchen.

Beginnen Sie mit kurzen Teilabschnitten, am besten auf weichem Boden. Sand, Erde oder Rasen bieten sich gut für die ersten Barfuß-Erfahrungen an. Sie können zum Beispiel nach Ihrer gewohnten Laufrunde noch ein paar Minuten barfuß durch den Garten joggen – aber nur, wenn Sie noch genug Energie dafür verspüren. Beim Barfußlaufen ist es noch wichtiger, im Rumpf stabil zu sein und die Aufprallenergie schnell aufzunehmen, um sich effektiv abzudrücken. Das geht nur, wenn man noch Kraft in den Beinen hat.

Wenn Sie nicht gleich mit dem Barfußlaufen beginnen möchten, oder aufgrund von beispielsweise Übergewicht, Knie- oder Rückenproblemen unsicher sind, haben wir eine gute Alternative für Sie: Wir stellen Ihnen hier fünf spezielle Kraftübungen für die Füße vor, um die 26 verschiedenen Muskeln, die Ihre Füße bewegen, zu kräftigen. Weitere Fußübungen für Läufer mit Bildern finden Sie hier:

Balancieren auf dem Wackelbrett

Stellen Sie die Füße auf das Wackelbrett und versuchen Sie durch Gewichtsverlagerung eine kreisende Bewegung hinzubekommen, indem Sie nach vorn, nach rechts, nach hinten, nach links usw. rollen.

Zehenfresser

Legen Sie ein Handtuch (zu Anfang ist ein dünnes Geschirrhandtuch empfehlenswert) vor sich auf den Boden. Versuchen Sie, das Tuch mit den Zehen zu "fressen" und ziehen Sie es so langsam unter Ihren Fuß. Wiederholen Sie das dreimal auf jeder Seite.

Einbeinhocke

Stehen Sie aufrecht und strecken Sie ein Bein gerade nach vorn. Gehen Sie nun langsam in die Hocke, und richten Sie sich langsam wieder auf. Beginnen Sie mit acht bis zwölf Wiederholungen pro Bein und versuchen Sie, die Zahl bis auf 20 zu steigern. Zu schwer? Dann gehen Sie einfach ohne ausgestrecktes Bein in die Hocke.

Einbeinsprung vorwärts

Bewegen Sie sich auf einem Fuß springend vorwärts, indem Sie sich nach vorne rechts, vorne links, vorne rechts etc. bewegen. Machen Sie auf jedem Bein 15 bis 20 Hopser.

Zehengreifer

Legen Sie fünf bis zehn kleine Gegenstände (beispielsweise Würfel) auf den Boden. Greifen Sie jeden einzeln mit den Zehen, heben ihn vom Boden auf und legen ihn daneben auf einen Haufen. Dreimal zehn Griffe mit jedem Fuß reichen aus.

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