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Alkohol und Laufen Wein statt Bier, das rat' ich dir!

Wein hat unter Gesundheitsexperten einen besseren Ruf als Bier. Warum das so ist und was Läufer beim Konsum beachten sollten.

Der Umgang mit Alkohol erfordert Verantwortung. Klar, ein Vollrausch tut keinem gut. Für Läufer gelten allerdings noch ein paar spezielle Regeln. Auf ein Glas Wein zum Abendessen muss aber niemand verzichten.

Trinkregeln für Läufer: Alkohol entwässert den Körper. Der beste Weg dies zu umgehen, ist den Wein mit Wasser zur Schorle zu verdünnen. Wem dies nicht schmeckt, der trinkt zu jedem Glas Wein etwa einen viertel Liter Wasser.

Nach dem Wettkampf gilt: Ist die Freude noch so groß, zuerst sollte mit nicht-alkoholischen Getränken angestoßen werden, dann folgt ein kohlenhydratreicher Snack mit etwas Eiweiß und dann darf Alkohol ins Glas.

Die letzten 48 Stunden vor einem Wettkampf sollte man möglichst keinen Alkohol mehr trinken, höchstens ein Glas Wein, wer es verträgt.

Wirkung von Wein:

Es ist nachgewiesen, dass Freizeitläufer im Durchschnitt mehr Wein trinken als ihre unsportlicheren Mitmenschen und auch Profis noch am Abend vor einem Wettkampf ein Gläschen genießen. Trotzdem gilt, dass Alkohol vor dem Laufen sich negativ auf die Leistung auswirkt.

Mäßiger Alkoholkonsum von maximal einem Glas (Rot-)Wein am Tag für Frauen und zwei Gläsern für Männer, kann das Risiko für Herzkrankheiten vermindern. Rotwein enthält zahlreiche Stoffe, die in hoher Konzentration der Gesundheit förderlich sind, etwa Flavonoide. Sie bremsen die Gefäßverkalkung und Zellalterung. Außerdem wirkt Alkohol entzündungshemmend auf Blutgefäße und erhöht den Anteil des gesunden HDL-Cholesterins.

Wer aber zu viel trinkt, riskiert einen erhöhten Blutdruck, Fettleibigkeit, Herzversagen und damit letztlich doch einen Herzinfarkt – ganz abgesehen von der erhöhten Unfall- und Suchtgefahr.

Alkohol, Wein noch mehr als Bier, ist eine Kalorienbombe und verursacht zusätzlich Heißhunger. Für abnehmwillige Läufer ist Wein darum generell nicht zu empfehlen.

Niemand sollte die Begleiterscheinungen des Alkohols unterschätzen, wenn es nicht bei einem Gläschen bleibt. Denn wird daraus eine lange Partynacht, kommen zum Alkoholkonsum auch noch ein Schlafdefizit und schlechte Laune.

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